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HPV-Blog

Mehr Sicherheit für Radler - Runter vom Radweg

SWR.de / Rheinland-Pfalz macht sich Gedanken dazu, wo Radfahrer besser aufgehoben seien, auf dem Radweg oder auf der "Straße" (gemeint ist hier natürlich die Fahrbahn). Der Bericht ist schon etwas älter (vom 9.9.2015), ich bin erst jetzt darüber gestolpert. Der Bericht beruft sich darauf, dass die Stadt Mainz nun "bei 41 von 57 Radwegen die Benutzungspflicht aufheben" will und stellt sogar fest, dass "sich derzeit offenbar ein Meinungswandel um 180 Grad [vollzieht]". Hier kann ein knapp 6 Minuten langes Video geladen werden, das die Sachlage anschaulich schildert. Allerdings wird auch hier die Mär verbreitet, dass Radfahrer einen Radweg mit blauem Schild grundsätzlich zu benutzen hätten. Schön die Episoden zu Critical Mass und die Befragungen der Autofahrer, die annehmen, dass es auf der Fahrbahn "gefährlicher als auf dem Radweg" sei. Die Grünen schränken ein und wollen nur die "schnellen" Radfahrer auf die Fahrbahn lassen, was ja wieder grober Unfug ist: Unsichere Radfahrer sind auf Radwegen vielleicht sogar gefährdeter als sichere Radfahrer, weil letztere viel eher Gefahrensituationen im Voraus erkennen können.

Londoner Weltumradler steckt in Bad Lobenstein fest

Der aus London stammende Ellis John Meade steckt zurzeit in Bad Lobenstein fest, wie die Ostthüringer Zeitung berichtet. Grund: ein Abszess am Po verhindert, dass er mit seinem regulären Fahrrad die von ihm angetretene Weltreise weiterführen kann. Er sucht deshalb jemanden, der ihm ein Liegerad zur Verfügung stellt. Er ist nun bei Silke Wurzbacher untergekommen, die sich auch bereitfand, Spenden in Form von Geld und/oder einem Liegerad zu sammeln und ihm zur Verfügung zu stellen. Wer etwas anbieten möchte, wende sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 0170 8 81 16 73.

Leserreporterin Jelena Vidakovic - Was ist das für ein seltsames Fahrzeug?

Auf heute.at - textlich ungefähr auf BILD-Niveau - macht sich Leserreporterin Jelena Vidakovic Gedanken zu einem von ihr fotografierten Gefährt. heute.at hilft mit "ausführlicher Recherche" und findet heraus, dass es sich nur um ein Velomobil handeln kann. Volle Zustimmung, sieht nach einem Evo aus.

"Man fläzt ja auch lieber auf der Couch..."

... und gleich noch ein Bericht in der Süddeutschen Zeitung über Liegeräder. Diesmal wird der Künstler, Fotograf und Musiker Tobias Melle interviewt. Er fährt seit über 20 Jahren sein erstes Liegerad, ein Flux. Er ist ausgesprochener Langstreckenfahrer, die durchaus über mehrere Tage jeweils 160 bis 180 km "schafft". Die durchaus kritischen Fragen beantwortet er souverän. Es ist ein wie ich finde überzeugendes Interview geworden, das mit einfachen und klaren Begriffen und Aussagen auf die üblichen Vorurteile eingeht. Well done, Tobias!

Liegerad: Das optimale Gefährt, um einmal um die Welt zu radeln

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über Christian Mischner von der kleinen Liegeradschmiede "Flux". Er nutzt die Gelegenheit, seine Sicht auf die Welt zu präsentieren. Im Gegensatz zu diversen Kritikern (die mir persönlich bislang unbekannt geblieben sind) gönne ich ihm den Erfolg mit seinen Hochradentwicklungen. Diese sind - wie auch seine Liegeräder - optisch sehr ansprechend und handwerklich allererste Sahne. Ich fahre seit vielen Jahren das Flux ZPro (das er leider nur vergleichsweise kurz herstellte). Es ist nach wie vor das Rad, mit dem ich am meisten Kilometer im Jahr fahre. Es ist gleichermaßen als Tourenrad für Tagestrips, mit kleinen Einschränkungen (maximal zwei große Gepäcktaschen) auch für die große Reise geeignet. Ich finde die Sitzposition nicht übertrieben niedrig und den Sitzwinkel gerade so steil, dass ich ihn im Frühjahr nicht eintrainieren muss. Ich hatte mir es zunächst als Wettbewerbsrad gekauft, musste dann aber schnell feststellen, dass es im Vergleich zu den Ultratiefliegern mit sehr flachem Sitzwinkel nicht wettbewerbsfähig ist. Ich wünsche CUM weiterhin viel Erfolg!

Rowingbike – 30jähriges Jubiläum

Einladung zur Jubiläumsparty am 11. Juni 2016

Am 8. Januar unternahm Derk Thijs die erste Fahrt auf seinem Ruderrad-Prototypen. 30 Jahre später sehen die Räder viel professioneller aus und funktionieren perfekt.

Das muss gefeiert werden!

Erfahre mehr unter http://www.rowingbike.com/en/posts/30-jaar-roeifietsfeest/

Er bittet um Anmeldungen zur Party bis zum 4, Juni 2016

Aufgemerkt: Diese Party ist ausschließlich für Fahrerinnen und Fahrer von Rowingbikes angedacht!

-Presse willkommen-

Radsport im Fläming - Liegeradsaison in Oehna eröffnet

Die Märkische Allgemeine berichtet über den Liegeradladen "Sausetritt" von Ralf Stahlberg. Ralf Stahlberg ist Eingeweihten bekannt von der Spezi in Germersheim. Dort ist er prominenter Mithelfer im Orga-Team und hat viele Jahre zahlreiche Liegeradneulinge zum Liegeradfahren gebracht. Er war "Chef-Anschieber" auf dem Probeparcour. Das Liegeradfahren lernen sollte grundsätzlich nie länger als 10 Sekunden dauern. Nach eigener Aussage hat er das über die Jahre durchgehalten.

2011 hatte er hier seinen eigenen Liegeradladen direkt am Fläming-Skate gegründet. Der Fläming-Skate ist eine ca. 230 Kilometer lange autofreie Strecke durch Wälder und über Wiesen, auf der sowohl Inliner als auch Radfahrer willkommen sind.

Dass man auf einem Liegerad durch die Rückenmuskulatur 60% mehr Kraft habe, das hat die Redakteurin sicherlich falsch verstanden. Und der DLC hat es leider nicht in den Fläming geschafft, aber es war zumindest geplant.

Ralf, für dich weiterhin geschäftlichen Erfolg und ich werde ich ebenfalls mal besuchen, zugesagt!

Aktionstag in Oldenburg - Wo Fahrrad-Fans testen und tüfteln

Die NWZ online berichtet über den erstmalig veranstalteten Aktionstag "Hallo Fahrrad" in Oldenburg. Fast 20 Aussteller zeigten ihre neuen Modelle anlässlich des verkaufsoffenen Sonntags. Christopher Ehrhardt interessierte sich für ein Liegerad und er nutzte die Gelegenheit, eines Probe zu fahren. "Mega gut" fand er den Versuch und der Redakteur vermutete, dass da wohl bald einer mehr auf dem Liegerad in der Stadt unterwegs sein würde.