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HPV-Blog

Warsaw man cycles across US

Der in Warschau lebende John Williams fuhr in der Zeit vom 4.3.2016 bis zum 30.3.2016 (27 Tage) von San Diego, California, nach St. Augustine, Florida. Er ging ursprünglich von einer Reisezeit von 45 Tagen aus. Die umfassende Geschichte wurde im Coshocton Tribune (USA Today) online mit kleinem Bild am Atlantik erzählt.

Bilder von HPVs bei Getty Imagaes

Getty Images bietet Bilder von Liegerädern zum Kauf an. Beide Szenen zeigen ein Liegeradrennen auf einer Radrennbahn in Apeldoorn, eine einen einzelnen Fahrer, eine weitere Szene die ganze Gruppe und vorne sogar ein Velomobil.

A Swedish Inventor’s “Bicycle-Car” Could Be the Winter Riding Solution

Im kanadischen Online-Magazin "momentum mag" wird das schwedische "Bicycle-Car" PodRide als "tiny car" vorgestellt. Der erste Blick lässt ein sehr kleines Auto vermuten, da es vier Räder und etwas wie ein Gehäuse hat. Es handelt sich aber letztlich um ein Pedelec mit maximal 25 km/h. Das Fahrzeug wird vor allem angepriesen als Lösung für die kalte Jahreszeit und die Reichweite wird mit ca. 60 km angegeben. Ob es das im Winter auch noch schaffen wird, sei dahingestellt. Leider fehlt auch eine Gewichtsangabe, die eine Einschätzung, ob man zur Not auch noch ohne E-Antrieb nach Hause kommt, erschwert.

Mehr Sicherheit für Radler - Runter vom Radweg

SWR.de / Rheinland-Pfalz macht sich Gedanken dazu, wo Radfahrer besser aufgehoben seien, auf dem Radweg oder auf der "Straße" (gemeint ist hier natürlich die Fahrbahn). Der Bericht ist schon etwas älter (vom 9.9.2015), ich bin erst jetzt darüber gestolpert. Der Bericht beruft sich darauf, dass die Stadt Mainz nun "bei 41 von 57 Radwegen die Benutzungspflicht aufheben" will und stellt sogar fest, dass "sich derzeit offenbar ein Meinungswandel um 180 Grad [vollzieht]". Hier kann ein knapp 6 Minuten langes Video geladen werden, das die Sachlage anschaulich schildert. Allerdings wird auch hier die Mär verbreitet, dass Radfahrer einen Radweg mit blauem Schild grundsätzlich zu benutzen hätten. Schön die Episoden zu Critical Mass und die Befragungen der Autofahrer, die annehmen, dass es auf der Fahrbahn "gefährlicher als auf dem Radweg" sei. Die Grünen schränken ein und wollen nur die "schnellen" Radfahrer auf die Fahrbahn lassen, was ja wieder grober Unfug ist: Unsichere Radfahrer sind auf Radwegen vielleicht sogar gefährdeter als sichere Radfahrer, weil letztere viel eher Gefahrensituationen im Voraus erkennen können.

Londoner Weltumradler steckt in Bad Lobenstein fest

Der aus London stammende Ellis John Meade steckt zurzeit in Bad Lobenstein fest, wie die Ostthüringer Zeitung berichtet. Grund: ein Abszess am Po verhindert, dass er mit seinem regulären Fahrrad die von ihm angetretene Weltreise weiterführen kann. Er sucht deshalb jemanden, der ihm ein Liegerad zur Verfügung stellt. Er ist nun bei Silke Wurzbacher untergekommen, die sich auch bereitfand, Spenden in Form von Geld und/oder einem Liegerad zu sammeln und ihm zur Verfügung zu stellen. Wer etwas anbieten möchte, wende sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 0170 8 81 16 73.

Leserreporterin Jelena Vidakovic - Was ist das für ein seltsames Fahrzeug?

Auf heute.at - textlich ungefähr auf BILD-Niveau - macht sich Leserreporterin Jelena Vidakovic Gedanken zu einem von ihr fotografierten Gefährt. heute.at hilft mit "ausführlicher Recherche" und findet heraus, dass es sich nur um ein Velomobil handeln kann. Volle Zustimmung, sieht nach einem Evo aus.

"Man fläzt ja auch lieber auf der Couch..."

... und gleich noch ein Bericht in der Süddeutschen Zeitung über Liegeräder. Diesmal wird der Künstler, Fotograf und Musiker Tobias Melle interviewt. Er fährt seit über 20 Jahren sein erstes Liegerad, ein Flux. Er ist ausgesprochener Langstreckenfahrer, die durchaus über mehrere Tage jeweils 160 bis 180 km "schafft". Die durchaus kritischen Fragen beantwortet er souverän. Es ist ein wie ich finde überzeugendes Interview geworden, das mit einfachen und klaren Begriffen und Aussagen auf die üblichen Vorurteile eingeht. Well done, Tobias!

Liegerad: Das optimale Gefährt, um einmal um die Welt zu radeln

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über Christian Mischner von der kleinen Liegeradschmiede "Flux". Er nutzt die Gelegenheit, seine Sicht auf die Welt zu präsentieren. Im Gegensatz zu diversen Kritikern (die mir persönlich bislang unbekannt geblieben sind) gönne ich ihm den Erfolg mit seinen Hochradentwicklungen. Diese sind - wie auch seine Liegeräder - optisch sehr ansprechend und handwerklich allererste Sahne. Ich fahre seit vielen Jahren das Flux ZPro (das er leider nur vergleichsweise kurz herstellte). Es ist nach wie vor das Rad, mit dem ich am meisten Kilometer im Jahr fahre. Es ist gleichermaßen als Tourenrad für Tagestrips, mit kleinen Einschränkungen (maximal zwei große Gepäcktaschen) auch für die große Reise geeignet. Ich finde die Sitzposition nicht übertrieben niedrig und den Sitzwinkel gerade so steil, dass ich ihn im Frühjahr nicht eintrainieren muss. Ich hatte mir es zunächst als Wettbewerbsrad gekauft, musste dann aber schnell feststellen, dass es im Vergleich zu den Ultratiefliegern mit sehr flachem Sitzwinkel nicht wettbewerbsfähig ist. Ich wünsche CUM weiterhin viel Erfolg!