Eustaff 2003 Live-Bericht




Bericht als PDF

 

D5 - Twistringen - Meppen (Heinz-H.W.Wewers)

Beitrag eingetragen am 24.09.03 um 09:22

Es ist Donnerstag der 18.09.2003 mittelspät am Nachmittag. Um dem Gedanken der 
eustaff gemäß anzureisen und um auf mögliche Änderungen der Streckenführung 
durch Baustellen reagieren zu können, rolle ich mit meinem Radius Hornet II von 
Meppen nach Twistringen, wo sich der Startpunkt unseres Team´s befindet.
 
Endlich weg mit dem Streß, hervorgerufen durch die Komplettsanierung meiner 
Eigentumswohnung nach einem Wasserrohrbruch, dem Ärger mit den Analphabeten 
des Finanzamts und dem Versuch ein Zephyr lage racer noch bis heute von Grund 
auf neu aufzubauen.

Ich rolle ... . 
Eine Pause in Vechta habe ich fest eingeplant. Der Startzeitpunkt scheint mit 
Freitag 02:00 Uhr ziemlich fest zu stehen und ich werde zudem 2 Stunden vor 
meinem Start benachrichtigt, also genug Zeit um in Ruhe noch ´nen Happen zu mir 
zu nehmen.

Unterwegs treffe ich auf einen Rennradfahrer, der sehr an der Anschaffung eines 
Liegerades interessiert ist. Es kommt zum kurzfristigen Tausch unserer fahrbaren 
Untersätze. Erst als ich ihm erzähle, daß ich auf dem Weg zum Startpunkt der 
eustaff bin, gibt er meine Liege wieder frei (soviel zur PR). Es sieht ganz danach 
aus, daß die hpv-Familie demnächst Zuwachs erhält.

In Vechta angekommen, begebe ich mich in die Speisegaststätte/Kneipe mit 
Biergarten Holzwurm. Das Essen und der Service sind vorzüglich. Nachdem ich in 
einem Telefongespräch mitbekommen habe, daß Eckhard Garrelts sich bereits am 
Startpunkt eingefunden hat, setze ich meine Fahrt nach Twistringen fort.

Nachdem ich am Treffpunkt angelangt bin, trifft auch Wolf Schmidt einige Zeit 
später ein. Er montiert sein Rad und wir warten gemeinsam auf die Übergabe.

Pünktlich trifft das Team D 4 ein. Nach kurzem Plausch werden mir die Briefe 
übergeben, die sofort verstaue. Eckhard und Wolf befinden sich schon auf ihren 
Liegern. Jetzt wird´s höchste Zeit. Als wir einige Zeit aus Twistringen heraus 
waren, bemerkte ich in meinen Rückspiegeln eine sich nähernde Lichtquelle. Es 
stellt sich nach kurzer Zeit heraus, daß Christian Ascheberg einen wohl etwas 
längeren Rückweg über Meppen gewählt hat. Jetzt sind wir zu viert. Weltklasse ... 
(gehobenste)!!!

Plötzlich fällt das Licht an Wolf seinem Rad aus und er stellt auf Dynamobetrieb um. 
Dies führt jedoch zum Abreißen des Kontaktes. Christian und ich, haben bislang 
unsere Gruppe angeführt. Nun senken wir unsere Geschwindigkeit um Wolf und 
Eckhard wieder herankommen zu lassen. Es kommt der Gedanke auf, die Gruppe 
aufzuteilen in ein schnelleres führendes Team und ein Backup-Team. Nur wer soll 
mit wem fahren. Wir entscheiden uns als gesamtes Team durchzufahren. Wolf wird 
überredet seinen Dynamo abzustellen und sich in meinen Fahrtwind direkt an mein 
Rücklicht zu halten. Wir senken vorerst die Geschwindigkeit um in den Tritt zu 
gelangen. In Vechta an den Bahnschienen in einer Kurve hat Christian dann wohl 
irgendwie mit seiner Verkleidung aufgesetzt. Er repariert den Schaden und will uns 
folgen. Er erreicht uns dann auch noch vor Essen/Oldenburg. Bis Lönningen gibt es 
dann auch keinerlei weitere Probleme. Hier verfehle ich die Abfahrt in der Ortschaft 
um ca. 10 Meter, die ich hätte weiter fahren müssen. Ich bremse langsam ab, 
jedoch greifen die Maguras dermaßen zu, daß mein Hinterrad fast blockiert. Wolf 
hat sehr gut reagiert. Ich bemerke, daß auch meine Sigma Mirage mich nun in Stich 
läßt. Ich stelle auf meinen Seitenläuferdynamo um. Christian nimmt auch noch 
einen Batteriewechsel vor.  Dieser Wechsel führt wenig später dazu, daß er uns 
verpassen wird, da er an der Ampel nicht links abfährt, sondern sich auf sein GPS 
verläßt.

Immerhin ist er noch nach Meppen gekommen. 
Wir anderen drei befahren weiterhin die B 213. Diese ist die Transitstrecke 
zwischen iberischer Halbinsel und Skandinavien. Das am Nachmittag noch 
freundliche Hupen der PKW-Fahrer weicht nun dem aggressiven nervigen Hupen der 
LKW-Fahrer. Wir erreichen Haselünne und können von nun an auf ruhigeren Straßen 
unterwegs sein.

Kurz vor Meppen werden wir durch eine geschlossene Schranke  der Bahn 
gestoppt. Da es nun schon nach 06:00 Uhr ist, werden wir auch noch von diversen 
Ampeln ausgebremst. Ca. 200 m vor dem Übergabepunkt in Meppen klingelt mein 
Handy. Was soll´s, wo doch das Ziel so nah ist. Später stellt sich heraus, daß 
Christian versucht hat mich zu erreichen.

Am Ziel angekommen übergebe ich nach kurzer Begrüßung die Briefe, es werden 
Fotos gemacht und nach einem kurzem Gespräch fahren Hans Wessels und Martin 
Sassen in Richtung Holland.

Leider ist aus den Fotos nichts geworden, denn mein Blitzlicht stellte sich im 
Nachhinein als zu unterdimensioniert heraus. Ich werde mit einem 
Bildbearbeitunsprogramm versuchen etwas Licht in das Dunkel der Bilder zu bringen, 
versprechen kann ich jedoch nichts.

Nachdem ich Christian in Meppen gefunden habe,  er sein Rad nach der Havarie 
wieder fahrbereit hatte, sind wir gemeinsam zum Zielpunkt gefahren und haben erst 
einmal alle gemeinsam gefrühstückt. Wolf las uns die News vor und wir haben uns 
noch etwas unterhalten. 

Abschließend führte ich Wolf und Christian noch aus Meppen heraus, Eckhard war 
ja nun schon mit PKW auf dem Weg nach Aurich. 

Ich habe den Eindruck, daß es weder für mich, noch für Christian, Eckhard und 
Wolf die letzte Teilnahme an einer eustaff war.

D6: Maastricht-Düren (Andreas Roeschies)

Beitrag eingetragen am 23.09.03 um 08:53

Da Rennradfahrer (und Liegerad-Besitzer) Bernhard Klotz und ich (Flux S600) in 
derselben Gegend wohnen, sind wir gemeinsam mit dem Zug aus Essen nach 
Aachen gefahren, wo wir auf Uwe Seiler (Flux S600) trafen. Nach einem kurzen 
Umkleidestop im Stadtpark ging es dann zügig (aber nicht zu schnell) rund 35km 
nach Maastricht (hauptsächlich leicht bergab). Wir trafen frühzeitig in Maastricht 
ein und hatten noch Zeit für einen kurzen Fotostop, anschließend fuhren wir zum 
Bahnhof, wo wir auf das Vorgängerteam warteten - das sich leider unterwegs 
verfahren hatte und 45 Minuten später ankam als anvisiert. 

Nach ein paar schnell geschossenen Fotos starteten wir um 22:01 Uhr. Wegen der 
Wartezeit mussten wir uns erst warm fahren, aber ich glaube, wir haben etwas zu 
früh angefangen, schnell zu fahren (macht halt Spaß :-)  Naja, meine Knie haben 
es überlebt. 

Da es zunächst zurück nach Aachen ging, kletterten wir mehr als dass wir 
Abfahrten genießen durften; der Abschnitt Aachen-Weißweiler-Düren war dann 
etwas weniger wellig. Insgesamt kamen wir trotz zügiger Fahrweise (mein Puls lag 
im Flachen bei gut 140 und bergauf bei 160-165) nur auf einen Schnitt von rund 
24. In der Ebene erreiche ich mit einem 150er-Puls einen Schnitt von rund 27. 

Für mich erfreulich angenehm war die Nachtfahrt, besonders nach meinen 
negativen Nacht-Erfahrungen bei Paris-Brest-Paris. Wir fuhren fast durchgehend 
auf beleuchteten Straßen und mussten nur ein oder zwei Mal kurz auf schmalen 
Radwegen kurven. 

Auch die Fahrt durch die Aachener Innenstadt war unproblematisch und wir 
mussten nicht zu viele Ampelstopps machen. Das mag auch daran gelegen haben, 
dass wir bei der einen oder anderen Ampel Schwierigkeiten hatten, die Farbe zu 
erkennen ;-) 

Gewundert hat mich, dass die als so fahrradfeundlich geltenden Niederländer nicht 
selten Fahrräder auf Pflasterwege neben der Straße verbannt haben. Vielleicht ist 
diese Region einfach zu nah an Deutschland. 

Deutlich spürbar war der Temperaturunterschied zwischen Städten und dem Land. 
Kurz nach dem Verlassen von Maastricht habe ich meine Ärmlinge angezogen, etwa 
eine Stunde vor dem Ziel kamen dann Handschuhe dazu. So wurde mir nur an den 
Schultern leicht kühl. 

Bei der Ankunft in Düren wartete nur einziger Fahrer, nämlich Rüdiger Gabriel 
(ebenfalls mit einem Flux S600) dort, was aber nicht schlimm war, weil Bernhard 
Klotz ihn nach Bonn begleitete. 

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Hier die Fotos (24MB): 
http://aroeschies.free.fr/velo/d6-fotos.zip 

Und hier die Divx-Videos (7.7MB): 
http://aroeschies.free.fr/velo/d6-videos.zip 


Nachtrag D10 (Christoph Luerig)

Beitrag eingetragen am 22.09.03 um 17:09

Für mich gestaltete sich die Teilnahme an der Esutaff, bezüglich der mitfahrenden 
Partner bsonders wüst. Der Abschnitt bis Worms ist ja von Erika und Stefan schon 
ganz gut beschrieben, bis zu dem Punkt, bei dem Stefan der Reifen wegplatzte. 

Nach dem Stefans Reifen weggeplatzt war fuhren Karsten und ich weiter in 
Richtung Mutterstadt. Bernhard blieb zunächst bei Stefan um ihm bei der Panne zu 
helfen. Da Karsten sich relativ wenig auskannte und ich ein ausgesprochenes 
besch**enes Orientierungsvermögen habe, mussten wir mehrfach auf die Karte 
sehen und haben uns doch in Schifferstadt verfahren. Hinter Schifferstadt haben 
wir Bernhard wiedergetroffen, der sich ebenfalls auf der gleichen Strecke verfahren 
hatte. Er mußte uns eigentlich überholt haben und wir hatten es nicht bemerkt. 
Aufgrund unseres Verfahrers ging unsere Tour über und durch Speyer. Auf dem 
Weg nach Speyer nahmen wir in einer verkehrsberuhigten Zone alle drei noch ein 
etwas größeres Schlagloch mit, das Bernhards Joghurt in seiner Gepäckbox 
entleerte und sein Werkzeug, sein Handy und seinen Fotoapparat gleichmäßig 
eintränkte. Es folgte ein kleiner Zwangsstopp an einer Tankstelle um die 
elektronischen Geräte und den restlichen Kisteninhalt trocken zu legen. In Speyer 
hatte sich dann Karsten von uns verabschiedet da er Probleme mit seiner 
Schaltung bekam. Nun fuhren Bernhard und ich den letzten Teil der Strecke wieder 
etwas zügiger nach Wörth durch. Zu unserer beider großer Überraschung erwartete 
uns dort bereits Stefan. 

Elmshorner Nachrichten (Peter Spiegel)

Beitrag eingetragen am 22.09.03 um 13:01

leider erscheint der Bericht über die EUSTAFF leider doch nicht in der
morgigen Samstagsausgabe der Elmshorner Nachrichten - ich bin auch etwas
verärgert. So kommt er später (garantiert, immerhin), ich weiß aber leider
auch noch nicht, wann. Teile es Euch aber dann gerne mit.

Nochmals besten Dank für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!

Ein schönes Wochenende wünscht
Haika Lembke

Basel - Biel (CH1) (Frederik Anheuser)

Beitrag eingetragen am 22.09.03 um 10:17

Leider hatte sich unser Start im Lauf der Zeit so weit nach hinten verschoben,
dass wir keine Hoffnung mehr auf Tageslicht haben konnten. Nachmittags kam
Thomas bei mir zu Hause an: er hatte sich mit dem Weg von Immenstaad
her \"aufgewärmt\". Wir aßen zu Abend, Hanno informierte uns über den Stand der
vorigen Etappe von Marckolsheim, dann machten wir uns gemütlich um halb neun
auf den Weg zum Startort. Das Empfangskomittee des vorigen Teams entpuppte
sich als frischgebackene Liegeradlerin aus Thomas\' Nachbardorf -- Verstärkung für
die nächste Eustaff?

Gedanken über die Durchschnittsgeschwindigkeít muss man sich nicht machen: die
lag sowieso deutlich niedriger als letztes Jahr. Demzufolge kam D13 auch mit 10
Minuten Verspätung an. Nach den obligaten Fotos machten wir uns um 21:05 Uhr
auf den Weg.

