Human Powered Vehicles e.V.

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HPV-Blog

"Mö"

Da war die Pressearbeit für ein neues E-Fahrzeug mit dem kurzen Namen "Mö" (Homepage) offensichtlich sehr erfolgreich:

Es ist insofern ein interessantes Konzept, als man bis zu 25 km pro Tag nur mit den Solarpanelen auf dem Dach fahren können soll. Darüber hinaus ist es natürlich auch möglich, die Batterien in einer Stunde bis zwei Stunden am Stromnetz zu laden - dann sollen auch 50 km am Stück möglich sein. Bei einem Gewicht von 85 kg erscheint mir aber ein Betrieb per Pedale nur noch sehr eingeschränkt möglich. Dafür soll der E-Motor bis zu 50 km/h schaffen. Der Preis von ca. 4.500 EUR erscheint sehr ambitioniert und hängt sicherlich wesentlich von den erreichten Produktionszahlen ab.

Auswertungen von Teilnehmer/innen an Paris-Brest-Paris 2015

Nino Coutinho aus dem englischsprachigen BentRider-Forum machte sich die Mühe und analysierte die Sonderfahrzeuge nach Fahrzeug-Modell und Hersteller und führte die Endzeiten der zehn schnellsten Teilnehmer/innen auf. Sehr beeindruckend war Hajo Eckstein, der als einziger die magische 50-h-Grenze mit 47:43 deutlich unterbot. Weiter unten hatte Nino auch kleinere Auswertungen gemacht z.B. nach dem Erfolg der in-time-Zieleinläufe.

Interessantes aus dem Liegeradforum

Ich möchte auf zwei interessante Fäden aus dem Liegeradforum hinweisen.

Ob ein Velomobil aufgrund eines Schwerbehindertenausweises gefördert werden kann, wird hier erörtert. Unter dem Titel "Fahrräder für Behinderte - Ohne Tricks zum Trix von der Krankenkasse" war das Thema hier im Blog schon Thema.

In diesem Faden machte sich @henningt die Mühe und bot für wenig Geld sogenannten Rettungskarten an. Sie enthalten eine bebilderte Kurzbeschreibung, wie ein/e verunglückte/r Fahrer/in aus einem Velomobil herausgeholt werden kann. Besondere Crux ist ja immer, dass die meisten Velomobilisten mit Klickpedalen unterwegs sind, aus denen die Fahrer/innen nur schwer herausgeholt werden können. Bei Dreirädern ist es auch meist nicht so, dass Verunfallte (meist) beim Fallen die Füße aus den Pedalen unbeabsichtigt herausdrehen oder die Füße offen zugänglich sind, damit die Schuhe aus den Pedalen gedreht werden können.

Ein Wochenendeinkauf mit dem Velayo

Auf http://mobil-mit-muskelkraft.blogspot.de/ betreibt Thomas (Nachname unbekannt) einen Blog zu verschiedenen Themen, u.a. zu seinem Velomobil "Velayo". Bei Youtube hat er seinen Wochenendeinkauf geschildert - spannend, was so alles in ein Velayo passt. Ich gehe davon aus, dass es mehr sein dürfte als in meinem Milan, da das Velayo vor allem höher gebaut ist. Thomas, dir weiterhin viel Spaß mit deinem Velayo!

Liegerad gestohlen

Larry Gordon, pensionierter Army-Veteran, beklagt in einem Online-Video-Bericht der Abilene News, dass ihm u.a. sein Liegerad gestohlen worden sei.

Trike selbst gebaut

Hajo Erkelenz war der Kauf eines Trike zu teuer, so entschied er sich, selbst eins zu bauen. Wie er dazu kam und wie er das umgesetzt hat, schildert er bei Youtube.

Liegeräder sind besonders gut bei Kniegelenksarthrose

Kerry Senchyna, Gründer, seit 1992 Eigentümer und Präsident der West Coast Kinesiology [nicht zu verwechseln mit der "Angewandten Kinesiologie" im deutschsprachigen Raum] erläutert in den "Maple Ridge News", dass die liegende Sitzposition bei einer Kniegelenksarthrose eine schonende Möglichkeit ist, sich zu bewegen, ohne die Knie einer starken Belastung auszusetzen.

The Drumheller Mail - Rotary Club puts Austin back on the road

Der Rotary Club von Munson, Alberta, Kanada, schenkte dem 13-jährigen Austin Kolm ein Liegedreirad, so berichtet "The Drumheller Mail". Hintergrund ist, dass Austin an einer Zerebralparese (Bewegungsstörungen, deren Ursache in einer frühkindlichen Hirnschädigung liegt) leidet. Mit dem Dreirad kann er sich vor allemn im Sommer wesentlich besser bewegen, als dies bislang möglich war. Leider kann ich den Hersteller oder den genauen Fahrzeugtyp nicht erkennen. Ich wünsche Austin aber viel paß mit seinem neuen Fahrzeug.