Human Powered Vehicles e.V.

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HPV-Blog

Ungewöhnlicher Fronttriebler mit dem Namen "KerVelo"

road.cc stellt eine ungewöhnliche Neuentwicklung vor - ein frontgetriebenes Liegerad mit einer Pinion-Nabe. Die Pedale treiben das Rad nicht über eine Kette, sondern direkt an der Nabe an. Ich bin so etwas noch nie gefahren, wäre aber sehr neugierig, vor allem, wie das Lenkverhalten ist. Die Pinion soll anscheinend sehr angenehm zu fahren sein, aber auch da kann ich noch nicht aus eigener Er"fahr"ung sprechen.

Termine für HPV-Rekordwochenenden 2016

Die Termine für die Rekordwochenenden in 2016 stehen fest:

  • Langstrecken (6h+) am 9./10. Juli 2016 auf dem Aldenhoven Testing Center
  • Kurzstrecken (1h) am 22.-24. Juli 2016 jeweils abends auf der Dekra-Teststrecke in Schipkau

Interessierte Teams können sich ab sofort anmelden. Das Anmeldeverfahren ist auf unserer Website beschrieben.

Rückenbeschwerden - Velofahren kann sehr ungesund sein

Das schweizerische Onlinemagazin "20 Minuten" geht auf die möglichen gesundheitlichen Probleme des Sitzens auf Fahrrädern ein und bezieht sich dabei auf einen Bericht in "Le Matin". Gerade eine möglichst aerodynamische Sitzposition verführe zum Einsatz falscher Rahmengrößen, zu tiefer Lenker- und/oder zu hoher Sattelpositionen. Ein mir unbekannter Bericht im "British Journal of Medicine" berichtete angeblich bereits 1999, dass 70 Prozent der regelmäßigen Velofahrer über Wirbelsäulenbeschwerden klagten. Es wäre einmal interessant, ob es einen vergleichbaren Prozentsatz auch bei den liegenden Zeitgenossen gibt.

Solothurner Bike Days - Viel Wirbel um zwei Räder

Der amtierende schweizerische Stundenweltrekordhalter - der Architekt Francesco Russo - war zu Gast auf der Solothurner Bike Days und präsentierte dort sein Fahrzeug, wie die "Neue Züricher Zeitung" berichtete. Viele Menschen halten die damit erreichte Geschwindigkeit von ca. 91,5 km/h für vollkommen unglaublich. Ich war bei diesem Weltrekordversuch dabei und natürlich gehört viel persönliche Disziplin und das Glück des Tüchtigen dazu. Dennoch wird in absehbarer Zeit der Stundenweltrekord auf 100 km/h gehoben sein, weil HPV-Konzepte eben nicht künstlichen technischen Grenzen unterliegen wie z.B. Rennräder. Und deshalb dort seit Anfang der 1970er Jahre (wieder) großartige technische Weiterentwicklung des Konzepts Fahrrad stattfinden.

Wulf Kraneis in der Frankfurter Rundschau online

Der ehemalige 12-h-Weltrekordhalter (nach WHPVA) präsentiert sein Velomobil "Milan", das er mit viel Know How um einen Pedelec-Antrieb ergänzt hat. Diesen Antrieb durfte ich auf der Dekra-Teststrecke in der Lausitz in Aktion sehen. Das war schon sehr beeindruckend, als dieses Gefährt mit etwa 100 Sachen auf dem Oval unterwegs war. Aufgrund der unübertroffenen Aerodynamik des Milan (laut Hersteller cw-Wert von 0,08) kommen dabei erstaunlich niedrige Energieverbräuche (vgl. auch hier) heraus, was ja die grundsätzliche Anforderung an Niedrigenergiefahrzeuge ist, für die nur die üblichen menschlichen Muskelleistungen zur Verfügung stehen. Ein schön geschriebener Artikel, der Werbung für die Velomobilszene macht.

Cancer sufferer Andrew Jenkins will ride 2,000 miles to raise money to fight the disease

Das Magazin "Wales online" machte auf eine Aktion von Andrew Jenkins aufmerksam, der Geld sammelt, damit ein "Maggie's Cancer Centre" in Cardiff eröffnet werden kann. Andrew Jenkins ist in einem Velomobil unterwegs.

Ego Urban Transporter

Ähnlich wie das im nebenstehenden Bericht erörterte "Mö" ist auch der "Ego Urban Transporter" - wie bei gizmag online nachzulesen - ein Fahrzeug für die Stadt, im Gegensatz zum zweisitziten "Mö" jedoch nur ein Einsitzer, damit deutlich schmaler, jedoch mit vergleichbaren Leistungsdaten. Sehr gefällt mir im Artikel, dass eine Liegeradposition bezeichnet wird als "more comfortable recumbent seating position". Bei Youtube gibt es einen kleinen Werbefilm.

"Mö"

Da war die Pressearbeit für ein neues E-Fahrzeug mit dem kurzen Namen "Mö" (Homepage) offensichtlich sehr erfolgreich:

Es ist insofern ein interessantes Konzept, als man bis zu 25 km pro Tag nur mit den Solarpanelen auf dem Dach fahren können soll. Darüber hinaus ist es natürlich auch möglich, die Batterien in einer Stunde bis zwei Stunden am Stromnetz zu laden - dann sollen auch 50 km am Stück möglich sein. Bei einem Gewicht von 85 kg erscheint mir aber ein Betrieb per Pedale nur noch sehr eingeschränkt möglich. Dafür soll der E-Motor bis zu 50 km/h schaffen. Der Preis von ca. 4.500 EUR erscheint sehr ambitioniert und hängt sicherlich wesentlich von den erreichten Produktionszahlen ab.