Einen Vorteil hatte die Nachtfahrt: wir konnten Basel zügig durchqueren. Dann
versuchte ich mich in Thomas\' Windschatten zu hängen, aber für
mein \"Aufrechtrad\" reichte es nicht, was sein Dalli zur Verfügung stellte. So fuhr
Thomas dann voraus, und ich mit Mühe hintendrein ... Thomas machte auch etwas
langsamer. Seine anfänglichen Bedenken wegen der zu überwindenden 650
Höhenmeter erwiesen sich als unbegründet: nach 50km musste ich Kalorien
nachschieben, dann erreichten wir den Oberlauf der Birs, der wir fast von der
Mündung in den Rhein gefolgt waren. Etwas steiler waren aber nur die letzten zwei
Kehren hinter Tavannes, dann hatten wir den Col de Pierre Pertuis (827m) auf der
Rhein-Rhône-Wasserscheide erreicht.

Wenigstens auf den steilen Abschnitten der 15km-Abfahrt hinunter nach Biel
konnte ich mit meinem (trotz Dynamospeisung) sehr hellen Licht noch punkten.
Dort winkte uns das nächste Team schon zu, als wir an einer Ampel warten
mussten -- nach Mitternacht war immer noch viel Verkehr. Mit 5min Verspätung
(ich schaffte es einfach nicht schneller) hatten wir bei guten Bedingungen (kaum
Wind, nicht zu kalt) die 93km in 3:20 zurückgelegt.

Nach 5min Übergabe (sollte von der Organisation generell bei der Zeitberechnung
eingeplant werden) setzten sich Michael und Peter in Bewegung. Eine halbe Minute
später fiel mir auf, dass eine der beiden Grussbotschaften noch in meiner Tasche
lag! Thomas setzte sich sofort in Marsch (trotz 170km an diesem Tag); ich
versuchte, die beiden auf dem Handy zu erreichen -- sie hoben nicht ab. Thomas
erzählte später, dass sie gerade am Reifen Flicken waren und noch am Ortsausgang
von Biel standen. So löste sich das Missgeschick in Wohlgefallen auf und Marie-
Theres (Michaels Frau) gab uns sogar noch Geleit zu ihnen nach Hause, wo wir
ziemlich erschöpft auf die Matratze sanken.

Am Sonntag konnten wir alle noch gemeinsam frühstücken -- Michael und Peter
kamen aus Morges gerade rechtzeitig mit dem Zug zurück und hatten sogar
noch \"Gipfeli\" mitgebracht. Ganz herzlichen Dank für die Beherbergung!

  

D10 Gunthersblum-Wörth (Stefan König)

Beitrag eingetragen am 22.09.03 um 10:03

Mannheimer Etappe: Besser spaet als nie!

Kurze Zweitueberschrift aus meiner (Stefan Koenig, Teamchef) Sicht:
Teamleiter der Mannheimer Etappe bleibt auf halber Strecke aufgrund scheinbar
irreparablen Reifenschadens liegen, kann diesen doch reparieren und kommt dann
am Ziel noch 9 Minuten vor den ersten beiden weiteren Team-Mitgliedern an!

Das Mannheimer Team war wohl ein wenig vom Pech verfolgt: Kein Mitglied ist ohne
technischen Schaden bzw. auf der vorgesehenen Route zum Ziel gelangt.

Nachdem ich fuers erste ausgefallen war (der 20-Zoll Stelvio hatte waehrend der
Fahrt ziemlich ploetzlich einen Seiten- und Hoehenschlag entwickelt und sich gleich
darauf an einer Stelle aus der Felge geloest, was eine \"explosive Dekompression\"
des Schlauchs zur Folge hatte, bis auf eine deutliche Scheuerstelle blieb der
Mantel aber doch heil) hatte sich das \"Rest-Team\" aus Christoph, Karsten und
Bernhard kurz nach Mutterstadt vom dem Verkehrsschild \"alle Richtungen\" verleiten
lassen. Dadurch landete es kurze Zeit spaeter in Limburgerhof. Einmal dort war es
wohl einfacher, ueber Speyer weiterzufahren. Die Passage der City kostete ebenso
wie ein Zwangs-Stopp aufgrund Gepaeck-Schaeden nach einem tiefen Schlagloch
einige Minuten.

Erika auf ihrem Sattelrad hatte bereits ab Guntersblum entschieden, den
wunderschoenen Tag zu geniessen und die Strecke quasi als \"Lumpensammler\" in
ihrem eigenen Tempo zu absolvieren. Nicht zuletzt deswegen, weil sich ein langes
Stueck bis Worms auf der B 9 fuer uns Liegeradler direkt zum Rasen angeboten
hatte.

Karsten musste sich nach technischen Problemen mit der Nabe wohl irgendwo
hinter Speyer von Christoph und Bernhard verabschieden (Karstens Verbleib ist mir
im Moment noch unbekannt, werde ich im Anschluss zu klaeren versuchen).

Ich selbst hatte mir im ersten Schreck nach der Panne zuerst ueberlegt, den Rest
bis daheim in Mutterstadt, wohl so etwa 4 - 5 km, zu schieben. Dann aber
versuchte ich mein Glueck mit dem Bordwerkzeug, was tatsaechlich funktionierte.
Da ich mir vorgenommen hatte, an diesem Tag bis Woerth zu fahren, habe ich mich
nicht von der Aussicht auf ein gemuetliches Mittagessen und einen (zu fruehen)
faulen Nachmittag verleiten lassen und bin halt einfach als weiterer Lumpensammler
die abgesprochene Strecke weitergefahren. Trotz leichten Gegenwind konnte ich
einen Schnitt von ziemlich genau 30 km/h halten.

Ich hatte erwartet, in Woerth einen verlassenen Bahnhof (der stuendliche Zug
Richtung Norden fuer die anderen ging irgendwann regelmaessig vor X Uhr 30, ich
kam knapp danach an) vorzufinden.

Als der Bahnhof in Sicht kam, erkannte ich von weitem etwas Weisses, das auch
aus der Ferne wie ein Verkleidungsteil eines Liegers aussah. Ich dachte mir, das
muss irgendwer sein, der sich halt die Uebergabe mit ansehen wollte. Da waren
auch noch mehr Lieger herum, wohl mein Team, das auf den Zug wartete.

Zu meinem groessten Erstaunen musste ich feststellen, dass es sich um das
Folgeteam handelte, und meine Mitfahrer weit und breit nicht zu sehen war (meine
Ankunft: 13:34 Uhr).

Hannos Team wusste von nix. Grosse Erleichterung, als 9 Minuten spaeter auch
Bernhard und Christoph mitsamt den Briefen eintrafen. Grosser Fototermin incl.
kurzer Videoaufnahmen, dann duesen Hanno und Co. los.

Ich war sehr froh, dass wir die Heimfahrt in der Bahn nordwaerts gemeinsam
antreten konnten und habe nach dem Aussteigen in Schifferstadt noch ein Bad im
Iggelheimer Weiher genossen.

Unsere SuperErika hat ebenfalls Ihren Plan durchgezogen und ist um Punkt 17:42
Uhr in Woerth am Bahnhof eingetroffen. Ihr Humor und Charme hat sowohl die
Vorbereitungen als auch die Anreise per Bahn von Ludwigshafen aus bereichert und
aufgelockert. Besten Dank an Dich Erika!

Und natuerlich ein grosses Dankeschoen an (in alphabetical order) Bernhard,
Christoph und Karsten, wenn auch nicht alles 100%ig so geklappt hat wie geplant,
haben wir doch die Mannheimer Etappe zum Erfolg gebracht bzw. geradelt!

Und Danke an die Organisatoren, die sich um alles drumherum kuemmern und diesen
Bericht auf die News-Seite der Eustaff gestellt haben werden!

Gruss aus Mutterstadt an alle

Stefan Koenig

Gambsheim-Basel (Claus Caspary)

Beitrag eingetragen am 22.09.03 um 08:27

Kurz vor knapp tauchte Hanno Neurohr mit Speedbike und ansteckender
1a Laune in Gambsheim auf, wo Holger \"der Verfolger\" Austinat ;-PP
und ich noch nicht allzu lange warteten (Mensch, hat der Afrikaner,
der sich neben mich zum Pinkeln an die Hecke stellte, _AUGEN_
gemacht, als die zwei Sprudelflaschen von einer Stunde früher wieder
aus mir rausliefen... da konnte er nicht mehr ganz mithalten ;-) ).
Nachdem ich noch das Gepäck aus der von Donnerstag auf Freitag fertig
gewordenen Meufelhutze gepult hatte, die plötzlich in jeder Kurve
furchtbar am Boden geschliffen hatte und der Kram mit Mühe und Not an
den unmöglichsten Stellen verstaut war, war alles wieder in Ordnung
mit dem xxx-Koffer, und die Laune hob sich schlagartig. Mit dem Foto
bewaffnet, legten wir uns an der Straße auf die Lauer.

IIRC um 16:05 kamen dann tatsächlich ein triumphierender Hanno Hirsch
auf einem originalen frontgetriebenen (=die Fahrzeuge der Helden ;-)
) Eustaff-Jive ;-)) und Peter Schmidt(?- sorry, mein
Namensgedächtnis...) vom doch arg dezimierten Karlsruher Team die
Rampe hochgejagt. Nach einem kurzen Schwätzchen gings auch schon los
in die Hitze. Leider blieb es nicht so problemlos wie auf den ersten
zehn Kilometern. Gleich in der ersten scharfen Kurve und dann in
Straßburg noch mehrmals verlor Hanno Neurohr die Kette, und wohl auch
weil er zum ersten Mal in seinem Leben (eigene Aussage) mit Klickies
fuhr, dauerte es jedes Mal doch recht lange, bis sie wieder saß.
Kurz vor Ortsausgang Straßburg fiel er dann bei 35 immer mehr ab und
verpaßte in der folgenden 180° / 90°-Kehren-Kombi über den Kanal wohl
die richtige Abfahrt (?), jedenfalls fand Holger, der ein Stück
zurückfuhr, ihn nicht wieder.
Schade, tut uns wirklich leid, Hanno, aber wir entschieden uns dann
dafür, weiterzufahren. Ich wollte ja auch noch bis Basel, und da fuhr
der letzte Zug um 21:46, und heute war in Kehl die Radmesse, da
musste ich auch früh raus und konnte nicht noch bis um 3 nachts in
Basel abhängen, und auch Martin war da eingeteilt, also musste der
Zug auf jeden Fall erreicht werden... etc.
Wenn wer was von ihm weiß, kann ers mir ja mal zukommen lassen. Würd
mich interessieren, was los war.

Der Schnitt (netto) krebste bei knapp 30 rum, und wir drückten am
Rhein-Rhone-Kanal entlang erst mal gewaltig auf die Tube.
Schnurgerade, topfeben, glatter Asphalt, kein Wind--- und echtes
Kaiserwetter!
Holger hatte im voraus mal 2:20 als (fast nicht erreichbare) Bestzeit
festgelegt, und wir hatten uns vorgenommen, zumindest 2:30 zu fahren.
Bei Tempo 37 schmolzen die Kilometer (einen der zahlreichen Pirellis
ließen wir mit 47 hinter uns), und als wir endlich auf der D468
waren, kletterte der Tacho trotz Schleifpapier-Asphalt (ca. 5er
Körnung) sogar auf 40. Ohne Durchhänger erreichten wir nach 2:14
Fahrtzeit (oops...) mit einem wie ich meine doch noch respektablen
34,1er Schnitt gegen 18:20 die bei Kilometer 76 am Kreisel in
Marckolsheim wartende Truppe. Seine Tiefheit Baron Holger dampfte
ordentlich aus Nase und Ohren ;-P und war sichtlich kurz vor dem
Auslösen des Überdruckventils ;-)), aber er hat sich *einmalig*
gehalten! Dicke, fette Anerkennung!!! Hut ab! Ich hatte echt damit
gerechnet, dass du unterwegs schlapp machst (ehrlich gesagt, hatte
ich auch damit gerechnet, dass ich unterwegs schlapp mache).
Sehr gerne wieder!!!

Nachdem dann der von Martin mitgebrachte, vorher zusammengestellte
überschwere Freßbeutel in diversen Ritzen und Spalten der Meufelei
verstaut oder an Bedürftige verteilt war, die Wasserbloder
nachgefüllt und 1l Brühe extra runtergezogen war und die Zeit bis
Basel überschlagen war, entschied ich mich, doch das \"Risiko\"
einzugehen und weiter zu fahren. Also ging es weiter. Ich nutzte die
ersten paar Kilometer im Windschatten von Martins Faltlieger und
Peters alter Hornet, um erbarmungslos diverse mitgeführte
Fruchtschnitten und Müsliriegel zu vertilgen und wieder auf
Betriebstemperatur zu kommen. Ein Power-Gel in Fessenheim lieferte
den letzten Schub, und nachdem ich mich zuerst auf eine Spazierfahrt
als Hinterradlutscher eingestellt hatte, lief es bald wieder so gut,
dass ich- wenn auch bei doch deutlich niedrigerem Tempo als mit
Holger- wieder vorne fahren konnte. Mit 33-34 fraßen wir km um km,
holten unseren langsameren, 40min vor uns gestarteten und von einer
Reifenpanne lahm gelegten Mitfahrer Heinrich(?) aus Albstadt ein, der
uns durchwinkte, und fegten alsbald durch die von Martins
Dosenblender-Batterie hell erleuchtete Dunkelheit (warum nur dachte
ich die ganze Zeit, dass mir der MIVler da hinten gleich das
Lebenslicht ausblasen würde?- Antwort: es waren die 30W Halogen an
seinem Lenker :-( ). Wenn man bedenkt, dass der Kerl noch einen
kiloschweren Bleiakku mit sich rumgeschleppt hat, wird mir ganz
anders.
Naja, und so gings halt immer die D468 runter, eine gerade auch bei
Dunkelheit durch diverse Raffinerien und Kanäle surreal-phantastische
Landschaft und bis kurz vor Basel sehr wenig Verkehr. In St. Louis
dann eine Armada von Ampeln, dazu ein seit Straßburg entsetzlich
drückender rechter Fuß, dass ich dem ganzen Elend endlich ein Ende
bereiten wollte und einen letzten Sprint hinlegte und mit 41 Sachen
an den zu Tode erschrockenen Grenzbeamten vorbeischoß... :-)) wo
Thomas und Frederik schon warteten und Martin und Peter, der sich
hervorragend geschlagen hatte, wenige Augenblicke später ebenfalls
eintrafen. Es war kurz nach neun.
Uff.
Nachdem ich den rechten Schuh eine Weile ausgezogen hatte, spielte
ich kurz mit dem Gedanken, \"von Hand\" heimzufahren (haha, kleiner
Scherz)
Der Schnitt über alles (149,4km) betrug 32,8 = 4:33h, die Fahrzeit
für die zweite Hälte also ca. 2:19, was einen Schnitt von 31,8-32
bedeutet. Die Fahrzeit inklusive Pausen (Warten auf Hanno, Pinkeln,
Halterung für LED-Funzel vorne aus dem Bauch der Verkleidung fummeln
und rauskramen und montieren, ohne die Zeit für die Übergabe in
Marckolsheim) betrug lt. Pulsmesser 4:42h, bei einem Pulsschnitt von
150 und 3630 rausgejagten Kalorien.

