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HPV-Blog

Die Oldenburger mal wieder ...

Die annähernd perfekte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der über alle Grenzen hinweg bekannten Oldenburger Liegeradgruppe hat mal wieder Früchte getragen. Die NWZ online berichtet in der Rubrik --> Region --> Stadt Oldenburg --> Wirtschaft mit dem Titel "Im Sessel durch die Gegend gleiten" über die zahlreichen Fahrzeuge, die Hanna Brunkhorst und Dieter Hannemann zur Verfügung stehen. Wir haben ebenfalls registriert, dass die beiden viel Platz haben, um ihre Schätzchen unterzubringen. Hanna und Dieter, weiterhin viel Erfolg bei eurer Pressearbeit! ;-)

Standpunkt Fahrradhelm und BGH - Der Helm hilft nicht

In der taz.zeo2 kommentiert Ulrike Winkelmann eine beim-Radfahren-nur-mit-Helm-auf-dem-Kopf-Pflicht. Einige starke Aussagen sind dabei: "Der Fahrradhelm ist das letztgültige Symbol der Unterwerfung unter die Allmacht des Autos" und "Die Verlogenheit, mit denen als Politiker getarnte Autolobbyisten bisweilen zum „Schutz der Radler“ nach der Helmpflicht rufen, erinnert stark an die Haltung, wonach Frauen mit Miniröcken selbst schuld sind, wenn Männer ihnen Gewalt antun".

Das sind aus meiner Sicht schonmal zwei Gründe, ein taz-Abo in Betracht zu ziehen. Jedenfalls viel Spaß beim Lesen.

Fahrradunfall: Auch ohne Helm darf Schadenersatz nicht gekürzt werden

Wie mehrere Medien Ende Februar meldeten (u.a. Deutscher Presse Pool), sprach das Oberlandesgericht Celle in einem Prozess einem Geschädigten die geforderten Summen komplett zu. Der Direktlink zum Urteil ist mittlerweile hier zu finden.

Kern des Urteils:

Nur wenn sich eine Radfahrer/in besonderen Risiken aussetzt oder z. B. aufgrund von "Unerfahrenheit im Umgang mit dem Rad" oder "den Gefahren des Straßenverkehrs" ein "gesteigertes Gefährdungspotential" besteht, soll er/sie einen Schutzhelm zu tragen.

Und "bislang dürfte nicht hinreichend erwiesen sein, dass Fahrradhelme in einer statistisch signifikanten Weise zur Abwendung von Kopfverletzungen beizutragen geeignet sind."

Allerdings wird auch in diesem Urteil auf die besonderen Gefahren von sportlicher Aktivität (das können im Prinzip nur sportliche Veranstaltungen sein) aufmerksam gemacht, die das Tragen eines Helms als unverzichtbar erscheinen lassen.

Zwischen Frankfurt und Darmstadt - Bundesweit erster Schnellweg für Radler

Die FAZ Rhein-Main berichtete am 28.2.2014 über den "bundesweit ersten Radschnellweg" zwischen Frankfurt und Darmstadt.

Einen "ersten Radschnellweg" gibt es mittlerweile an verschiedenen Stellen und er scheint eher ein Marketinginstrument zum Beweis besonderen Aktivismus zu sein als reale Handlungsvorlage.

Ich kenne die Gegend von einigen Durchfahrten per Rad auf dem Weg von Hamburg nach Süden (Rheintal, Schweiz). Tatsächlich sind mir bislang nur bekannt entweder eine Strecke "durch den Wald" (also unbefestigt) oder entlang der Hauptverbindungsstraße. Mit einem Velomobil ist die Fahrt entlang der Hauptverbindungsstraße kein Problem, mit einem anderen Fahrrad (egal, ob hoch oder tief) wird es zu einem Problem aufgrund des Verhaltens einiger motorisierter Verkehrsteilnehmer.

Wünschen wir also den angeschlossenen Gemeinden Frankfurt, Neu-Isenburg, Dreieich, Langen, Egelsbach, Erzhausen und Darmstadt viel Erfolg bei Ihren Bemühungen, überhaupt eine spezifische Fahrrad-Verbindung herzustellen. Sollte sie breit genug sein für Dreiräder, Anhänger und Handbikes, freuen sich Radfahrerinnen und Radfahrer umso mehr. Weniger Autos, Lärm und Abgase auf der bestehenden Hauptstrecke wird es deshalb nicht geben. Dafür wären Radschnellwege unmittelbar auf bestehenden Straßen nötig analog zu Highspeed-Bahnstrecken parallel zu einigen Autobahnen, damit man erkennen kann, was schneller ist (bzw. sein soll).

Rechtsabbiegende Lkw und Radfahrer

21.2.2013 - Anlässlich mehrerer bekannt gewordener Unfälle, in denen Radfahrer von Nutzfahrzeugen schwer verletzt wurden, hatte ein aufmerksamer Leser des de.rec.fahrrad-Forums einen Link zu einer interessanten und aufschlussreichen Studie gepostet.

Wenn man Zahlen aus Berlin als Basis für eine Extrapolation auf ganz Deutschland nimmt, dann - so die im Rahmen einer Abschlussarbeit erstellte Studie - muss davon ausgegangen werden, dass jährlich bis zu 200 Radfahrer in Deutschland Opfer rechtsabbiegender Lkws werden.

Die Studie macht allerdings nicht viel Hoffnung, ob und wenn ja, welche technischen Maßnahmen hilfreich sein könnten. Der einfachste und vielversprechendste Ansatz ist ein menschlicher Beifahrer.

 

Niklas bleibt mobil

28.1.2013 - NWZ Online schildert die Geschichte des Jugendlichen Niklas aus dem Kreis Oldenburg. Er verlor durch einen 15.000-Volt-Stromschlag aus einer Oberleitung beide Beine und einen Arm. Mit einer Spende konnten ihm seine Eltern ein Liegerad kaufen - es kann eigentlich nur ein Dreirad gemeint sein. Er hilft in der Apotheke aus und fährt Zeitungen aus. Das Fahrzeug hilft Niklas, mobil zu bleiben und ein Mindestmaß an sozialen Kontakten pflegen zu können.

HP Velotechnik ist führender Liegeradhersteller

1.11.2013 - Die FAZ Rhein-Main reiht sich sich den Kreis der Medien ein, die über die Geschichte von HP Velotechnik berichten. Wir glauben auch, dass sich HP Velotechnik als führender Liegeradhersteller etabliert hat - und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Obwohl wir das wissen, ist es schön, dass es nun auch Andere wissen.

Autotechnik im Elektrodreirad

17.10.2013 - heise Autos berichtet mit dem Titel "Autotechnik im Elektrodreirad" über das Scorpion fs von HP Velotechnik. Im Bericht wird auf die besonderen Eigenschaften als "Dreirad fürs Gelände, gewissermaßen das „Mountain-Trike“ unter den dreirädrigen Liegerädern" eingegangen.