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HPV-Blog

Liegedreiradvermietung bei Wismar / Mecklenburg-Vorpommern

In Benz in der Nähe von Wismar gibt es für Interessierte die Möglichkeit, sich ein Liegedreirad auszuleihen*. Ganz in der Nähe liegt nicht nur Wismar, sondern auch die Insel Poel - sehr zu empfehlen, vor allem in der Nebensaison oder gar, wenn es Richtung Winter geht. Ruhe bis zum Abwinken :-)

Und ganz in der Nähe in Alt Farpen, Blowatz gibt es einen weiteren Verleih eines KMX-Dreirades.

* Link wollte am 20.1.15 kein Ergebnis mehr geben

Anleitungen zum Eigenbau eines Liegerades

Es gibt sie nach wie vor, Eigenbauer. Gründe gibt es viele, sich sein/ihr eigenes Liegerad zu bauen, seien es finanzielle, Lust an Selbstverwirklichung, unpassendes Marktangebot u.v.m.

Hier hat sich "Spider2103" die Mühe gemacht, Selbstbau auf flickr zu dokumentieren. Wem es gefällt, findet sicherliich die eine oder andere Anregung, viel Spaß.

PS: für Mitglieder des HPV gibt es i.Ü. die Bauanleitungen von Werner Stiffel ebenfalls zum Download!

Hierzu unter "Verein" anmelden (wer noch keinen Zugang hat, bitte registrieren und Name mit Mitgliedsnummer an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden zum Freischalten)

Die Oldenburger mal wieder ...

Die annähernd perfekte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der über alle Grenzen hinweg bekannten Oldenburger Liegeradgruppe hat mal wieder Früchte getragen. Die NWZ online berichtet in der Rubrik --> Region --> Stadt Oldenburg --> Wirtschaft mit dem Titel "Im Sessel durch die Gegend gleiten" über die zahlreichen Fahrzeuge, die Hanna Brunkhorst und Dieter Hannemann zur Verfügung stehen. Wir haben ebenfalls registriert, dass die beiden viel Platz haben, um ihre Schätzchen unterzubringen. Hanna und Dieter, weiterhin viel Erfolg bei eurer Pressearbeit! ;-)

Standpunkt Fahrradhelm und BGH - Der Helm hilft nicht

In der taz.zeo2 kommentiert Ulrike Winkelmann eine beim-Radfahren-nur-mit-Helm-auf-dem-Kopf-Pflicht. Einige starke Aussagen sind dabei: "Der Fahrradhelm ist das letztgültige Symbol der Unterwerfung unter die Allmacht des Autos" und "Die Verlogenheit, mit denen als Politiker getarnte Autolobbyisten bisweilen zum „Schutz der Radler“ nach der Helmpflicht rufen, erinnert stark an die Haltung, wonach Frauen mit Miniröcken selbst schuld sind, wenn Männer ihnen Gewalt antun".

Das sind aus meiner Sicht schonmal zwei Gründe, ein taz-Abo in Betracht zu ziehen. Jedenfalls viel Spaß beim Lesen.

Fahrradunfall: Auch ohne Helm darf Schadenersatz nicht gekürzt werden

Wie mehrere Medien Ende Februar meldeten (u.a. Deutscher Presse Pool), sprach das Oberlandesgericht Celle in einem Prozess einem Geschädigten die geforderten Summen komplett zu. Der Direktlink zum Urteil ist mittlerweile hier zu finden.

Kern des Urteils:

Nur wenn sich eine Radfahrer/in besonderen Risiken aussetzt oder z. B. aufgrund von "Unerfahrenheit im Umgang mit dem Rad" oder "den Gefahren des Straßenverkehrs" ein "gesteigertes Gefährdungspotential" besteht, soll er/sie einen Schutzhelm zu tragen.

Und "bislang dürfte nicht hinreichend erwiesen sein, dass Fahrradhelme in einer statistisch signifikanten Weise zur Abwendung von Kopfverletzungen beizutragen geeignet sind."

Allerdings wird auch in diesem Urteil auf die besonderen Gefahren von sportlicher Aktivität (das können im Prinzip nur sportliche Veranstaltungen sein) aufmerksam gemacht, die das Tragen eines Helms als unverzichtbar erscheinen lassen.

Zwischen Frankfurt und Darmstadt - Bundesweit erster Schnellweg für Radler

Die FAZ Rhein-Main berichtete am 28.2.2014 über den "bundesweit ersten Radschnellweg" zwischen Frankfurt und Darmstadt.

Einen "ersten Radschnellweg" gibt es mittlerweile an verschiedenen Stellen und er scheint eher ein Marketinginstrument zum Beweis besonderen Aktivismus zu sein als reale Handlungsvorlage.

Ich kenne die Gegend von einigen Durchfahrten per Rad auf dem Weg von Hamburg nach Süden (Rheintal, Schweiz). Tatsächlich sind mir bislang nur bekannt entweder eine Strecke "durch den Wald" (also unbefestigt) oder entlang der Hauptverbindungsstraße. Mit einem Velomobil ist die Fahrt entlang der Hauptverbindungsstraße kein Problem, mit einem anderen Fahrrad (egal, ob hoch oder tief) wird es zu einem Problem aufgrund des Verhaltens einiger motorisierter Verkehrsteilnehmer.

Wünschen wir also den angeschlossenen Gemeinden Frankfurt, Neu-Isenburg, Dreieich, Langen, Egelsbach, Erzhausen und Darmstadt viel Erfolg bei Ihren Bemühungen, überhaupt eine spezifische Fahrrad-Verbindung herzustellen. Sollte sie breit genug sein für Dreiräder, Anhänger und Handbikes, freuen sich Radfahrerinnen und Radfahrer umso mehr. Weniger Autos, Lärm und Abgase auf der bestehenden Hauptstrecke wird es deshalb nicht geben. Dafür wären Radschnellwege unmittelbar auf bestehenden Straßen nötig analog zu Highspeed-Bahnstrecken parallel zu einigen Autobahnen, damit man erkennen kann, was schneller ist (bzw. sein soll).

Rechtsabbiegende Lkw und Radfahrer

21.2.2013 - Anlässlich mehrerer bekannt gewordener Unfälle, in denen Radfahrer von Nutzfahrzeugen schwer verletzt wurden, hatte ein aufmerksamer Leser des de.rec.fahrrad-Forums einen Link zu einer interessanten und aufschlussreichen Studie gepostet.

Wenn man Zahlen aus Berlin als Basis für eine Extrapolation auf ganz Deutschland nimmt, dann - so die im Rahmen einer Abschlussarbeit erstellte Studie - muss davon ausgegangen werden, dass jährlich bis zu 200 Radfahrer in Deutschland Opfer rechtsabbiegender Lkws werden.

Die Studie macht allerdings nicht viel Hoffnung, ob und wenn ja, welche technischen Maßnahmen hilfreich sein könnten. Der einfachste und vielversprechendste Ansatz ist ein menschlicher Beifahrer.

 

Niklas bleibt mobil

28.1.2013 - NWZ Online schildert die Geschichte des Jugendlichen Niklas aus dem Kreis Oldenburg. Er verlor durch einen 15.000-Volt-Stromschlag aus einer Oberleitung beide Beine und einen Arm. Mit einer Spende konnten ihm seine Eltern ein Liegerad kaufen - es kann eigentlich nur ein Dreirad gemeint sein. Er hilft in der Apotheke aus und fährt Zeitungen aus. Das Fahrzeug hilft Niklas, mobil zu bleiben und ein Mindestmaß an sozialen Kontakten pflegen zu können.