Trotzdem fühlte ich mich (und auch Martin) nach wenigen Minuten
wieder völlig frisch und regeneriert, so fit wie noch nach keiner
Eustaff. Die Müdigkeit kam dann erst eine Stunde später in der
Bahn...

Nach der Übergabe verschwanden Thomas und Frederik im Dunkel der
Nacht, und Martin und ich eierten durch Basel zum Badischen Bahnhof
wo wir kurz nach halb zehn endlich waren und gerade noch so unseren
Zug kriegten. Ein Stein fiel uns vom Herzen, und als der Schaffner
(auch noch der gleiche, der Martin nachmittags nach Sasbach
kontrolliert hatte!) uns sagte, dass der Zug nach der Stunde Pause in
Freiburg weiter nach Offenburg fahren würde, wir also nicht mehr
umsteigen mussten, wussten wir: diese Staffel war einfach genial!

Nach den zügig (um nicht zu erfrieren) gefahrenen letzten 12
Kilometern von Offenburg  nachhause, wo ich kurz vor 1h dann endlich
nach fast zwölf Stunden wieder war, hatte ich dann (inkl. der 22km
Anfahrt nach Gambsheim) 186km auf dem Tacho, bei einem 33er Schnitt.
Nach einer warmen Dusche fiel ich ins Bett, um morgens um 6 wieder
aufzustehen, die letzten Vorbereitungen für die Messe und den Olig-
Stand zu treffen (die mich schon von Freitag auf Samstag erst um 3
ins Bett hatten kommen lassen) und um 8 mit Dreirad und hinten auf
dem Hänger festgezurrten ZR wieder loszueiern... aber das ist eine
andere Story...

Während der Staffel habe ich außerdem noch knapp 200 Digi-Pix
geschossen, von denen leider der Großteil dank unbemerkt aufs
Objektiv gelangtem Fingerabdruck (warum passiert das eigentlich JEDES
Mal?? :-((( ) ziemlich heftige Schlieren hat, und ein paar kurze
Clips, u.a. den von dem mit 47 durchgesägten Pirelli, das konnte ich
mir nicht verkneifen.Spaß muss sein, sogar auf der Eustaff :-))) )

Ich hoffe, auf der Eustaff\'03-CD (by Gäng-Phet-Hanno aus dem
dampfigen Karlsruhe, ich hoffe, du machst es???) werden sie trotzdem
alle eine angemessene Heimat kriegen, und freue mich schon auf die
Bilder von euch allen anderen...

So long, genug schwadroniert, endlich mal vor Mitternacht ins Bett,
aaaaaaaah, tut das gut. Wahrscheinlich werde ich heute nacht im Bett
die ganze Zeit mit den Haxen strampeln.



--- Claus

Nächstes Jahr wieder! (Erika Ciesla)

Beitrag eingetragen am 21.09.03 um 15:54

Tja, ich habs geahnt! Ich bin die schwächste im Team, und fahre überdies
auch noch das schlechteste Material. Schon beim Start in Guntersblum zog
das Team auf und davon, während ich in meiner aufrechten Haltung mit dem
Gegenwind kämpfen mußte, und trotz größter Anstrengung nicht mehr als
25km/h raus holen konnte. Bis zum Ortseingang Worms konnte ich das Team
noch vor mir sehen, dann war es auf und davon, und ich sah es nimmer mehr.

Eigentlich ist die Tour für mich ab diesem Augenblick gelaufen, und es wäre
niemandem aufgefallen, wenn ich einfach wieder heim gefahren wäre, aber
ging mir gegen die Ehre. Das Ziel ist Wörth am Rhein, nur dort ist die Tour
zu ende, und nirgends sonst.

Worms und Frankental habe ich gut passiert, aber in Ludwigshafen habe ich
brutal verfahren, und mußte mich teilseise auf üblen Wegen quälen. Kies,
Sand und sogar Schotter zwangen mich runter auf Schrittgeschwindigkeit, und
ich verlor Zeit, Zeit, und abermals Zeit. Und nicht nur das, auch meine
Kräfte habe ich dort aufgezehrt, so daß ich auf dem Rest der Strecke nicht
mehr fähig war, ordentlich Tempo zu machen. Aber aufgeben? Niemals!

Ab Germersheim fuhr ich unten am Rhein entlang. Dort hat es einen schönen
Asphalt, da ist gut fahren. Aber daß diese Strecke kurz hinter Germersheim
wegen Bauarbeiten gesperrt ist, das mußte ich natürlich nicht. Und schon
wieder mußte ich wirr durch die Botanik kreuzen, anstatt mich meinem Ziel
zu nähern.

Insgesamt habe ich eine Strecke von 124km zurück gelegt, statt der
veranschlagten 98, und das heißt, ich bin ca. 26km Umweg gefahren. Und das
waren grausame 26 Kilometer. Der gefahrene Schnitt über alles betrug nur
blamable 18km/h. Wenn man aber bedenkt, daß ich einen Teil dieser Strecke
wegen exorbitant schlechtem Untergrund nur in Schrittgeschwindigkeit
absolvieren konnte, ist das eigentlich gar nicht mal so schlecht. Auf
ordentlichen Straßen hätte ich ganz sicher einen Schnitt von deutlich über
20km/h fahren können.

Um schlag 17:42 Uhr habe ich schließlich Wörth am Rhein erreicht, vier
Stunden später als das Team, aber ich war da! Und vier Stunden sind leider
viel. Mit einer halben bis maximal einer Stunde Rückstand hätte ich
gerechnet, aber nicht mit vier. Natürlich war ich verärgert. Daß ich
abfallen kann, und wahrscheinlich auch abfallen werde, damit habe ich wohl
gerechnet, aber das der Abstand am Ende so groß wurde, das tut weh.

Nichts desto Trotz war es eine riesen Gaudi, und nächstes Jahr bin ich
wieder dabei! Ich werde dann hoffentlich ein besseres Material fahren, und
vor allem auch besser trainiert sein.

Bis dann also! :-)

----

Anmerkung von Karsten Stielow:

Vielen Dank für Deinen Bericht. Zeigt er doch einmal mehr, dass es bei der Eustaff
schlußendlich nur darum geht am Ziel anzukommen und dabei Spaß zu haben.
Vielleicht haben wir Dich ja für die nächste Eustaff mit einem kleinen Liegerad-Virus
infiziert. Und dann gibt es da ja auch noch Hannos Gebrauchtliegeradliste ...
dann 

Eustaff - Etappe D1, Padborg/Grenze - Oldenbüttel/N-O-See-Kanal (Peter Spiegel)

Beitrag eingetragen am 21.09.03 um 15:53

Nach anfänglichen Schwierigkeiten,  genug Fahrer für die erste Etappe durch
Deutschland zu finden, gelang es dann doch noch und die Schleswig - Holstein -
Etappe konnte geteilt werden.
Die letzte Testfahrt sollte am Sonntag vor dem Eustaff - Start stattfinden. Also
machte ich mich mit meinem Tieflieger am Samstagnachmittag auf den Weg nach
Flensburg, nachdem ich eine große Portion Pasta gegessen hatte. 3 Liter
Leitungswasser im Trinksack sollten reichen.
Nach 70 von 142 Kilometern bekam ich Hunger - und natürlich nichts zu Essen in der
Aerobox. Die Frittenläden hatten alle zu und Restaurants auch. So ein Schiet. Also
ging es mit knurrendem Magen und verminderter Geschwindigkeit weiter. Bei km 90
in Jübeck kam der erste Oberschenkelkrampf und die erste offene Eisdiele. Also erst
mal ein Bananasplit und ein Schoko - Milchshake. Danach war der Magen voll, aber
hörte nicht auf zu knurren. 20 km vor Flensburg kam nach weiteren
Oberschenkelkrämpfen die erste Kreislaufschwäche hinzu. 8 Kilometer vor Flensburg
war dann nichts mehr zu machen: Die Krämpfe kamen nach jedem Kilometer wieder
und der Kreislauf gab auf. Also das Handy herausgekramt und Jens Thiesen
angerufen. Der besorgte auf die Schnelle ein Auto und war 20 Minuten später vor
Ort. In der Harrisleer Räderwerft gab es dann eine Riesenladung Pasta für lonesame
Riders. Die Räderwerft ist ein Fahrradladen, der von Jens und seinem Freund
betrieben wird. Die Räderwerft war auch Sammelpunkt und Aufenthaltsort der
Eustaff - Piloten.
Am Sonntag trafen dann Björn Schenk, Christoph Hipp und Karsten (den Nachnamen
habe ich vergessen) ein. Leider musste ich ihnen beichten, das ich mich durch
Dummheit selbst gegroundet hatte und sie den Weg alleine fahren mussten. Ich
nahm mit lahmen Beinen die Bahn.
In den folgenden Tagen gab es zweimal am Tag Pasta für 2 Personen, viel Saft,
Mineralwasser und Obst - nur keinen Hunger aufkommen lassen.
Mittwochnachmittag war ich wieder in der Räderwerft und bereitete das Fahrrad und
die Ausrüstung für den Tag der Tage vor.
Am Donnerstag war noch viel zu regeln, zum Beispiel Pressetermine und die Aktion
mit dem HPB Glückstadt - Wischhafen. Gegen 12.30 Uhr wurde es Ernst und wir
fuhren die 3 km zur Grenze, wo die dänischen Fahrer ihre Etappe beenden wollten.
Zuerst gaben wir einer Flensburger Zeitung ein Interwiev und warten auf die Dänen.
Uns war klar, das es bei dem heftigen Südwestwind mit 5 Beaufort zu
Verzögerungen kommen musste, auch bei unserer Etappe.
Plötzlich kamen zwei Liegeräder auf die Grenze zugerast - bergab und gegen den
starken Wind.
Die Übergabe des Briefes von Mark Olaf Slot an mich erfolgte vor der Pressekamera
und dann ging es los. Nils Hinrichsen, Björn Schenk und Karsten ... waren so schnell
weg, das ich kaum hinterher kam. Anfangs begleitete uns noch Bernhard, ein Freund
von Jens Thiesen, mit seiner Radius Viper. Aber mit den ca. 37 km/h schnellen
Tiefliegern konnte er nicht lange mithalten. Der Wind drückte im Gesicht und
kesselte in den Ohren. Zudem ist Schleswig - Holstein auf dem Mittelrücken ziemlich
hügelig. Zuerst hatte ich wegen meines Zusammenbruches bei der Testfahrt Angst,
richtig Hackendampf zu geben, deshalb nahmen mich meine drei Begleiter bei richtig
üblen Wind  windschattengerecht in ihre Mitte.
Tarp, Eggebek und Jübek  waren schnell hinter uns, danach ging es bis Ellingstedt
durch die \"Pampa\". Zwischen Groß Rheide und Kropp nahmen wir \"no risk - no fun\"
eine nicht getestete Abkürzung: very funny, but no risk.
In Kropp verabschiedete sich die hintere Bremse des Speedbikes von Nils, der kurze
technische Halt war aber gut, um eine Banane zu essen und kurz stressfrei nicht bei
37 km/h und Seitenwind auf die Karte zu schauen. Die Bremse wurde schnell fixiert
und weiter ging es mit der Vorderbremse - wer bremst, hat Angst.
Von Breiholz aus kann man schon fast die Schiffe auf dem Nordostsee -  Kanal
sehen, das Etappenziel Oldenbüttel ist von hier nur noch 7 km entfernt. Dort
warteten auch schon seit unserer Abfahrt Wulf Ölrich, Jens Braack, Conni
Geisendorf,  Thomas Grundt und Ingrid Krenz. Conni war die einzige mit einem
\"Hochrad\". Alle anderen fuhren \"normale\" Räder. Auf der Kanalfähre wurde der Brief
an die neue  Staffel übergeben und weil wir neugierig auf das Wasser - HPV in
Glückstadt waren und uns noch fit für weitere 50 km fühlten, entschlossen wir uns,
die Etappe D2 zu begleiten. Vom Kanal zur Elbe geht es überwiegend bergab oder
die Landschaft ist platt. So ging es in rasender Fahrt bergab auf der alten B5 nach
Itzehoe,  in Heiligenstedten über den kleinen Fluss Stör und dann durch die flache
Elbmarsch  zum Ferryterminal Glückstadt, wo wir die Fähre in letzter Minute
erreichten. Die folgenden Etappenfahrer konnten ja nicht mit auf das HPB und
mussten die reguläre Fähre nehmen. Das Human Powered Boat dümpelte schon mit
den Velozinauten Heike Bunte und Andreas Schlief neben der Fähre. Hier gab es
sogar ein Übergabefoto.
Das HPB bahnte sich seinen Weg durch die riesigen Containerschiffe der rot
leuchtenden, untergehenden  Sonne entgegen.

Ich bedanke mich bei Jens Thiesen und seinen Freunden, die mich nach dem Absturz
bei der Testfahrt wieder aufgebaut haben, mir Brote und Powergel für Reise
mitgegeben haben.
Vielen Dank auch an meine Staffelpiloten für Windschatten und Tipps. Vielen Dank
an Wulf Ölrich und die D2 - Piloten für den \"Fast Ride\" nach \"Luckytown\".

