Hier siehst Du, wie sich die Liegeräder und der HPV im Laufe der Zeit zu dem entwickelt haben was sie heute sind.
Die Wurzeln und die Geschichte des HPV Deutschland e.V.
Schon Ende des 19. Jahrhunderts gab es eine Vielzahl heute fast vergessener Fahrradtypen. In den 1930er Jahren stellten Liegeradfahrer etliche Radsportrekorde auf, die vom Internationalen Radsportkommitee (UCI – Union Cycliste Internationale) nicht anerkannt wurden. 1934 entschied die UCI, nur noch Räder mit der üblichen Rahmengeometrie zu den offiziellen Rennen zuzulassen. Dadurch blieb die Weiterentwicklung der anderen Fahrradtypen einzelnen Enthusiasten überlassen.
In den 1970er Jahren begannen Tüftler und Techniker vor allem in Deutschland, Litauen und den USA, sich verstärkt mit der Fahrradentwicklung zu beschäftigen.
An der Fachhochschule Köln wurden in der Arbeitsgruppe um Prof. Schöndorf in Forschungsarbeiten verkleidete Sesselfahräder für den Alltagsgebrauch entwickelt und untersucht. In Leipzig baute der Techniker Paul Rinkowski hochwertige Liegeräder mit viel Engagement. Prof. Wilson vom renomierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA, erkannte die hohe passive Unfallsicherheit von Liegerädern. In den USA wurde 1976 die IHPVA (International Human Powered Vehicles Association) gegründet. Neben dem IHPVA gibt es noch den WHPVA (World Human Powered Association), der überwiegend in Europa agiert.