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Olbersdorf - Apeldoorn in 4 Tagen

Einmal quer durch Deutschland und ein Stückchen weiter

Einmal quer durch Deutschland und ein Stückchen weiter

Dieses Jahr (2003) war es nun so weit: Ich hatte mir meine erste Urlaubstour überlegt, die mal nur mit dem Rad stattfinden und nicht immer noch ein Auto nebenher haben sollte. Als Ziel hatte ich mir Apeldoorn (NL) überlegt, da ich dort einen Bekannten habe. Die Rückfahrt hatte ich mir offen gelassen, um mir dann in Apeldoorn spontan etwas einfallen zu lassen...

Olbersdorf - Torgau

An meinem ersten Ferientag, dem 12.7.2003, ging es dann also früh um 8:00 Uhr daheim in Olbersdorf bei Zittau los. Als Fahrzeug hatte ich mein Flevobike mit BoB Yak Einradanhänger gewählt, was sich auch im späteren Verlauf der Tour als gute Wahl herausstellen sollte.

Das Wetter sah nicht gerade vertrauenerweckend aus, Gewitterwolken wälzten sich über die Landschaft hinweg, aber wider Erwarten fiel dann doch kein Tröpfchen Regen. Den Wolken entsprechend war es auch sehr windig, woher der Wind kam, konnte ich anfangs aber noch nicht so klar erkennen. Ich fahre also von Olbersdorf über Bertsdorf und Mittelherwigsdorf auf die Bundesstraße 96, die mich nach Bautzen führt. Diese Strecke kenne ich sehr gut, da ich sie mehrfach im Jahr fahre, um Verwandte zu besuchen. Jedoch ist es noch einmal etwas anderes mit dem schweren Hänger die recht bergige Strecke zu bewältigen. Auch weiß ich bis jetzt noch nicht, wie der Hänger mit der Zuladung bei hohen Geschwindigkeiten reagieren würde. Darum überprüfe ich vor der kurvenreichen Abfahrt zum Ort Wurbis das erste (und auf der Tour letzte) Mal die Schrauben der BoB-Aufhängung am Flevo. Alles fest, also los. Es zeigt sich, dass der BoB bei einer Geschwindigkeit von 60km/h stabil hinter dem Rad herläuft - beruhigend :-) Einige Kilometer weiter, ich trete den "Roadtrain" gerade wieder einen der vielen Berge hinauf, meint ein Polizist, der gerade damit beschäftigt war, zu schnelle Fahrzeuge mit der Laserpistole zu erfassen, ich solle doch den Radweg, der jedoch ein Fußweg mit Untertitel Radfahrer frei ist, benutzen. Nachdem ich ihn vom Gegenteil überzeugt hatte, war er dann ruhig, naja...

Dann bin ich in Bautzen. Durch dichten Verkehr fahre ich durchs Zentrum, über die Friedensbrücke und stadtauswärts in Richtung Kamenz. Ab hier ist mir die Strecke unbekannt. In Kamenz angekommen fragt mich ein Rennradler von seinem hohen Ross herab, ob mir das nicht weh täte auf diesem Rad. Ich antworte, dass ich ihn das mit seinem unbequemen Sattel auch fragen könne. Er sagt nix mehr drauf und rast davon... Auch in Kamenz hat der Radwegwahn um sich gegriffen, ich ignoriere mir und der Hängerladung zuliebe diese Fußwege mit blauem "Lolli". Stadtauswärts in Richtung Königsbrück gibt es hier noch üble Pflasterstraßen und genau da hören die Radwege natürlich auch auf, dort könnten sie ja mal besser als die Straße sein. Durch Königsbrück hindurch dann nach Thiendorf, wo mich eine Gruppe von Rennradlern überholt. Ich hänge mich in ihren 30km/h schnellen Windschatten und fahre rund 5km relaxt hinter dieser Gruppe her und bessere gleichzeitig noch meine Durchschnittsgeschwindigkeit auf. In Thiendorf dann mache ich kurz Rast, um etwas zu essen und Sonnencreme aufzutragen, denn mittlerweile brennt die Sonne unerbittlich auf mich herab. So sah es früh ganz und gar nicht aus. Mein Tacho zeigt nun auch gegen 13:00 Uhr, dass ich meinen hundertsten Kilometer bereits überschritten habe. Ich liege also in meinem "Zeitplan". Also schnell weiter, damit das auch so bleibt. Nun muss ich langsam mal gen Nordwesten gelangen, also fahre ich nun über kleinere Orte weiter, "quer durch" gen Bad Liebenwerda über Schönfeld, Lampertswalde, Weißig, Oelsnitz, Strauch, Treugehöhla, Raden, Frauenhain und Gröditz. In Gröditz besuche ich einen Getränkemarkt, da mittlerweile meine Apfelschorle am Ende ist. Da tut sich ein Problem auf: Apfelschorle gibt es dort nur in relativ kleinen Flaschen, bei denen die Chancen, diese gegen Pfand weiter westlich wieder loszubekommen, relativ gering ist. Also doch etwas überregionales kaufen, meine Wahl fällt auf Fanta, was zugegebenermaßen nicht das Optimum darstellt, aber immerhin nass ist. In Gröditz "erfreuen" mich auch noch heftige Pflasterstraßen, bevor ich dann über Nauwalde und Schweinfurth nach Bad Liebenwerda gelange. Hier ist auch erstmals mein Tagesziel ausgeschildert: Torgau 31km. Ab hier fahre ich eine schwach, aber schnell befahrene Bundesstraße, die scheinbar nicht enden möchte. Trotzdem komme ich recht flott voran, 6km vor Torgau überholt mich ein Traktor, der viel Windschatten bei ca. 40km/h verspricht. Also kurzer Sprint, um die Geschwindigkeit anzugleichen und dann im Eiltempo nach Torgau. Ach ja: Der Traktor hatte 25km/h dranstehen... Am Ortseingang Torgau lasse ich den Traktor dann ziehen und stelle meinen "Roadtrain" vor das Ortseingangsschild für ein Foto nach dem Motto "Geschafft!".