Peter Spiegel

Die finale Statistik der News (Karsten Stielow)

Beitrag eingetragen am 21.09.03 um 12:57

An dieser Stelle möchte ich nicht versäumen den _Machern_ dieser News-Seiten
einen Dank für die zeitnahe Berichterstattung auszusprechen, durch die wir an der
Eustaff mitfiebern konnten. Damit Ihr auch einmal ein technisches Feedback für
Euren _just_in_time_ Einsatz bekommt: Diese News-Seite wurde vom
Startzeitpunkt (Mi 4:50 Uhr) bis zum Zieleinlauf (So 8:00 Uhr) 8656 mal angeklickt
und gelesen. Laut Serverprotokoll waren das 1882 verschiedene Rechner (IP-
Adressen) die im Schnitt 4,5 mal auf das Dokument zugegriffen haben.
Die Eustaff scheint mittlerweile auch Interesse an weiteren (nicht  beteiligten)
Ländern geweckt zu haben. Wir hatten 151 Zugriffe aus der USA, 63 Zugriffe aus
England und 26 Leser aus Italien, 12 aus Japan, 3 aus der Russischen Föderation, 3
aus Ungarn und 2 aus Australien! Das häufigste Suchwort in Suchmaschinen war
übrigens _Eustaf_ mit nur einem f am Ende.

Vielen Dank an Jürgen Quurk, Christoph Hipp und Hanno Hirsch für die
Berichterstattung, Andy Hentze für die Seitenscripte und allen Fahrern für den
Spaß welche mir die Eustaff vermittelt hat.



Herrlich, ein Abenteuer wurde vollendet (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 21.09.03 um 09:22

Ja, liebe EUSTAFFianer,

herrlich, dass das so schön geklappt hat.

Nach den ja fast schon üblichen Wirrungen und Irrungen nun doch die
formvollendete Ankunft in Genf.
Es müsste ja schon hell gewesen sein, oder?

Allen Beteiligten - Teams, Organisatoren und Koordinatoren - sei mein Dank
ausgesprochen.
Wir haben - ALLE zusammen - auch dieses Jahr wieder ein Meisterstück geschafft,
die Durchquerung eines großen Teils des europäischen Kontinents mit Muskelkraft.
Was sich so pathetisch anhört, ist einfach Realität.
Mit Muskelkraft - und damit minimaler, hoch effizienter und umweltfreundlichster
Energie - wurde in Tag- und Nachtarbeit und weniger als 80 Stunden (79,5 :-) )
eine riesige Distanz zurückgelegt (2246 km plus die Stichlinie Berlin -->
Rotenburg/W. mit 335 km = 2581 km).

Eindrucksvolle Premiere hatte dieses Jahr die muskelkraftbewegte Querung der Elbe
- hier mein besonderer Dank an Andreas Schlief, vielen aus der HPB-Szene bekannt
als famoser Organisator toller Wasser-Veranstaltungen.

Insgesamt 31 Teams mit unzähligen Fahrerinnen und Fahrern waren beteiligt.

Wenn diese Strecke mit der Zahl der beteiligten Fahrerinnen und Fahrerin
mulitpliziert wird und die Zu- und Abfahrtsstrecken dazu gerechnet werden, die
überwiegend ebenfalls mit den eigenen Fahrzeugen muskelkraftbewegt zurückgelegt
wurden, dürfte ein Vielfaches der Strecke zusammengekommen sein.

Welche Möglichkeiten besonders vollverkleidete Fahrzeuge bieten, präsentierte
eindrucksvoll Christian Ascheberg auf seiner \"Bülk\", der in (Christian, ich hoffe, ich
habe richtig gerechnet) ca. 35 Stunden Dauereinsatz ca. 780 km gefahren ist.

Na Christian, dann schau dich mal nach neuen Zielen um :-) P-B-P reicht dir
wahrscheinlich nicht mehr lange, oder?

Wir hatten dieses Jahr riesiges Glück mit dem Wetter. Es war trocken vom Norden
Dänemarks bis zum Süden der Schweiz. Stellenweise musste schwer mit Gegenwind
gekämpft werden, aber das ist weniger schlimm als Regen.

Es war wieder ein eindrucksvolles Erlebnis, diese EUSTAFF 2003, und es wird sie
wieder geben.

Beim nächstenmal werden wir in organisatorischer Hinsicht einige Dinge neu
ausprobieren, aber das machen wir mit unseren Fahrzeugen ja auch.
Bis dahin ist dann wieder Zeit, sich vielleicht doch um eine den Luftwiderstand
verringernde Heckverkleidung oder gar eine Vollverkleidung zu kümmern - damit wir
beim nächstenmal noch eindrucksvoller zeigen können, was muskelkraftbewegte
Fahrzeuge und besonders Liegeräder in der Lage sind zu leisten sind.

Bis dahin, liebe Freunde!

Christoph Hipp
HPV Deutschland e.V.

Die Eustaff ist in Genf! (Hanno)

Beitrag eingetragen am 21.09.03 um 07:31

Geschafft! Die Eustaff ist in Genf, ist etwas später geworden, als geplant, um 7:15
hat Pierre den Brief eingeworfen.
Uff, das war wieder eine Staffel!

die letzte Etappe (CH3) ist auf dem Weg (Hanno)

Beitrag eingetragen am 21.09.03 um 05:25

Michael Döhrbeck ist in Morges angekommen und hat das Staffelholz an Pierre
übergeben. Super! Damit ist es auf der letzten Etappe, klase, dass soweit nun alles
gut geklappt hat. Pierre wird den Brief schätzungsweise gegen 6:30 Uhr in Genf
dann beim Council of Churches in den Briefkasten werfen. Nochmal Hut ab vor allen
Fahrern, die durch Nacht und wind, über Berg und Tal gefahren sind.

CH1 angekomen, bringt wieder Helden hervor (Hanno)

Beitrag eingetragen am 21.09.03 um 00:59

Ch1 von Basel bis Biel, Frederik Anheuser und Eustaff-Superheld Thomas  Traber
sind in Biel angekommen und haben die Übergabe gemacht, dabei ist ihnen ein
Missgeschickt passiert: der Brief aus Dänemark, das Staffelholz ist bei der
übergabe hängen geblieben, d.h. CH2 mit Michael Dörbeck ist ohne Brief gestartet
nur mit der Berliner Karte, ist auch nicht so verwunderlich, der Brief ist auch
ziemlich lappig, nur so in etwas Cellophan verwurschtelt. Naja, CH2 ist losgedüst
und Thomas hinterher, zum Glück sozusagen hatte CH2 eine kleine Panne und
Thomas hat sie eingeholt, so ist nun wieder alles im Lot, die Eustaff bringt halt
spannende Szenen bis zum Schluss. Danke an thomas für den Extra Einsatz. Am
Rande sei noch die super Solidarität unter Eustaff-Fahrern erwähnt. Thomas und
Frederik kommen natürlich um diese Uhrzeit nicht mehr mit dem Zug weg, also
übernachten sie im Haus von Michael Dörbeck, der dort für sie den Hotel-Service
organisiert hat. Desgleichen wird Michael Dörbeck bei dem Eustaffler von CH3 ,
Pierre Belissier in Morges übernachten, ich hoffe, Pierre findet auch ein ruhiges
Plätzchen dann in Genf um ca.  5:30 Uhr.

Hanno, die Eustaff-Zentrale dieser Nacht

Hall of Fame (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 23:59

Hallo Hanno,

wie sagte Andy Warhol: Jeder ist für 15 Minuten in seinem Leben ein Held.  Was
lehrt uns die Eustaff: jeder ist in seiner Etappe ein Held.

U\'nd was sagen unser Webmaster: Die Hall of Fame ist nur begrenzt durch den
Speicherplatz. Und Festpaltten werden immer größer.  Wenn man von einer göße
von 32 000  Bit ausgeht  passen da in erster Näherung über 6 Jahrgänge Eustaff
rein. Und da ich jetzt wahrscheinlich voll kommen falsch gerechnet habem
werden wir eine ewige Hall of Fame schrieben können.


Well done, Jürgen, welcome, Hanno (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 23:54

Jürgen did his work very fine, thanks!
He organised the teams this EUSTAFF the first time.

And Hanno will now lead the switzerland teams to our this-year-target, Geneva.
I hope and I think, the teams will bring the letter-of-friendship dry and safe to
Geneva.

Good luck for all of you!

D11 Wörth-Gambsheim (Hanno)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 23:12

Hallo,

Ich sitze hier in der (momentanen) Zentrale Europas und da lasse ich mal unsere
Etappe Revue passieren.

Peter Schmid, Andy Hentze  (ja genau, unser Andy, der Master der de-hpv-
Mailingliste, der Kreator der tollen PHP-Scripts der Staffletabelle und dieses News-
forum, thanx to Andy...) und unser newbie Andreas Huennebeck haben sich heute
mittag zum traditionellen Hannos Gäng Phet - Mittagessen bei mir versammelt,
dann sind wir recht rasch zum Übergabepunkt Wörth Bahnhof gefahren, um ja nicht
Gefahr zu laufen, wie letztes Jahr zu spät zu kommen, als der eustaff-Held von
2002 Thomas Traber 10 min auf uns warten musste, weil er so viel Zeit
rausgefahren hatte, bisher war die Mannheimer Etappe eher immer zu spät dran.
Also warteten wir am Bahnhof  auf die Mannheimer (D10 Gunthersblum-Wörth) der
im Elsass wohnende Speedbiker Ralf Weigel war auch schon am Treffpunkt, die
geplante Zeit verstrich, es verstrichen weitere 10 Minuten, da kam Teamchef
Stefan König an, und war ganz verwundert, uns anzutreffen, aber nicht seine
Leute. Er hatte eine Reifenpanne und lies 3 von seinem 5-köpfigen Team schon mal
voraus fahren, aber irgendwie scheint er sie auf anderen Wegen überholt zu haben.
Nun, ds Staffelholz, der Brief (besonder lustig auch die Postkarte aus dem Berliner
Zweig, ein Bär auf einem Liegerad...) kam dann noch ein paa Minuten später an.
Wir also nun los, und teilten uns dann gleich unfreiwillig aufgrund eines
Missverständnisses bzgl. der Routenplanung, zum Glück trafen sich unsere Wege
nach maximiliansau wieder, aber wir hatten schon wertvolle zeit verloren dadurch.
Also zgen wir forsch an, der Tacho zeigte immer so um 35, dann verlor Speedbiker
Ralf seine Flasche, wieder Zeitverlust. Leider gingen wir dann auch Ralf komplett
verlustig, so entschieden wir aber dann, dass wir nicht weiter warten, Wenn Ralf
eine Panne hatte, so ware er nicht weit von seinem Heimatort entfernt, aber es
stellte sich heraus, dass Ralf wohl den Anschluss an den Windschatten verloren
hatte, tut uns leid, Ralf, dass wir davon gezogen sind, Ralf hatte eh angedeutet,
dass er aus Zeitgründen nicht die komplette Strecke mitfährt. Wir danken Ralf
trotzdem für sienen Einsatz. So fuhren wir also zu viert bei knapp 35 Grad
Temperatur (hier ist die Staffel schon näher am Mittelmeer als an der Nordsee!)
über die deutsch-französische Grenze durh die lauschigen Rheinauen, bisweilen
mässig behindert durch die vielen Spaziergänger , die am Rhein entlang flanierten,
abr es ging recht flott voran, wir hatten zuvor \"Parole 35\" ausgegeben, die wurde
aber bald reduziert, bis wir kaum noch über 30 unterwegs waren, die beiden
Andreasse, jeweils auf einer Streetmachine unterwegs beantragten dann, dass
Peter (Streetmachine I) und ich (Jive Eigenbau, 75% aller Jives fuhren bei dieser
Eustaff mit, eines der Eustaff-Siegerfahrzeuge somit....)den Schnitt für die Etappe
hoch halten, also fuhren Peter und ich so mit etwa 38 auf dem Tacho die
verbleibenden 25 km der Etappe, holten so 10 min gegenüber den Andreassen raus,
bleben mit der Zeit exakt in der geplanten Zeit, so dass wir pünktlich laut Plan an
der Staustufe Gambsheim das Staffelpapier und die CDs an das Team D12 um Claus
Caspary, Holger Austinat und Hanno Neurohr (noch ein Hanno!) übergeben konnten.
Wegen terminlicher Engpässe fuhren wir dann die Strecke mit in etwa gleichem
Eustaffler-Tempo wieder zurück, so dass ich nun für heute etwa 155 km mit 30-er
Schnitt auf dem Tacho habe, uff. Leider hatte keiner mehr Zeit für die traditionelle
after-Eustaff-Sauna bei mir, Karsten war zwar bei mir eingebucht, hatte aber
wieder ab Germersheim den heimweg angetreten, nachdem er mit Getriebeschaden
(die Sperrklinke....) ausgefallen war. Trotzdem war das mords Einsatz von Karsten,
von Hannover für die Etappe anzureisen, in Gunthersblum im freien zu übernachten
und dann die Etappe mitzufahren. Die Eustaff bringt halt Helden hervor. wir werden
eh eine Hall-of-Fame der Eustaff aufstellen müssen, ob da alle 300 FahrerInnen
reinpassen ?

    Hanno

das erste Team in der Schweiz ist unterwegs (Hanno)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 21:39

Der Held der Eustaffs 2001 und der akut werdende vater Frederik sind nun auf dem
Weg nach Biel. Der angehende schweizer Eustaff-Held Michael D. ist schon
alarmiert. Wir sind froh, dass die Schweizer doch noch mit dabei sind.

D13 Marckolzheim-Basel ist angekommen (Hanno)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 21:37


Und Tschüss (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 20:11

Hanno ist gerade nach Hause gekommen und übernimmt jetzt die letzten drei
Etappen.

