Human Powered Vehicles e.V.

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Ideen 2011

In der Reihenfolge des Eingangs:

  • 1. Hanno Hirsch: Stimmungsvoller Liegerad Film
  • 2. Axel Suckow: Muskelkraftbetriebener Vakuumballon
  • 3. Herr Steller: Falt Trike Papillon
  • 4. Thomas Viebach: BikeBench
  • 5. Josef Janning: ROAM
  • 6. Hanno Hirsch: Wegfahrsperre
  • 7. Ervin Peters: Spruch: "Wer aufrecht fährt ist später da."
  • 8. Ervin Peters: Velomobil Sketch: Mobilität der Zukunft

1. Hanno Hirsch: Stimmungsvoller Liegerad Film

Kurzbeschreibung:

Stil- und Stimmungsvoller Film, der Liegerad, Trike und Velomobil in einer Art zeigt, die Lust auf auch Fahren wollen erzeugt.

Veranlassung:

Stimmung

In diversen HPV Foren kommt immer wieder der Gedanke auf, man könne doch mal einen Liegerad Werbefilm drehen. Leider konnte man sich da nie auf einen gemeinsamen Nenner einigen, viele wollen eine allumfassende Vorstellung aller Typen, für andere stehen Action und Stunts im Vordergrund, oder es sollen Rennen und Rekorde dargestellt werden. Die Ansprüche in einem Film zu vereinen erscheint mir unmöglich.

Die Idee:

Der Film sollte sich darauf beschränken, ein spezifisches Gefühl und Erleben, das mit Liegeradfahren verbunden ist, darzustellen.
Man stelle sich einen typsichen Werbefilm für Autos vor: Da ist von Fahrspass und Gefühl die Rede. Schöne Landschaften und Stimmungen, Natur.

Stichworte:
Fahrspass, Entspannung, gleiten, weg vom Stress, Natur erleben, sicher + bequem

StimmungIm Film sollten auf keinen Fall Autos zu sehen sein (in der Autowerbung sieht man auch keine Fahrräder, nur freie Strassen und Parkplätze) Andere menschliche Schöpfungen wie Häuser, Schilder, Pfosten sind auch zu vermeiden, ausser wenn es darum geht, in oder auf ästhetisch bedeutungsvollen Bauwerken oder Plätzen herum zu fahren.

Zu vermeiden:
Technik (sofern sie nicht ästhetisch wirkt), Speed, Stress

Stil:
künstlerisch anspruchsvolle Wahl von Szenen und Bildausschnitten. Psychedelisch (auch der soundtrack) Story kann entweder ganz entfallen oder gibt es nur im Hintergrund.

1. Idee für eine Story:
Roadmovie, ein Liegeradfahrer (oder -Gruppe) begibt sich auf eine Reise, mehr eine Reise ins Innere, Sprecher spricht Gedanken der Fahrer aus dem off.

2. Idee für eine Story:
Reise ins Ich: äussere Reise mit dem Liegerad wird zur Reise ins Innere, Selbsterkenntnis.

Technik:

so einfach wie möglich, auf aufwändiges Equipment und Effekte soll verzichtet werden. Das Filmen selbst muss schon Spass machen, das merkt man dem Film dann an, wenn er mit Leidenschaft geschaffen wurde (Lächle am Telefon, dein Gegenüber wird es merken. Die Bilder müssen für sich selbst sprechen.

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2. Axel Suckow: Muskelkraftbetriebener Vakuumballon

Axel greift eine Idee auf statt leichterer Gase in einer elastischen Hülle, leichte stabile und durch Muskelkraft evakuierte Auftriebskörper für ein Luftfahrzeug zu nutzen. Dazu stellt er einige Überlegungen mit kugelförmigen Hohlkörpern an, die dem Differenzdruck von 1 bar standhalten können.pdf, 1.2Mb.

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3. Herr Steller: Falt Trike Papillon

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4. Thomas Viebach: BikeBench

Zeichnung
Rahmenstützlehre als Montage- und Bauhilfe für Lastenradrahmen. PDF, 520kb.


5. Josef Janning: ROAM

Aus dem Schreiben des HPV an den Sieger des Wettbewerbs 2011:

...Der Preis für die „HPV-Idee des Jahres 2011“ geht an „Roll Over America“ Mit dieser Entscheidung würdigt der HPV Deutschland e.V. deine innovative Idee, mit einer professionell organisierten Velomobilgruppentour quer durch die USA. Du hast es unter komplexen Umständen geschafft, Werbung für diese ökologische Art der Fortbewegung zu machen und die Leistungsfähigkeit der Velomobile einem eher bewegungsfernen Publikum zu demonstrieren. Und der Spaß kam ja auch nicht zu kurz. Insgesamt überzeugte uns sowohl Idee als auch Durchführung von „ROAM“.

Dank deiner Initiative starteten mehr als 40 alltagsorientierte Velomobilfahrer/Innen. Besonders herausheben möchten wir die professionelle Vorbereitung und das von Anfang an sorgfältige Einbinden der verschieden Medien. Die Fahrt erzielte ein beeindruckendes, umfangreiches und – ganz wichtig – durchgehend wohlwollendes Medienecho. Neben den neuen Medien wie http://www.velomobiforum.de und http://www.bentrideronline.com berichteten auch viele Radio- und Fernsehstationen der USA positiv über gesunde und bequeme Mobilität.