Ankunft in Torgau
Ankunft in Torgau

Jetzt gilt es nur noch meinen Dachgeber für diese Nacht zu finden. In einer kleinen Gasse werde ich schließlich fündig, jedoch scheint keiner daheim zu sein. Ich warte also noch ca. eine Viertelstunde, kühle ein wenig ab, bis dann schließlich die Hausherrin aus dem Nachbarhaus kommt und mir Einlass in die wahrscheinlich einzige WG Torgaus gewährt. Außer ihr ist dann doch noch eine WG-Bewohnerin daheim, so dass die Hausherrin selber noch einmal zu einer Feierlichkeit im Nachbarhaus entschwinden kann. Es gibt leckeres Essen, interessante Gespräche und so klingt der Tag meiner ersten Etappe sehr nett aus.

Gefahrene Strecke: 187,5 km
Zeit: 8:39:38 h
Schnitt: 21,65 km/h

Torgau - Braunschweig

Am Sonntag dann wache ich gegen 7:00 Uhr auf, geweckt durch die nun schon wieder heftig scheinende Sonne. Es verspricht also schon wieder sehr warm zu werden.
Die WG-Bewohnerin muss dann auch noch ein Stückchen eher los als ich, so dass ich noch den Frühstückstisch abräume, mein Zeugs zusammenpacke und dann mein Rad wieder startklar mache. Während ich den BoB wieder ans Rad kuppele, schaut dann noch die Dachgeberin verschlafen vom Balkon herunter und wünscht mir noch eine schöne Weiterfahrt, was ich dann auch gleich in die Tat umsetze.

Um 8:00 Uhr am Sonntagmorgen ist Torgau noch richtig schön ruhig. So fällt es nicht schwer, durch die Stadt hindurch in Richtung Westen zu fahren. Heute gilt es, gesamt Sachsen Anhalt zu durchqueren. Es wird die längste Etappe meiner Reise werden, über 200km - aber wieviel darüber?

Wohin wollte ich doch gleich...?
Wohin wollte ich doch gleich?