Vielen Dank, das ich wenigstens per Telefon dabei sein konnte. Es hat mir viel
Spaß gemacht Euch zu begleiten und Quasie aus erster Hand alles
mitzubekommen.

Jeder, aus welchem Grund auch immer, der nächstes Jahr nicht mitfahren kann
sollte sich überlegen, ob er nicht eine Zeitlang Staffelleitung macht. Mit der guten
Vorbereitung von Christoph und Hanno ist das echt kein Problem. 

Do it again, Frank (Frank Hertsein)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 18:24

Hallo Jürgen,

kurzer Bericht von D 9  (Koblenz  - Guntersblum).

Freitag 13:45 geht´s in Marburg los. Mit Alex hole ich Fabian in Rüsselsheim ab.
Obwohl wir gut durchkommen, wird es überlicherweise wieder hektisch, weil wir
den Freitag-Nachmittags-Berufsverkehr unterschätzt haben. Mit Hängen und
Würgen
schaffen wir es gerade noch, rechtzeitig in Guntersblum am Bahnhof zu sein.
Räder aus dem Bus und losgesprintet, hören wir am Gleis die Durchsage, dass
sich
der Zug nach Mainz um etwa 10 Minuten verspätet J  - toll !!!  Als weiteren
(diesmal als positiv zu wertenden) Beweis für die Unfehlbarkeit der DB können
wir verbuchen, dass der Fahrkartenautomat nach dem Einschmeißen der 21.- EUR
unser Rheinland-Pfalz-Ticket ausspuckt, dann aber die Meldung kommt, dass er
uns
kein Ticket ausdrucken könne, und wir das Geld wieder entnehmen sollen
(ganzbreitgrins !!!)

Die Wartezeit in Mainz verkürzt sich folglich angenehmerweise und wir sind gegen
19:00 Uhr in Koblenz. Alex fährt noch weiter bis Unkel zu Gregor, die fahren ja
die D 8 vor uns.
Am Haupteingang des Koblenzer Bahnhofes werden wir schon von unserem
_anonymen Pedaliker_ Ottfried Milzer erwartet. Wir fahren gemeinsam nach
Lahnstein,
deponieren die Räder und unsere Sachen bei Ottfried und gehen in die
Pedaliker-Kneipe _Zum Schwanen_.

Da wir das hervorragende Essen schon im letzten Jahr schätzen gelernt haben,
sind wir auch diesmal wieder hocherfreut, hier verköstigt zu werden. Bis etwa
23:00 Uhr machen wir es uns gemütlich und klönen über dies und das ...

Unsere anvisierte Startzeit ist etwa 6:00 Uhr. So können wir noch etwas
_Matratze horchen_, bis uns Jürgen um kurz nach 4:00 Uhr weckt. Noch einen
Kaffee zum wach werden und dann geht es los an die Koblenzer Brauerei.

Vielen lieben Dank Otti an dieser Stelle für deinen _all-inclusive-service_
ohne Dich würde unsere Etappen nur halb so gut klappen !!!

Wir müssen nur etwa 15 Minuten warten, bis Alex, Gregor und  ? (Bild)
ankommen.
Die Übergabe wird kurz gehalten und um 6:07 starten wir.

Anfangs ist der Wind teils ganz schön heftig ? dennoch kommen wir gut voran,
weil die Straße hier ganz glatt und ganz leicht abschüssig ist. Und die Hutzen
bringen Einiges.
In Bingen wird das bis dahin sehr enge Rheintal etwas weitläufiger und der Wind
lässt nach. Mittlerweile ist es hell und der Verkehr nimmt leider deutlich zu.

Weil wir die Strecke ja bisher nur im _dunkeln_ kennen, verfahren wir uns kurz
nach Bingen und landen auf einem Autobahnzubringer! Mist: 4,5 km 50
Höhenmeter
und bestimmt 5 Minuten verschenkt ...

Weiter über Heidesheim, Ingelheim nach Mainz läuft alles glatt. In Mainz
(mittlerweile etwa 9:00 Uhr) haben wir das Problem der roten Ampeln bei der
letzten EUSTAFF 2002 waren wir morgens um 4:00 Uhr in Mainz, da konnte man
einfach so durchblasen ...

Wir hauen voll rein um auf der grünen Welle mitzuschwimmen , müssen aber doch
 ein ums andere Mal bei rot halten.  Irgenwann sind wir dann doch durch und auf
den letzten 30 km Strecke auf der B 9.
Wir liegen trotz der Widrigkeiten besser in der Zeit als letztes Jahr und
hoffen, die rausgefahrenen Minuten auch noch über die letzten km retten zu
können. als Murphy wieder zuschlägt: direkt vor uns gehen die Bahnschranken
runter ...

OK das ist eben Schicksal, aber wir wollen zumindest nicht langsamer sein als
letztes Jahr und geben die letzen km nochmal wirklich alles.

Reinhauen, reinhauen  !  los auf !!  - jau, wir schaffen das !!!

Mit wehenden Fahnen, 180er Puls und mehr als 40 kmh landen wir schließlich am
Bahnhof in Guntersblum. Hier wartet schon die 5 köpfige Ablösemanschaft auf
uns.

Ich falle nur noch vom Rad (nich so schlimm, ist ja nicht hoch). Fabian muss die
Übergabe ohne mich erledigen. Ich bin absolut ausgepowert ? aber glücklich !!!

Wir haben es tatsächlich geschafft : 3 Minuten schneller als letztes Jahr ,
trotz Verfahren, trotz Autoverkehr, trotz roter Ampeln, trotz Warten an der
Schranke? jippiiiiiiiiieijeeeeeehhh.

Dass D 10 bald startet, bekomme ich kaum mit, ich liege einfach nur da am Boden
und freue mich.

 Ja ich will es wieder tun !!!    was ?  - nach die nächste EUSTAFF 200?
latürnich !!!!!!

Grüße vom Frank


SuperErika auch angekommen (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 18:10

Stefan König hat auf den AB gesporchen. Erika ist auf dem Rheindamm
unterwegs und beißt sich sich bis ins Etappenziel durch! Super, das nenn ich
Moral! Stefan liegt jetzt wahrscheinlich im Garten und darf mit Fug und Recht von
sich behaupten, heute ein König zu sein!

Ich hab meine Einkaufsmarathon auch hinter mir. Meine Hände Qualmen, morgen
habe ich bestimmt Blasen :-(.

So, noch eine Etappe dann hab auch ich bald Ferierabend. Ich werd noch auf eine
kleine Fete gehen und _meine längste Eustaff Doppeletappe_ von 1557 km Revue
passieren lassen.



SuperHanno & Team sind gelandet (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 16:16

Um 16:02 sind die Jungs gelandet. Sie klangen recht glücklich. Besondere
Vorkomnisse gab es nicht auf der Etappe. Das Unglück hat sich wohl auf der
vorherigen  Etappe ausgetobt.

Da jetzt erstmal Ruhe ist werd ich kurz einkaufen gehen. Der AB ist an.

Bis denn


D5-Erfahrungen (Wolf Schmidt)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 15:46

Erstmal meinen herzlichen Dank an das D5 Team, dass ihr mich
nach meinem Einbruch nach dem schnellen Start wieder in Gang
gebracht und bis zum Ende mitgenommen habt.

Die Etappe Twistringen Meppen ist eine schoene flache Strecke,
Steigungen sind fast nur an Bruecken oder aehnlichem, ansonsten
mal kilometerlange, minimale Steigungen oder Gefaelle die man
Nachts nur daran merkt, dass es etwas leichter oder schwerer rollt.
Man muss also bergab keine wertvolle kinetische Energie verbremsen.

Mal kurz zu mir:
Bueroarbeiter (Computer Kram), fahre bei gutem Wetter die 12km
zum Buero hin (gemaessigt) und zurueck (mit etwas mehr Dampf).
Kleine Ausfahrten mit meiner Freundin (zum Kiesteich oder mal
an den Mittellandkanal). Und diesen Sommer Radurlaub mit meiner
Freundin und ihrer Tochter in Frankreich. Im Durchschnitt
3000km im Jahr.
Ich bin 46 Jahre alt und war mit 1,86 und 120kg letzten Winter
reichlich uebergewichtig. Hab mich wieder runtertrainiert auf 105kg
und fuehlte mich schon ganz gut in Form. Meine Vorbereitung war
aehnlich wie ich es frueher fuer Langstrecken als Hobbysportler
gemacht habe: Die gute Haelfte der Rennstrecke im Trainingstempo
einige Male, und das Renntempo gelegentlich fuer 2-5 Minuten waehrend
einer normalen Strecke. Die letzten 2-3 Tage gar nicht mehr laufen
(bzw. fahren) damit man mehr Biss hat.
Achso, mein Rad ist ein Aeroprojekt L1 mit einem klappbaren
Obenlenker. Fahre ich seit 1994, und obwohl ich in der Zwischenzeit
schon einige andere Lieger gefahren bin, hat mich keiner so
ueberzeugt, dass ich lieber ihn fahren wollte.

Das erste Stueck durch Twistringen war sehr hart fuer mich.
Kopfsteinpflaster gelegentlich mit Asphalt ausgebessert und wir fuhren
in einem Hoellentempo los. Nach wenigen Kilometern keuchte ich wie
beim Endspurt. Ich war soweit, einzupacken, zum Auto zurueck zu kriechen
und nach Hause zu fahren.
Eckhard hat mir dann gesagt, dass wir auch langsamer fahren koennten,
meine Atmung hat sich wieder beruhigt und wir konnten gleichmaessig
weiterfahren (muss aber noch relativ langsam gewesen sein).
Mit der Zeit wurde ich warm, hatte mich hinter Heinz gehaengt (seine Hornet
war das einzige Fahrzeug im Team das mir Windschatten geben konnte).
Nach einer halben Stunde war der Akku in meiner brandneuen Mirage Sport
schon leer. Ich fuhr mit Dynamo und einem Blinky.
Dann kam der Vorschlag von Christian, die 15 Watt fuer den Dynamo
zu sparen, er wuerde Geleitschutz mit seinen vielfaeltigen Lampen fuer mich
fahren.
Probiert und es funktionierte. Ich glaube da waren wir der
Zielgeschwindigkeit
schon nahe. Wir sind die ganze Strecke auf der Strasse gefahren, mit dem
vielen
Licht im Team ging das auch recht gut. Den Beinahe Unfall mit Heinz fand ich
nicht so dramatisch, ich passe immer sehr auf, wenn ich so dicht auffahre
und
war noch aufmerksam, obwohl ich einen kompletten Arbeitstag und die
Autofahrt nach Twistringen hinter mir hatte.
Spaeter musste auch Heinz auf Dynamo umstellen, ich hatte meinen wieder
angestellt und hoffentlich nicht mehr allzusehr gebremst.
Wir haben zwei kurze Pinkelpausen gemacht, die ich benutzen konnte um
Apfelschorle nachzufuellen (habe keinen Wassersack, habe bis jetzt auch
noch nie einen gebraucht). Das nachgefuellte habe ich dann sehr schnell
wieder ausgeschwitzt.
Das letzte Stueck in Meppen war dann sehr verwirrend, viel Kurven, Ampeln
und kurz nach sechs schon Berufsverkehr, so dass wir nicht noch die Ampeln
ignorieren konnten. 1km vor dem Uebergabepunkt habe ich dann Eckhard und
Heinz
an einer Ampel verloren. Bin dann auf den Radweg (ein typischer
gepflasterter
Ortsradweg) und langsam der Strasse weiter gefolgt. Zum Glueck war die
Uebergabe
Tankstelle an dieser Strasse, und ich kam noch aufs Bild mit den
ungluecklichen
Hollaendern die eine Stunde laenger gewartet hatten als berechnet.
Die Tanke hatte auch schon auf, so dass es wieder Brause zum Nachfuellen
gab.

Dann sind wir zum Fruehstueck mit viel Kaffee beim Baecker gleich neben der
Tanke.
Haben uns viel Zeit gelassen, Eustaff News gelesen und Karten studiert um
die Rueck und Weiterfahrt zu planen. Christian wollte zurueck nach
Wolfenbuettel,
ich nach Twistringen zu meinem Auto. Heinz war so gut wie zu Hause und
Eckhard
hatte sein Hurricane schon aufs Auto geladen.
Heinz hat Christian und mich noch aus Meppen rausgefuehrt. Christian war
nach
GPS Richtung B214 unterwegs, die ueber Celle nach Braunschweig fuehrt und
Hannover vermeidet. Ich hab mich dann an einer Stelle die ich aus der Nacht
wiedererkannte von ihm getrennt und bin Richtung Haseluenne abgebogen.
Ich hatte vor, die gleiche Strecke wie auf dem Hinweg zu fahren (allerdings
ohne
die KFZ Strassen). Nach Karte war das sehr uebersichtlich, Haseluenne -
Loeningen -
Essen - Vechta - Twistringen. Als ich es nach mehr als 10km Rumcruisen und
Leute
befragen auf die B213 geschafft hatte, ging es auch ganz gut. Den Rueckweg
bin
ich zivil und urlaubsmaessig gefahren, ausserorts Radweg so es einen gab.
Innerorts
auf der Strasse, aber das machen viele Einheimische auch. Die Pflasterwege
sind
einfache unbefahrbar. Alle 15-25 km eine kleine Pause um Fluessigkeit
nachzufuellen
oder einzukaufen.
Kurz vor fuenf war ich in Twistringen, hab mich erstmal umgezogen, Rad
eingeladen
und ein paar Kilometer zu einem Imbiss gefahren. Hab gemerkt dass ich doch
muede
bin, eine Stunde geschnorchelt, eine Portion Pommes und einen grossen Kaffee
genommen und dann weitergefahren. Ungefaehr halb zehn war ich in Vechelde.
Gestern abend hatte ich ziemlich weiche Knie, bin Treppen nur vorsichtig
rauf und
runter. Heute gehts schon wieder ganz gut. Kein Muskelkater uebrigens.
Was lernt mich das?
Team D5 war vielleicht nicht das schnellste, aber wirklich gute Kameraden.
Ein SON waere eine feine Sache, Wenn ich die Pantour Hub Klinken alle
raushabe, wird das die naechste Verbesserung.
Den guten Rat aus meiner Sportler Zeit beherzigen:
NICHT ZU SCHNELL ANGEHEN!