...

www.rolloveramerica.eu, Projektbeschreibung (PDF, 6.3Mb)


Hanno Hirsch: Wegfahrsperre für HPVs

Eine einfachst zu bedienene Vorrichtung zum kurzzeitigen Verhindern dass ein Land-HPV geklaut wird.

Veranlassung:

Effektiver Diebstahlschutz von Liegerädern und Velomobilen ist schwer und meist fummelig zu bedienen. Bei kurzen, häufigen Stops, z.B. Bäcker, Kiosk, Laden, Post..... lohnt sich es eigentlich zeitlich nicht, den vollständigen Diebstahlschutz anzubringen.

Idee:

Wegfahrsperre zuEs geht darum das Wegfahren oder Wegschieben für eine kurze Zeitspanne zu verhindern, z.B. Die wenigen Minuten, die man für eine kurze Besorgung braucht. Dazu genügt es z.B. Einen Bolzen in die Speichen eines Rade zu schieben. Es braucht für einen Kurzzeitschutz keine Verriegelung per Schlüssel oder Zahlencode zu sein. Es reicht, dass die Mechanik so versteckt oder komplex ist,dass ein potentieller Dieb erst mal ein paar Minuten (bis ich wieder von meinem Bäcker zurück bin) braucht, um die Sperre zu kapieren und zu lösen.

Realisierung:

Wegfahrsperre offenEin Umgearbeiteter Arm einer Seitenzugbremse sitzt auf einer Achse, bestehend aus einer Schraube, die in einem auf die Schwinge geschweisstem Rohr sitzt. Zum Blockieren wird der Arm in die Speichen geschwenkt. Ein gewisser Schutz ist dadurch gegeben, dass der Bereich unterhalb der Heckverkleidung liegt, es also nur durch intensiveres Suchen gelingt, den Mechanismus der Wegfahrsperre zu finden.

Vorteil:

Zeitgewinn weil man für kurze Aufenthalte nicht lange abschliessen muss.

Weitere ähnliche Ideen:

per Funk und elektrisch betätigte Blockierhebel, aber so gestaltet, dass man bei Defekt in der Elektrik auch noch von Hand (und entsprechend Geduld/Geschick) die Sperre wieder aufbekommt.
Z.B. Eine Gewindestange auf einem Elektromotor, die einen Bolzen in die Speichen schiebt. Manuelles betätigen durch von-Hand-aufschrauben der Gewindestange (dauert natürlich eine Weile, was in dem Fall beabsichtigt ist.)

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Ervin Peters: Slogan: "Wer aufrecht fährt ist später da."


Ervin Peters: Velomobil Sketch: Mobilität der Zukunft

Bild: Berlin, Avus, Winter, kalt, ein wenig Schnee, viele E-Mobile stehen/liegen am Straßenrand. Ein schwarzen, großes und schweres fährt langsam auf der rechten Spur.
Blick ins Cockpit, Ladeanzeige: kurz vor 'empty', Insassen bibbern, kratzen die Scheibe von innen. Kurzer Schwenk auf den hinten sitzenden Menschen im Anzug und ein Heftchen des BMVBS das auf den Polstern landet: "Pushing E-Mobilität".
Blick auf Tacho (50km/h) und Ladeanzeige, links ist der am Rande vereiste Rückspiegel zu sehen.

Ein grelles Licht durchschneidet den Nebel oder das leichte Schneetreiben. Ein farbiger Schatten umrahmt das Licht, ein Velomobil kommt näher und überholt auf der linken Spur. Blick ins Cockpit, Tacho bei 60 km/h, Temperatur 20°C, Pulsmesser bei 125 bpm, angenehme Musik, freie Sicht. Leichter Schwenk nach unten auf ein paar wohlgeformte rasierte Frauenbeine, die roten Stöckelschuhe rechts und links auf Halterungen eingehängt.

Vor dem Verkehrsmnisterium hält Frau an, zieht den Lippenstift im Spiegel nach, geht auf den Eingang zu. Vor der Tür liegt ein weiteres Heftchen "Pushing E-Mobilität", leicht zerknittert, in einen Papierkorb. Eine Ecke ragt heraus: "Gefördert durch den Verband der Elektrizitätsunternehmen"

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Abgelehnte, weil zu alt, oder zurückgezogene Ideen:

Ulli Horlacher: Fernscheinwerfer Müller

tandem-fahren.de/Mitglieder/Framstag/LED/Mueller

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gepimptes d-ToplightErvin Peters: Modifizierung D-Toplight

Hintergründe und Umsetzung eines flächig strahlenden Rücklichts.

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Heiko Stebbe: Bahntaugliches Kurven-Neige-Liegedreirad

www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?26206-Umbau-Flux-C-500-zu-Trike-als-Neiger-mit-Federung&p=333568#post333568

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Arndt Last: Schaukelkinderwagen

www.arndt-last.de/index.php?option=com_content&view=article&id=29&Itemid=27

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Albrecht Wittmann: Einspuriges (Tief-) Liegerad

Tiefe Sitzpositionen konkurieren um den Raum mit dem Rahmen. Albrecht Wittmann verlagerte in seiner Patentschrift den Rahmen in die Armlehnen des Sitzes und ersann 1998 ein breit bauendes Hinterrad. Patentschrift, PDF, 212kb