Kurz vor Dessau, ich stehe gerade an einer roten Ampel, kommt plötzlich ein alternder Mensch auf 'nem Harley-Verschnitt neben mich getuckert und teilt mir mit: "Du jehörst uff'n Raddweeech!" Ich antworte nur: "Du gehörst auf die Autobahn." Da meint er nur noch: "Ey, gloob mir dat!" Die Ampel schaltet auf grün und so wichtig scheint's ihm dann doch nicht gewesen zu sein, denn plötzlich war er ganz schnell weg. Der Radweg ist natürlich wie üblich von übelster Qualität, wenn man ihn überhaupt unter dem Dreck und den Scherben erkennen kann. Dann also Dessau, die Stadt, die sich schon zu DDR-Zeiten fahrradfreundlich nannte. Wenn jedoch das, was ich da sehe, fahrradfreundlich sein soll, dann bin ich wohl kein Radfahrer. Ständige Berg- und Talfahrten auf rot gepflasterten Wegen neben glatten Asphaltstraßen. Und Straße fahren geht auch nicht, weil diese so schmal ist (vermutlich wegen dem Radwegbau), dass da kein Auto mehr überholen kann. Ich habe bei den Radwegauffahrten teils echt Angst, dass die BoB-Deichsel am Gepäckträger anschlägt, weil's so steil rauf geht. Als dieser Wahnsinn überstanden ist, geht's raus in Richtung Aken. Für mich als Radfahrer negativ wird mir bewusst, dass durch die Umgehungsstraße, die nun auch dort gebaut wurde, auch die gesamte Ausschilderung auf diese ausgelegt ist und eben mir dadurch einen Umweg weist, der mir ja aber nix bringt. Also gerade durch die Stadt durch, wo auch gerade noch eine Baustelle ist. Mit Flevo und BoB über sandige und geschotterte Wege stellte ich mir erst grausam vor, aber es geht dann doch überraschend gut. Als besonders heftig bleibt mir Oschersleben in Erinnerung: Rechts von mir taucht der Motopark auf und sofort werde ich von so einem tiefergelegten laut knatternden Spielzeug mit Breitreifen überholt. Die Reihe sollte von nun an kaum noch ein Ende finden. Zwischendrin immer wieder ebenfalls laut knatternde Moppedfahrer und immer wieder diese Möchtegernrennfahrer - kurz geschrieben: Akustisch und optisch äußerst nervig. Das nächste, was mir auffällt, ist, dass ich es kaum bemerke, dass ich die ehemalige innerdeutsche Grenze überquerte. Auf den kleinen Nebenstraßen, die ich an der Stelle befahre, erinnert nur noch sehr wenig an den "Eisernen Vorhang". Ein Grenzturm und einige Schilder zur Gedenkstätte Marienborn, aber kein Schild, das mir an dieser Straße mitteilt, ob ich noch in Sachsen-Anhalt oder bereits in Niedersachsen bin. Deprimierend sind dann zu schon recht fortgeschrittener Stunde die Schilder, die noch eine beachtliche Anzahl von Kilometern bis Braunschweig, meinem Etappenziel, zeigen. So komme ich dann auch erst gegen 20:00 Uhr bei meinen Dachgebern für diese Nacht an. Diese haben noch leckeren Nudelsalat und Gegrilltes für mich und auch hier klingt der Abend mit netten Gesprächen aus. Muss wohl so sein bei Dachgebern :-)

Gefahrene Strecke: 237,8 km
Zeit: 11:11 h
Schnitt: 21,25 km/h

Braunschweig - Osnabrück

Am Montagmorgen geht es dann gegen halb 9 wieder los. Es ist manchmal echt schwierig, den eigenen Zeitplan einzuhalten (z.B. um 8 Uhr losfahren). Nach noch nicht einmal einem halben Kilometer fülle ich dann erst einmal beim örtlichen Getränkemarkt meine Vorräte auf. Immerhin gibt's da Lift, trotzdem wird wohl die Coca Cola Company besonders durch den Dosenpfand zum Monopolisten werden, wenn's so weiter geht, weil deren Flaschen wenigstens überall abgegeben werden können. Dann durch's Zentrum von Braunschweig durch, die Dachgeber waren in einem östlichen Stadtteil. Auch hier sind die Radwege nicht immer zu benutzen, weswegen ich dann schon einen großen Teil meide. Trotzdem keine Huper, wie ich es von daheim gewohnt bin. Nachdem ich aus Braunschweig heraus bin und wieder überland fahre, sehe ich, dass ich heute die Rotoren der Windkraftanlagen das erste Mal auf meiner Reise von vorn bewundern kann - das bedeutet Rückenwind, hurra! Von nun an gibt es an den Bundesstraßen auch fast immer Radwege, jedoch abwechselnd links und rechts und grundsätzlich mit schlechterem Belag als die Straße nebenher, was die Durchschnittsgeschwindigkeit wieder enorm drückt. Und dann war da noch die Idee, Karsten Stielow, den Webmaster von hpv.org zu besuchen, unter anderem, weil ich noch eine CD-Rom für ihn einstecken habe, aber auch, um ihn einfach mal in Echt kennen zu lernen. Ich fahre also einen kleinen Umweg über Peine, um Hannover südlich tangieren zu können. Die Bundesstraße verwandelt sich in einen autobahnähnlichen Ausbau, der glücklicherweise hin und wieder über einen Seitenstreifen verfügt. Ich rufe Karsten sicherheitshalber an, um zu erfahren, ob er überhaupt Zeit hat und er teilt mir mit, dass er auf Arbeit ist; auf zur Hannover-Messe. Also probiere ich, den Autobahnverschnitt bei der Ausfahrt "Messe" zu verlassen. Denkste: Ich fahre um die Ecke, wo mich plötzlich ein Auto auf blauem Grund doof angrinst, Kraftfahrstraße! Also wenden, und das auch noch mit 'nem LKW im Rücken, das macht keinen Spaß. Entnervt nehme ich dann die Abfahrt nach Laatzen, da grinst wenigstens mal nicht so 'ne dumme Karre vom Schild. Dort rufe ich nochmal bei Karsten an, der mir nicht so ganz weiterhelfen kann, also fahre ich einfach mal in Richtung Zentrum und frage dort nach der Messe. Und tatsächlich: Ich scheine richtig zu sein, denn der Passant, den ich frage, schildert mir einen recht einfachen Weg zur Messe. Dann stehe ich eine Viertelstunde später vor der Hannover-Messe. Noch ein Anruf bei Karsten, der mir mitteilt, bei welchem Eingang er mich abholt. Dann sitze ich bei ihm am Arbeitsplatz, wir unterhalten uns eine Weile und nach ca. einer Stunde begebe ich mich wieder auf die Strecke. Dabei verfahre ich mich dann auch spontan bis fast ins Zentrum von Hannover, hab da wohl 'nen Abzweig verpasst. Also wieder zurück, noch einen Passanten gefragt, der mir recht gut weiterhelfen kann, und schon bin ich wieder raus aus der Landeshauptstadt Niedersachsens.