Auf der Rueckfahrt habe ich gemerkt, dass die Ritzelseite des Hinterrades
manchmal schon nach 10km nach vorne gerutscht ist, so dass die linke
Bremsbacke schleift. Schnellspannachse ausgenudelt? Muttern des Schnell-
spanners defekt? Oder ein Problem mit der Pantour Nabe?

230 Kilometer in 15 Stunden, so weit bin ich bisher nie gefahren. Einmal
als junger Wilder 200 km von Lauenburg nach Braunschweig an einem Tag
aber da war ich 20.

Viele Gruesse aus Braunschweig
    Wolf Schmidt

HEy Hann, what have you done? (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 15:39

Unser Webmaster Andreas Hentze meldete soeben, das sich ihre Quartet geteilt
hae. Er fährt als Lumpensammler zusammen mit seinem Namensvetter eine 30 er
(!) Schnitt weiter. Superhanno zusammen mit Peter irgendwo einen 34 er
Schnitt. Whow Hanno, hast Du wirklich alles gemacht was im letzten Jahr auf der
Liste diskutiert worden ist? Beine Rasiert, Nase gespitzt und Ohren anlegen
lassen? Auf Deine Ernährung geachtet und am Ende etwas auch noch trainiert?
Supper Hanno weiter so:-). (Aber ich erinnere mich an einen gemeinsamen
Asuflug mit Dir. Du warst auf Deinem Faltlieger auch ganz schön fix!)
Oder hab ich irgendeine Spammail übersehen Enlarage your anverage in 10 days !

Oh mann, es wird Zeit das Du mich ablöst!




Warum der Chef Chef ist (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 14:18

Jetzt löst sich diese dramtische Etappe auf. Stefan König als Teamchef hatte
einen scheinbaren Reifenplatzer und verabschiedete sich vom Team. Bei
genauerer Betrachtung des Schadens stellte er aber fest, das nur der Schlauch
geplatzt war. Dank eines Reserveschlauches konnte er den Schaden mit
Bordwerkzeug beheben. Er fuhr dann den ursprünglich ausgemachten weg weiter.
Dieser war wohl schneller als der, den die weniger ortskundigen Brieffahrer
bentnutzt hatten.  Somit war der Teamschef schneller als sein Team ohne es
überholt zu haben.

Erika war mit ihrem Steh-Rad wohl stark unterpowert. Aber wie Stefan König
berichtete, hat sie es sportlich genommen. Vielleicht steigt sie ja auf ein
_richtiges_ Rad um


Die Bröseletappe (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 14:02

Puh, das war jetzt hektisch. Anruf von D11, Ralf von D10 ist da, aber der Brief
nicht. Ralf ist allein vor gefahren (wenn ich es richtig verstanden habe), hatte
dann aber einen Platten. Damit verlor er 15 Minuten. Der Brieffahrer hatte wohl
weniger Ortskenntnisse, fehlte und Karsten hatte das Handy. Ich versuche Kasten
zu erreichen. Der Stand inzwischen auch. Gebrochene Sperrklinke an seiner 3X7
Nabe. Weiß jemand ob man mit einer Klinke fahren kann?
Anruf bei Christoph den ich fast schon auf der Treppe erwischte. Erstmal warten.
Ich geb ihm, die Nummern, sein Rechner ist schon aus.  Da meldet sich D11 das
sie um 13:48 los sind. Mit Brief. Luft holen. Zum Glück ist das Bügeleisen aus.

Claus Caspary ist informiert, Jetzt erstmal Pause. 

Bügeln (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 13:00

Noch eine Stunde bis zur nächsten Weckung. Während ihr draußen durch die
Landschaft bügelt, werde ich selbiges jetzt daheim tun.

(Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 12:57

Noch ein nächtlicher Gruß von heute Nacht: 20.09.2003 01:27

Hallo Jürgen,
hier kommen die Schnacken.

Alex und ich machen uns jetzt auf den weg von Unkel richtung Bonn
zum Startpunkt.

Bis Später und halt die Stellung, vielleicht kommt ja noch eine nette
Talksendung mit ein paar Schlangen, guten Appetit ;-)

Gruß

Gregor

Gunterblum-Wörth zerbröselt (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 12:46

Die aktuelle Staffel löst sich allmählich auf. Zum Glück sind sie zu fünft. Der reihe
nach: Als erstes mußte Erika abreißen lassen. Aber sieht fährt tapfer weiter und
will Wörth nerreichen. Als nächsten erwischte es Stefan König. Aufgabe wegen
Reifenplatzer am Vorderrad. Er ist mitlerweile auf den (oder dem? wie war dat mit
dem Dativ?)  Weg nach Hause. So waren sie nur noch zu dirtt. In Speyer bei km
64 mußte Karsten wegen Krämpfen abreißen lassen. Er fährt jetzt als
Backupfahrer hinterher.

 

Erfolgreiche Reha für Frank ;-) (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 12:39

Frank Hertstein und Fabian Jessen sind mitlerweile gut bei Fabian in Rüsselsheim
angekommen. Die verbrauchten Kalorien werden nach einem Ausgibiegen
Frühstück bereits verstoffwechselt. (Auch Hanno ist gerade beim Essen. Muß wohl
Mittag sein).

Die Fahrt Koblenz - Guntersblum verlief wohl ohne große Probleme. Einen
Asudrücklichen Dank nochmal an Ottfried Miltzer von den anonymen Pedalikern
Lahnstein. Sein Service war wieder allererste Sahne. Im Schwan gab es diesmal
Steaks mit Kräutern bzw italienisch mit Käse überbacken. Lieger, kommst Du je
nach Lahnstein, kehre in den Schwanen ein.

Zurück zur Eustaff. In Mainz haben die Ampeln stark gebremst sowie eine
Schranke (Mensch das war die Schlange ! Und hat sie ´nen Fisch gekotzt ?).
Die Schlange war schnell und hat später noch einmal gebremst.
Kurz vor Schluß haben sie noch einmal alles gegeben. Nach der Ankunft dann
eine kurze Meldung. Dannach lag Frank erstml auf der Wiese und hat Luft geholt.
Die Heckhutze hat es wohl voll gebracht. Da werd ich wohl auch aufrüsten
müssen.


The lonesome riders fighting together (Elburg Huizen)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 12:21

Yes,

We arrived in Huizen just before 12 oclock.
And Marcel handed over the envelope with the message.

Marcel and Robert started together in Elburg.
I picked up Marcel alone on the last 18 km of this stage.

He had just lost his younger companion Robert during the battle against the
wind on the long roads in the polder.
Marcel was quite pleased to have some with him during these last lonely kms.



The message is now on the road to the south of the Netherlands.

Nb some minutes after Us Robert arrived also in Huizen

have a good and safe trip Frans



Eustaff Etappe D6 (Uwe Seiler)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 11:59

Wieviele Bahnhöfe hat Maastricht?

Moin, moin,

als ich am Aachener Bahnhof ankam, um Andreas und Bernhard abzuholen, fand ich
auf dem Vorplatz ein Heer von Polizisten und Grenzschützern vor.
Aber nein, die wollten uns nicht eskortieren. Sie warteten auf die Fans für ein
Fußballspiel, und wurden direkt in Busse kanalisiert und zum Tivoli gefahren.

Irgendwo zwischen den Fans tauchten dann auch die Fahrräder samt Fahrern auf.
Erst raus aus dem Gedränge und dann die Begrüßung.

Von Aachen sind wir dann über Valkenburg nach Maastricht gefahren, wo wir kurz
nach 20 Uhr eintrafen.

Das Eintreffen des B1 Teams hatte mir Christoph für 21 Uhr 15 angekündigt und so
um Viertel vor Zehn regte sich in uns der Verdacht, daß es in Maastricht mehrere
Behöfen geben könnte.

Aber kurz vor Zehn tauchten zwei Barone aus der Dunkelheit auf.

Nachdem ich die Strecke vorher schon abgefahren hatte und auch die Fahrzeiten
bis zu einigen markanten Punkten kannte, konnten wir uns daran orientieren.

Auf den flachen Abschnitten konnten wir die akrobatischen Einlagen der Andi-Cam
bewundern, die auch schon auf Radtouren für spektakuläre Bilder gesorgt hatte. Bin
schon auf die Bilder gespannt.

Das letzte Drittel der Strecke war dann der gemütlichere Teil der Fahrt. Die Dutch
Mountains hatte wir hinter uns und konnten uns kopfüber nach Eschweiler reinfallen
lassen. Die Sprintwertung bis zum \"goldenen M\" gewann Andreas, nachdem ich
vorher Bernhard überholt hatte.

Vorbei an der Wolkenfabrik in Weisweiler auf einer neuen Umgehungsstraße und
dann rein nach Düren.
Die vorletzte Herausforderung war die Eisenbahnbrücke und dann ging es hinein in
Dürens City.
Die Umleitungen waren aber am Mittwoch noch nicht da. Bestimmt! Na gut, um die
Zeit kann man das etwas lockerer sehen.

Und dann der letzte Anstieg zur B56. Ein harter Kampf. Dann schnelle Abfahrt zum
Kreisverkehr und dann ...

geschafft!

Nach dieser Beschreibung möchte ich mich noch bei den Organisatoren für ihren
Einsatz und natürlich ganz besonders bei meinen beiden Mitstreitern:
Andreas Roeschies, mit der Andi-Cam und Bernhard Klotz, der hinter Düren befreit
losfahren konnte, (Respekt!) bedanken.

Liegende Grüße,
Uwe S.

(Jan van Dyck, Christop)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 11:57

Am Fri, 19 Sep 2003 22:19:39 +0200 hat jan van dyck 
geschrieben:

> Hello C,
>
> Tried to phone you but number was always engaged! What happened to the
> Belgium team? The first two hours the average was well above 40 km/h but
> then it started to get dark and they had to leave the canal due to
> roadworks. The shortest way on the map  to Maastricht didn\'t proof to be
> the shortest way in the dark.. When you want to go fast at night , you
> have to use the big roads, Nico and Strefaan had to stop a couple of
> times and they have done an extra 15 km at least. Sorry for the delay .
> Next year we will need an alternative road when it\'s dark or some very
> strong headlights. Uwe and his two friends left just before ten o\' clock.
>
> Jan Van Dyck
>
> ps. I took some pictures in Kapellen, I\'ll send them to the webmaster

Hello Jan,

thanks for your report.
I feared, that something happened like that.
So we can be lucky about, that anything worse happened.
Please give my special thanks to your team.
They drove their stage very curageous and with souveranity!

We have to talk in a few weeks about the next EUSTAFF.
We want to make a break for one year and think about, what we should
possibly change/make better.
The press-work in Germany was a fiasco and we cannot imagine why.

Perhaps we search the work together with the german ADFC - the german all-
day-bike-driver-association.

That doesn\'t mean, that the - then possibly bigger recumbent-teams :-) -
will drive slowlier ...

I\'ll contact you later.

Thanks again for your and your teams work.

Sincerely,

Christoph


bin wieder zurück von Eustaff 2003 (Christian Ascheberg)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 11:54

hi,
bin heile wieder zuhause angekommen heute um 20Uhr30
780 km Fahrstrecke bei bestem Wetter.
Startzeit am Donnerstag 9Uhr 15.
Schnitt nach Tacho (also Pausen abgezogen) 31.62 km/h

Die Story
=======
die Eustaff began für mich am Donnertag um 9:15. Da fuhr ich los von Wolfenbüttel.
Es ging östlich an Braunschweig vorbei und dann mitten durch Wolfsburg. Am
VW-Werk-Haupttor stand ich an einer Ampel an zweiter Stelle auf der mittleren von
3 Fahrspuren.
Die Ampel wurde grün - nichts bewegte sich.
Weiter ging es um 13:15 nach Jeebel. Dort legte ich mich erst einmal unter Axel
Ewen Sonnendach und machte ein Nickerchen.
Im 5 Sterne-Lokal (es hat ungelogen ganz ganz grossartig geschmeckt).
Das Essen bestand aus 2 Hauptmahlzeiten Reis mit Gemüse und Salat.
Stunde später nochmals volles Gericht Nudeln mit Gemüse.
Dazwischen schlafen und einen Lehrgang über Tomatenzucht von Axels Sohn.
Martin Exeler kam kurz nach 2. Rechtzeitig genug für das zweite Mittagessen und
den Kaffee.
Um 15.20 (wenn ich nicht irre kam der Berlin Express) mit Andi Erben und einem
weiteren schnellen Fahrer. Wir klönten noch etwas bevor wir losfuhren, denn wir
konnten ja keine Zeit herausfahren und die Dänen lagen hinter der Zeit.
Irgendwann vor 4 ging es dann los und Martin war super in Form.
Strammer Wind von vorne und Martin versuchte bei mir zu lutschen so gut eben
möglich. Mein Puls blieb bei 110 oder sogar höher, was heißt, das ich im Lastbereich
fuhr. 30 km/h Schnitt.
Unterwegs ging das Handy aus und so verpassten wir einen Uelzener Termin. Wulf
Oelrich als Kenner der Gegend hatte mir eine Strecke empfohlen mit wenig Verkehr,
kürzer und weniger Ampeln.
Bis Uelzen war die Strecke im Berufsverkehr grauenhaft. Danach wurde es immer
besser und hinter Munster war es ein Genuss.
Wir kamen dann kurz nach der Dämmerung in Rotenburg/Wümme um 21:15.
In ROW legte ich mich eine halbe Stunde pennermäßig auf eine Parkbank, während
Martin sein Rad einlud und Apfelschorle aus seinem Auto holte. Dann habe ich in
einem Lokal neben dem Rathaus gefragt, ob ich noch etwas zu Essen bekommen
könnte - es war jetzt nach 22:00. Nein. Eine Suppe vielleicht?
Keine Problem. Es gab klare Brühe mit Leberknödeln. Kann ich eine große Portion
bekommen. Es kam eine Salatschüssel halb voll mit Suppe. Keine kleine
Salatschüssel, ein echte richtig große Salatschüssel. Die Knödel habe ich zwar nicht
komplett verzehren können. Von der Suppe blieb nicht übrig (2 bis 3l).
Dann weiter schlafen, jetzt auf Steinen vor dem Lokal auf einer Treppe.
Kurz vor 11 riefen mich die Bremer an. Wo bis Du? Am Rathaus auf dem Pferdemarkt,
wie besprochen. Sie standen auf der anderen Seite des Rathauses. Um keine
Missverständnisse aufkommen zu lassen und dank der Info des Teams, dass
unterwegs aus Norden nach ROW war, kannten wir deren Route und wussten, dass
sie über die Wümmebrücke mussten. Also stellten wir uns hinter die
Wuemmebruecke.
Olaf Schultz sah klasse aus. Vollverkleidet und ganz und gar nicht unauffällig. Die
Norddeutschen Fahrer hatten wieder Zeit gutgemacht und wir lagen damit im
ursprünglichen Zeitrahmen.
Weiter ging es mit dem Bremen Express. Die war die Truppe, die letztes Jahr die
schnellste deutsche (oder die allerschnellste) Truppe war. Beim Start gab es gleich
einen Liegenbleiber. Wir verloren 10 Minuten aber fuhren erst weiter, als wir wußten
das unser Pannenkönig mit dem Auto nachkommen wollte. (nachts in einer fremden
Stadt ohne Unterstützung ist nicht so nett)
Weiter ging es zu dritt. Der Blick auf den Tacho war nicht möglich.
Im Dunkeln ganz tief in meiner Verkleidung kann ich da nur tagsüber draufschauen.
Und meine Helmleuchte hat einen so engen Kegel, daß ich damit bei der Fahrt nicht
nach innen leuchten kann.
Nach der Hälfte der Strecke lud das Begleitfahrzeug einen Liegerradler mit seinem
Rad ab und nun waren wir wieder zu viert.  Kurz vor Twistringen ging mein
Hauptlicht aus.
Es hatte, wie ich später feststellte einen Mono-Block aus der Batteriehalterung
geschüttelt. Aber dank Allewedders Flag-Ausleuchtung war meine Helmlampe
ausreichend hell.
Ein starkes Team, es war eine geile Heizerei auf der Rennstrecke.

