Human Powered Vehicles e.V.

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HPV-Blog

Ein Liegefahrrad für Beate

Der Verein Aschaffenburger Kinderträume hat mit einer Spende und in Kooperation mit einer Krankenkasse dafür gesorgt, dass die neunjährige epilepsiekranke Beate Glaser ein Liegerad anschaffen konnte. Damit hat sich der Wunsch von Beate - mit ihren Eltern wieder Radtouren unternehmen zu können, wie das Main-Echo online berichtete - erfüllt. Wir freuen uns mit Beate. Wir finden das Anliegen des Vereins Aschaffenburger Kinderträume eine tolle Sache und hoffen, dass dieser Blogeintrag vielleicht die eine oder andere Spende an den Verein auszulösen vermag.

Fredy Artho aus Winterthur im SRF

Fredy Artho aus Winterthur erzählte im SRF über seine Reise "Liegend durch die USA". Der Radiobeitrag kann angehört werde und es gibt einige Bilder. Er durfte sein Liegerad sogar mit auf sein Hotelzimmer nehmen.

Velomobil - „Krönung der Fortbewegung“

Wulf Kraneis hat es wieder geschafft, sich und sein Fahrzeug umfassend zu präsentieren - diesmal auf dem Online-Magazin "Gwen Magazine - verantwortlich leben". Es ist ein Bericht, der sehr positiv auf die Besonderheiten dieser Fahrzeuggattung eingeht.

Dutch team aims to retake recumbent bike speed title

Nachdem dem niederländischen Universitätsteam 2015 in Battle Mountain die Speed-Krone vom kanadischen Team Aero Velo abgenommen wurde, haben diese auf dutchnews.nl angekündigt, den aktuellen Weltrekord wieder zurück holen zu wollen.

Auch auf dem Lausitzring wird das Team wieder Versuche starten, Francesco Russo den 1-h-Weltrekord doch noch abzunehmen.

Ungewöhnlicher Fronttriebler mit dem Namen "KerVelo"

road.cc stellt eine ungewöhnliche Neuentwicklung vor - ein frontgetriebenes Liegerad mit einer Pinion-Nabe. Die Pedale treiben das Rad nicht über eine Kette, sondern direkt an der Nabe an. Ich bin so etwas noch nie gefahren, wäre aber sehr neugierig, vor allem, wie das Lenkverhalten ist. Die Pinion soll anscheinend sehr angenehm zu fahren sein, aber auch da kann ich noch nicht aus eigener Er"fahr"ung sprechen.

Rückenbeschwerden - Velofahren kann sehr ungesund sein

Das schweizerische Onlinemagazin "20 Minuten" geht auf die möglichen gesundheitlichen Probleme des Sitzens auf Fahrrädern ein und bezieht sich dabei auf einen Bericht in "Le Matin". Gerade eine möglichst aerodynamische Sitzposition verführe zum Einsatz falscher Rahmengrößen, zu tiefer Lenker- und/oder zu hoher Sattelpositionen. Ein mir unbekannter Bericht im "British Journal of Medicine" berichtete angeblich bereits 1999, dass 70 Prozent der regelmäßigen Velofahrer über Wirbelsäulenbeschwerden klagten. Es wäre einmal interessant, ob es einen vergleichbaren Prozentsatz auch bei den liegenden Zeitgenossen gibt.

Solothurner Bike Days - Viel Wirbel um zwei Räder

Der amtierende schweizerische Stundenweltrekordhalter - der Architekt Francesco Russo - war zu Gast auf der Solothurner Bike Days und präsentierte dort sein Fahrzeug, wie die "Neue Züricher Zeitung" berichtete. Viele Menschen halten die damit erreichte Geschwindigkeit von ca. 91,5 km/h für vollkommen unglaublich. Ich war bei diesem Weltrekordversuch dabei und natürlich gehört viel persönliche Disziplin und das Glück des Tüchtigen dazu. Dennoch wird in absehbarer Zeit der Stundenweltrekord auf 100 km/h gehoben sein, weil HPV-Konzepte eben nicht künstlichen technischen Grenzen unterliegen wie z.B. Rennräder. Und deshalb dort seit Anfang der 1970er Jahre (wieder) großartige technische Weiterentwicklung des Konzepts Fahrrad stattfinden.

Wulf Kraneis in der Frankfurter Rundschau online

Der ehemalige 12-h-Weltrekordhalter (nach WHPVA) präsentiert sein Velomobil "Milan", das er mit viel Know How um einen Pedelec-Antrieb ergänzt hat. Diesen Antrieb durfte ich auf der Dekra-Teststrecke in der Lausitz in Aktion sehen. Das war schon sehr beeindruckend, als dieses Gefährt mit etwa 100 Sachen auf dem Oval unterwegs war. Aufgrund der unübertroffenen Aerodynamik des Milan (laut Hersteller cw-Wert von 0,08) kommen dabei erstaunlich niedrige Energieverbräuche (vgl. auch hier) heraus, was ja die grundsätzliche Anforderung an Niedrigenergiefahrzeuge ist, für die nur die üblichen menschlichen Muskelleistungen zur Verfügung stehen. Ein schön geschriebener Artikel, der Werbung für die Velomobilszene macht.