Und immer weiter gen Zentrum...
Und immer weiter gen Zentrum...

Mit Rückenwind jage ich nun mit meistens 30km/h dahin, nur ein paar Kraftfahrstraßen, die jedoch recht gut zu umfahren sind, bremsen mich noch ein wenig aus. Und dann kurz vor dem Ziel Osnabrück eine niederschmetternde Erkenntnis: Osnabrück liegt richtiggehend in den Bergen. Am Ostrand muss ich noch einmal Steigungen bewältigen, wie ich sie von zu Hause nur an den Gebirgsstraßen kenne. So erreiche ich dann meinen Dachgeber für die folgende Nacht kurz nach 20:00 Uhr, ein im Vergleich zu den bisherigen Dachgebern ganz und gar nicht gesprächiger Mensch, aber so komme ich wenigstens mal wieder etwas zeitiger zum Schlafen.

Gefahrene Strecke: 221,4 km
Zeit: 9:27 h
Schnitt: 23,42 km/h

Osnabrück - Apeldoorn (NL)

Ausgeschlafen und zeitig los auf die letzte Etappe nach Apeldoorn. Es zeigt sich erneut, dass Osnabrück wahnsinnig bergig ist. Ich nehme bei der Ausfahrt aus der Stadt einmal den falschen Abzweig und fahre dann einen riesigen Umweg gen Norden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit will und will nicht über die 18km/h-Grenze klettern bis ich dann endlich den letzten Rücken des Weserberglandes überwunden habe. Ab hier geht es wieder mit schönem Rückenwind voran. Ich fahre durch Rheine und andere mehr oder weniger große Orte nach Bad Bentheim und nähere mich der niederländischen Grenze, die dann plötzlich vor mir liegt. Ab hier kann es nicht mehr weit sein (denke ich mir...). Da ich wohl zu faul bin, mal eine Karte für diesen Bereich rauszuholen, fahre ich einen Umweg über Almelo nach Deventer, der nicht nötig gewesen wäre. In Hengelo frage ich einen älteren Herren, ob er mir nicht sagen könne, ob ich hier richtig sei nach Apeldoorn. Da schaut er mich von seinem Hollandrad herab an und fragt mich: "Maar je weet hoe ver dat is?" (Aber Du weißt, wie weit das ist?). Als ich ihm antworte, dass ich das weiß und "dat het niet zo erg is", rückt er raus mit der Sprache. Ab Almelo kann ich auch den morgendlich niedrigen Schnitt voll ausgleichen, das Flevo fliegt nahezu dahin, Tempo 30 auf der Geraden durchgängig - so lass' ich's mir gefallen. Und so erreiche ich dann nach der Durchquerung von Deventer und mit der Einfahrt nach Apeldoorn endlich mein Ziel nach insgesamt 841,49km.

Geschafft!
Geschafft!

38:11 Stunden habe ich in den letzten 4 Tagen auf meinem Rad pedaliert. Dabei hatte ich nicht ein technisches Problem, keinen platten Reifen (Conti Top Touring 2000 in 37-406, vorn schon reichlich abgefahren), nichts. Die einzige Wartung, die ich am Rad vorgenommen habe, war, dass ich zwei mal die Kette geölt habe.

Gefahrene Strecke: 194,7 km
Zeit: 8:34 h
Schnitt: 21,86 km/h

Fazit: Macht Lust auf mehr! Ich habe festgestellt, dass 200km und mehr am Tag kein Problem darstellen, allein die Zeit tut sich als begrenzender Faktor auf. Der BoB-Einradanhänger hat mich vor anstrengenden Hebeaktionen an Drängelgittern und ähnlichen Radschikanen bewahrt, er folgt dem Flevo wirklich sehr gut. Was mir schon bei vorangegangenen Besuchen in den Niederlanden auffiel, hat sich erneut bestätigt: Das niederländische Radwegenetz und die Qualität der Wege ist (fast) immer besser als in Deutschland.

Martin Anderseck
http://radseiten.die-andersecks.de