In Twistringen wartete schon das letzte deutsche Team. Und bevor ich meine
Batteri montiert hatte waren sie schon los. Dank GPS holte ich sie aber nach ca 5
km wieder ein. 30 km/h Schnitt, das erschien uns von Anfang an im Teams als nicht
möglich. Was tun? Ich alleine vor? Heinz und ich gemeinsam? Oder
zusammenbleiben.
Wir entschieden uns für das zusammenbleiben. Eine in meinen Augen gute
Entscheidung. Rekord konnte das Team D5 ohnehin keinen fahren. Und ein gutes
Team ist mehr als nur eine Gruppe von Einzelfahrern. Wolf Schmidt fuhr zunächst
mit Dynamo. Wir anderen drei hatte Angst, dass er auf der langen strecke
einbrechen könnte und rietem ihm den Dynamo auszuschalten und sich auf unser
Licht zu verlassen. Heinz versorgte ih perfekt mit Windschatten (obwohl jetzt kein
Wind mehr war). Die D5 Strecke war meine Pannentour.
2 mal gab es Probleme mit dem Radkasten vorne. In einer Kurve bemerkte ich, daß
ich nur noch schwer lenken konnte.
Wäre ich so weiter gefahren hätte ich nar einer engen Kurve nicht mehr auf gerade
lenken können. Also Radkasten mit Kabelbindern neu befestigen. Die anderen fuhren
inzwischen weiter. Das ganz wiederholte sich noch einmal. Dann ich schätze um
kurz vor 5 gab es fast einen Sturz. Heinz hatte einen falsche Weg gewählt und
unerwartet gebremst. Wolf war im fast draufgeknallt. Wir waren müde geworden.
Wolf machte seinen Dynamo wieder an und ich kramte neue Batterieen heraus. Die
anderen vorweg, ich wieder hinterher.
Doch diesmal führte mich das GPS auf eine schlechte Wegstrecke über mehr als 10
km. Es schüttelte die Batterien heraus. keine Chance für mich das D5-Team
einholen zu können.
D5 war unterwegs auf guter Strecke. Und als ich in Meppen anrief hatte ich die
Holländer immerhin am Telefon. Den genauen Übergabepunkt kannte ich nicht. Bautz
- im Streß und unter Zeitdruck legte ich mich auf die Seite und die Vordere
Karossenbefestigung war hin. Nun hatte ich erst einmal Sorge mit dem Rad
überhaupt noch fahren zu können. Die Pedale leißen sich nicht mehr durchdrehen.
Inzwischen tauchte Heinz auf. Das half mir total ich wurde ruhiger und baute die
vordere Befestigung ab.
das Rad lief wieder. Vermeiden von schlechtem Weg war jetzt oberstes Ziel. Weiter
ging es zum Frühstück. Bauerfrühstück mit allem was salzig (Kochsalz, bloss nichts
isotonisches).
Um ca 10 ging es gemeinsam mit Wolf zurück. Die ersten 10 km fuhren wir
gemeinsam. Dann wählte ich einen Umweg um auf grossen Straßen den besseren
Belag zu haben.
Wolf, bist Du gut zurückgekommen? Wie geht es Dir jetzt?
Ich bin gespannt darauf was Du empfunden hast und jetzt empfindest? 240 km, für
jemanden ohne Training, das ist wie P-B-P für einen austrainierten.
Kannst Du bitte einen Bereicht schreiben?

Zurück, da rollte das Rad ganz von alleine. Wind von hinten, Tacho immer schön in
Richtung 50 halten. Leider mußte ich alle 100km kleine Pausen machen um
aufzutanken und salziges zu mir zu nehmen. Scheibenkäse mit Schinken war gut. Zu
Trinken alles, was nicht nachgezuckert wurde.
Multivitaminsaft, Apfelschorle,  mineralwasser. Zu essen braucht man nichts. Der
Knickt bei mir hängt auch nicht am Blutzucker, sondern am NaCl. Am besten ist
Suppe.

Wieder zurück in Wolfenbüttel werde ich den Neubau meines Bülk 2 forcieren. Wenn
ich noch schneller werden will muß ich an den Pausen arbeiten. Dauerschnitt
oberhalb von 40 km/h ist kein Problem mit dem jetzigen Rad.
Die Pausen alle 100 km müssen weg Erst, wenn ich 24 h lang auf dem Rad sitzen
kann und Leistung treten kann bin ich zufrieden. Ich werde also an der Sitzposition
arbeiten müssen. Meine jetzige Position ist auf Kraft ausgelegt.
Ich werde geringere Leistung in Kauf nehmen, wenn ich dafür Pausnfrei fahren kann.
Essen und Trinken während der Fahrt ist auch ein Thema, dass ich angehen muss.
Wenn ich abstieg hatte ich richtig Durst, obwohl mein Tank immer ausreichend voll
war. Liegt das am Stehen oder daran, dass der Puls runter geht. Kauen kann ich
nur, wenn ich bei 20 km/h rolle.

Gruß
ein hochmotivierter Christian

Salz in der Suppe (Christian Ascheberg)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 11:48

hi,
bin heile wieder zuhause angekommen heute um 20Uhr30
780 km Fahrstrecke bei bestem Wetter.
Startzeit am Donnerstag 9Uhr 15.
Schnitt nach Tacho (also Pausen abgezogen) 31.62 km/h

Story folgt morgen, denn ich muss jetzt erst einmal schlafen.

Gruß Christian

am nächsten morgen
die Eustaff began für mich am Donnertag um 9:15. Da fuhr ich los
von Wolfenbüttel. Es ging östlich an Braunschweig vorbei und
dann mitten durch Wolfsburg. Am VW-Werk-Haupttor stand ich an
einer Ampel an zweiter Stelle auf der mittleren von 3 Fahrspuren.
Die Ampel wurde grün - nichts bewegte sich.
Weiter ging es um 13:15 nach Jeebel. Dort legte ich mich erst
einmal unter Axel Ewen Sonnendach und machte ein Nickerchen.
Im 5 Sterne-Lokal (es hat ungelogen ganz ganz grossartig geschmeckt).
Das Essen bestand aus 2 Hauptmahlzeiten Reis mit Gemüse und Salat.
Stunde später nochmals volles Gericht Nudeln mit Gemüse.
Dazwischen schlafen und einen Lehrgang über Tomatenzucht
von Axels Sohn.
Martin Exeler kam kurz nach 2. Rechtzeitig genug für das zweite
Mittagessen und den Kaffee.
Um 15.20 (wenn ich nicht irre kam der Berlin Express) mit Andi Erben
und einem weiteren schnellen Fahrer. Wir klönten noch etwas
bevor wir losfuhren, denn wir konnten ja keine Zeit herausfahren
und die Dänen lagen hinter der Zeit.
Irgendwann vor 4 ging es dann los und Martin war super in Form.
Strammer Wind von vorne und Martin versuchte bei mir zu lutschen
so gut eben möglich. Mein Puls blieb bei 110 oder sogar höher,
was heißt, das ich im Lastbereich fuhr. 30 km/h Schnitt.
Unterwegs ging das Handy aus und so verpassten wir einen Uelzener
Termin. Wulf Oelrich als Kenner der Gegend hatte mir eine Strecke
empfohlen mit wenig Verkehr, kürzer und weniger Ampeln.
Bis Uelzen war die Strecke im Berufsverkehr grauenhaft. Danach
wurde es immer besser und hinter Munster war es ein Genuss.
Wir kamen dann kurz nach der Dämmerung in Rotenburg/Wümme
um 21:15.
In ROW legte ich mich eine halbe Stunde pennermäßig auf eine
Parkbank, während martin sein Rad einlud und Apfelschorle
aus seinem Auto holte. Dann habe ich in einem Lokal neben
dem Rathaus gefragt, ob ich noch etwas zu Essen bekommen
könnte - es war jetzt nach 22:00. Nein. Eine Suppe vielleicht?
Keine Problem. Es gab klare Brühe mit Leberknödeln. Kann
ich eine große Portin bekommen. Es kam eine Salatschüssel
halb voll mit Suppe. Keine kleine Salatschüssel, ein echte
richtig große Salatschüssel. Die Knödel habe ich zwar nicht
komplett verzehren können. Von der Suppe blieb nicht übrig (2 bis 3l).
Dann weiter schlafen, jetzt auf Steinen vor dem Lokal auf einer
Treppe.
Kurz vor 11 riefen mich die Bremer an. Wo bis Du? Am Rathaus
auf dem Pferdemarkt, wie besprochen. Sie standen auf der
anderen Seite des Rathauses. Um keine Missverständnisse
aufkommen zu lassen und dank der Info des Teams, dass
unterwegsw aus Norden nach ROW war, kannten wir deren Route
und wussten, dass sie über die Wümmebrücke mussten.
Also stellten wir uns hinter die Wuemmebruecke.
Olaf Schultz sah klasse aus. Vollverkleidet und ganz und gar nicht
unauffällig. Die Norddeutschen Fahrer hatten wieder Zeit gutgemacht
und wir lagen damit im ursprünglichen Zeitrahmen.
Weiter ging es mit dem Bremen Express. Die war die Truppe, die
letztes Jahr die schnellste deutsche (oder die allerschnellste) Truppe
war. Beim Start gab es gleich einen Liegenbleiber. Wir verloren
10 Minuten aber fuhren erst weiter, als wir wußten das unser
Pannenkönig mit dem Auto nachkommen wollte.
(nachts in einer fremden Stadt ohne Unterstützung ist nicht so nett)
Weiter ging es zu dritt. Der Blick auf den Tacho war nicht möglich.
Im Dunkeln ganz tief in meiner Verkleidung kann ich da nur tagsüber
draufschauen. Und meine Helmleuchte hat einen so engen Kegel,
daß ich damit bei der Fahrt nicht nach innen leuchten kann.
Nach der Hälfte der Strecke lud das Begleitfahrzeug einen
Liegerradler mit seinem Rad ab und nun waren wir wieder
zu viert.  Kurz vor Twistringen ging mein Hauptlicht aus.
Es hatte, wie ich später feststellte einen Mono-Block aus
der Batteriehalterung geschüttelt. Aber dank Allewedders
Flag-Ausleuchtung war meine Helmlampe ausreichend hell.
Ein starkes Team, es war eine geile Heizerei auf der Rennstrecke.

In Twistringen wartete schon das letzte deutsche Team. Und bevor
ich meine Batteri montiert hatte waren sie schon los. Dank
GPS holte ich sie aber nach ca 5 km wieder ein. 30 km/h
Schnitt, das erschien uns von Anfang an im Teams als nicht
möglich. Was tun? Ich alleine vor? Heinz und ich gemeinsam?
Oder zusammenbleiben.
Wir entschieden uns für das zusammenbleiben. Eine in meinen
Augen gute Entscheidung. Rekord konnte das Team D5
ohnehin keinen fahren. Und ein gutes Team ist mehr als nur
eine Gruppe von Einzelfahrern. Wolf Schmidt fuhr zunächst
mit Dynamo. Wir anderen drei hatte Angst, dass er auf der
langen strecke einbrechen könnte und rietem ihm den Dynamo
auszuschalten und sich auf unser Licht zu verlassen. Heinz
versorgte ih perfekt mit Windschatten (obwohl jetzt kein
Wind mehr war). Die D5 Strecke war meine Pannentour.
2 mal gab es Probleme mit dem Radkasten vorne. In einer
Kurve bemerkte ich, daß ich nur noch schwer lenken konnte.
Wäre ich so weiter gefahren hätte ich nar einer engen Kurve
nicht mehr auf gerade lenken können. Also Radkasten mit
Kabelbindern neu befestigen. Die anderen fuhren inzwischen
weiter. Das ganz wiederholte sich noch einmal. Dann
ich schätze um kurz vor 5 gab es fast einen Sturz. Heinz hatte einen
falsche Weg gewählt und unerwartet gebremst. Wolf
war im fast draufgeknallt. Wir waren müde geworden. Wolf
machte seinen Dynamo wieder an und ich kramte neue
Batterieen heraus. Die anderen vorweg, ich wieder hinterher.
Doch diesmal führte mich das GPS auf eine schlechte
Wegstrecke über mehr asl 10 km. Es schüttelte die Batterieen
heraus. keine Chance für mich das D5-Team einholen zu können.
D5 war unterwegs auf guter Strecke. Und als ich in Meppen
anrief hatte ich die Holländer immerhin am Telefon. Den genauen
Übergabepunkt kannte ich nicht. Bautz - im Streß und unter Zeitdruck
legte ich mich auf die Seite und die Vordere Karossenbefestigung
war hin. Nun hatte ich erst einmal Sorge mit dem Rad überhaupt
noch fahren zu können. Die Pedale leißen sich nicht mehr
durchdrehen. Inzwischen tauchte Heinz auf. Das half mir total
ich wurde ruhiger und baute die voreder Befestigung ab.
das Rad lief wieder. Vermeiden von schlechtem Weg war
jetzt oberstes Ziel. Weoter ging es zum Frühstück. Bauerfrühstück
mit allem was salzig (Kochsalz, bloss nichts isotonisches).
Um ca 10 ging es gemeinsam mit Wolf zurück. Die ersten
10 km fuhren wir gemeinsam. Dann wählte ich einen Umweg
um auf grossen Straßen den besseren Belag zu haben.
Wolf, bist Du gut zurückgekommen? Wie geht es Dir jetzt?
Ich bin gespannt darauf was Du empfunden hast und jetzt
empfindest? 240 km, für jemanden ohne Training, das ist
wie P-B-P für einen austrainierten.
Kannst Du bitte einen Bereicht schreiben?

Zurück, da rollte das Rad ganz vonn alleine. Wind von hinten,
Tacho immer schön in Richtung 50 halten. Leider mußte
ich alle 100km kleine Pausen machen um aufzutanken
und salziges zu mir zu nehmen. Scheibenkäse mit Schinken
war gut. Zu Trinken alles, was nicht nachgezuckert wurde.
Multivitaminsaft, Apfelschorle,  mineralwasser. Zu essen
braucht man nichts. Der Knickt bei mir hängt auch nicht
am Blutzucker, sondern am NaCl. Am besten ist Suppe.

Wieder zurück in Wolfenbüttel werde ich den Neubau
meines Bülk 2 forcieren. Wenn ich noch schneller werden
will muß ich an den Pausen arbeiten. Dauerschnitt
oberhalb von 40 km/h ist kein Problem mit dem jetzigen Rad.
Die Pausen alle 100 km müssen weg Erst, wenn ich 24 h
lang auf dem Rad sitzen kann und Leistung treten kann
bin ich zufrieden. Ich werde also and der Sitzposition arbeiten
müssen. Meine jetzige Position ist auf Kraft ausgelegt.
Ich werde geringere Leistung in Kauf nehmen, wenn ich
dafür Pausnfrei fahren kann. Essen und Trinken während der
Fahrt ist auch ein Thema, dass ich angehen muss.
Wenn ich abstieg hatte ich richtig Durst, obwohl mein
Tank immer ausreichend voll war. Liegt das am Stehen oder
daran, dass der Puls runter geht. Kauen kann ich nur, wenn
ich bei 20 km/h rolle.

Gruß
ein hochmotivierter Christian

Dordt-Kapellen (Gert Lunenborg)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 11:40

Bij de wissel werden we nog op de foto genomen, vandaag een verslagje
in de Dordtenaar. Na 2km brak de derailleurkabel van Carl. Hij heeft
het hele traject op z\'n grootste verzet gereden (prestatie!). Dat
ziet er wel releaxed uit!. Verder geen tegenslag, kruissnelheden
lagen vaak boven de 35km/uur. Op weg naar Strijen nog bijna twee
wegwerkers van de weg gereden (heren, excuses!) die een pas geverfde
streep aan het \'strooien\' waren. Aankomst om 17:55, na 88 km met een
gemiddelde van iets boven de 34(!). Goede ontvangst met soep, brood
en fruit (bedankt!). Terugweg heb ik gefietst, Peter is in Roosendaal
op de trein gestapt. Ik was om 22:40 thuis, geheel versleten.

Gert

NL6 (Marc Vervaet)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 11:33

Hi Christoph,

This year I had my third start at the Dordrecht - Kapellen stage.
Around 2:30pm we arrived at Maia, the recumbentshop in Dordrecht.
Welcomed by owners Peter (also participant in our \'team\') and his wife
Monique. After a coffee and a piece of pie, a journalist of the local
paper \'de Dordtenaar\' arrived to ask something about the Eustaff and
what in our opinion is so special at this event. Nice meeting, I advised
her to speak to Herbert too, the real Dutch Eustaff specialist.
At our start several pictures were taken, looking forward for tomorrows
newspaper.

We prepared ourselves last weekend, trying the same stretch as last year
and we decided not to change the route. It is a rather fast route, good
cycle paths or quite roads. Since the wind this year was forecasted to
be SW, we were afraid to suffer from the front wind. Even on our
recumbents.
Well, once we were on the road it worked out very well. The wind was not
too strong and just occassionally irritating. And we tried to ride very
close to the rider in front; a very nice view when I was riding at the
back of the fellowship.

Last week we arranged to cross at a speed of 33 km/u. But, I don\'t know
why, right from the start the speed was 35+ and only the last 15 km\'s it
lowered to 32. I think the very nice wheather, a good knowledge of the
route to follow, slipstreaming and months of training were leading to a
new Dordrecht - Putte record! Of course we are very proud of this.

And, a good tradition also, the hospitality of the Biesemans family at
the finish in Kapellen.

We (Carl de Hond, Edgar Leijten, Gert Lunenborg, Peter Zoomers and Marc
Vervaet) have had a very nice day and are looking forward to Eustaff
2004.

Good luck and greetings,
Marc

Wenn der Bernhard nicht so schöne Waden hät... (bernhard)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 10:15

hallihallo,
mittlerweile von der bahn wieder im ruhrgebiet abgeliefert, stelle ich fest,
das rüdiger (düren-bonn) durch müdigkeit und den nächtlichen wadenblick wohl
etwas irritiert in die tasten gegriffen hat. selbst wenn ein liegeradler
deutlich weniger windschatten bietet als ich mit meinem breiten kreuz, so habe
ich rüdiger oft genugt von hinten gesehen. nicht dass er mir als
aufrechtradler davonfahren wollte/konnte... aber der anblick seiner
kartoffelgefüllten
\"velocase\" (waren sie nun drin oder nicht?) bot mir nicht nur einen beruhigenden
blick, sondern auch genuegend entspannungsphasen um daraufhin wieder meine
waden in seinem lichtkegel zu sonnen.
besten dank auch an carmen, die nach unserer ankunft hervorragend fürs
nächtliche leibliche wohl sorgte.
so jetzt habe ich hoffentlich einige blumen an rüdiger und carmen
zurückgegeben.
gehe nun endlich ins bett

was mir noch auffiel.
die beiden schnellen belgier haben nicht nur mit dunkelheit und vielen
umleitungen kontakt aufgenommen sondern einer von ihnen auch mit dem
asphalt. die
abschürfungen am unterarm tat er als \"no problem\" locker ab. echt guter
einsatz die jungs.

bernhard

ERgänzung (Gregor Siemoneit)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 10:12

vielleicht ein windschnittigeres Rad als mein \"altes\" Aeroprojekt L1
besorgen, Felix hat sich immer über den Prima Windschatten gefreut.

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Organisatoren und die
Nachtwachen.

(Gern geschen, Jürgen)

Gregor Siemoneit

D8 Bonn - Koblenz (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 10:10

Hallo Jürgen,
der Bericht ist dann doch etwas länger geworden, wenn er nicht auf die
Seite paßt dann sag Bescheid, dann kürze ich ihn noch. ;-)

(Dat passt doch, Jung)

Hier noch ein kurzer Bericht zur Etappe D8 Bonn - Koblenz.
Eigentlich wollten Alex Kern (Zox) und ich vor unserer Etappe noch ins
Kino gehen um die Wartezeit rumzubringen. Nach dem aber die Startzeit
immer weiter nach hinten rutschte, haben wir uns entschlossen uns bei
mir in Unkel zu treffen. Als sich dann auch noch die Belgier verspäteten
haben wir uns noch zwei Stunden aufs Ohr gehauen.
Auf der Fahrt nach Bonn haben wir dann noch die Lampen ausgerichtet und
überlegt ob wir nicht doch zu kalt angezogen sind, aber nach ein bißchen
einrollen waren wir angenehm warm. Das Wetter war ja auch Klasse, die
Temperatur lag noch bei ~16°, die Sterne und der Mond waren zu sehen.
Zwanzig Minuten nach dem wir in Bonn Angekommen sind rief uns Jürgen an
und teilte uns mit das sich Team D7 nur noch 6 km von Bonn entfernt
befände. Was nun, wir waren immer noch zu zweit von unseren angekündigten
Mitradlern war nichts zu sehen. Zum Glück tauchte der erste kurze Zeit
später auf, Felix mit seinem Toxy ZR. Kaum hatte er sich fertig gemacht
tauchten auch schon Bernhard und Rüdiger auf. In diesem Augenblick
tauchte auch Hermann Krischer mit seinem Rennrad auf. Noch ein paar
Fotos und schon ging die Jagd los. Endlich von dem Druck des Wartens
befreit habe ich ein für mich ziemlich hohes Tempo (>30) angeschlagen,
das sich erwartungsgemäß später rächen sollte. Aber zuerst kostet uns
das Hermann mit seinem Rennrad, der nach ca. 4 km aufgab, wobei man
gerechter weise sagen muß das er sich am Vorabend noch den Fuß verknickt
hat und somit beeinträchtigt war. Einen Kreisel haben wir nicht
hinbekommen, da Felix nur eine einfache Batterieleuchte hatte und nicht
viel gesehen hat, wenn er vorne fuhr.
Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten außer das noch mehr Verrückte
unterwegs waren. Als wir gerade durch Neuwied rauschen wollten, wurden
wir stark ausgebremst da dort in der Fußgängerzone gerade ein Flohmarkt
stattfand. Um 4:45 Uhr, die Spinnen die Neuwieder.
Nach ca. 2/3 der Strecke ereilte mich dann mein vorhergesehenes Schicksal,
ich kriegte denn ersten leichten Krampf. Netterweise drosselten Alex und
Felix dann das Tempo, so das ich weiter mitfahren konnte, obwohl ich
weiter leichte Krämpfe hatte. Man sollte halt doch ein Paar längere
Strecken als die 6 km zur Arbeit hinter sich bringen, bevor man sich
für die Eustaff meldet. So schmolz unsere gute Zeit dahin, bis nur noch
fünf Minuten Vorsprung übrig waren. Aber wir haben es geschafft. In
Koblenz haben uns dann Frank Herstein und Fabian Jessen empfangen, ein
paar Fotos gemacht , Hände geschüttelt und ein bißchen Smalltalk und
weg waren sie.
Nach der Rückfahrt mit dem Zug (ein Vorteil der späten Startzeit) und
einem Frühstück mit der Familie, werde ich mich jetzt noch ein bißchen
Schlaf nachholen.

Resümee: Es hat viel Spaß gemacht und ich wäre nächstes Jahr gern wieder
dabei. Allerdings werde ich vorher mehr Trainieren. Und ich sollte mir
vielleicht ein windschnittigeres Rad als mein \"altes\" Aeroprojekt L1
besorgen, Felix hat sich immer über den Prima Windschatten gefreut.

Gregor Siemoneit

Koblenz Guntersblum mit neuem Rekord (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 10:06

Pures Adrenalin pulste durch den Telefondraht als Frank gerade anrief. Trotz
zweier Stopps vor Bahnschranken und einem Umweg von 4 km haben Frank und
Fabian ihren Schnitt noch einmal steigern können. 33,8 auf dem Tacho (gleicher
Efekt wie im vorherigen Bericht?). Verfahren haben Sie sich wohl in Ingelheim.
Mehr war aus Frank nicht rauszuholen, ohne Gefahr zu laufen ihn wegen
Atemstillstand zu verlieren. Prost Jungs!


Tacho mit Senilitätsrabatt (Rüdiger Gabriel)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 09:59

D7   DÜREN-BONN

Eine halbe Stunde vor Übergabe traf ich in Düren an dem in drei Jahren zum
Traditionsübergabepunkt mutierten Kreisverkehr an der B 56 ein. An der Lehne
meines S 600 \"mit Rohloff und SON und Rüdigers sonstigen technischen
Schmankerln\"
fehlt noch die Halterung für die Unterwegs-Saugeflasche - eine
1-Liter-Pfandflasche, in deren Deckel durch eine 6-mm-Bohrung ein ehemaliger
Infusionsschlauch bis zum Flaschenboden seine neue EUSTAFF-Aufgabe erfüllen
soll.

Statt zwei Stunden Schlaf vor dem berechneten Beginn um 0h15, inzwischen
verschoben auf 1h00, sinniere ich über Wert oder Unwert einer
Tachobeleuchtung.
Ein Königreich gäbe ich für ein schummerig dreinblickendes, blinzelndes
6-Volt-Glühbirnchen! Alle EUSTAFF-Fahrer haben derart Elementares weit im
Vorfeld
abgeklärt - bloß ich nicht! Alle anderen haben in komplizierten Versuchsreihen
analysiert, wie man stromsparend und blendfrei mit einem Dauerlicht die
wenigen
relevanten Zahlen eines Tachodisplays während der härtesten aller jährlichen
Strampelphasen fürs Auge sichtbar und für ein ausgelaugtes Gehirn bewertbar
machen könnte.
Taschenlampen haben sich in meinem Haushalt seit Jahrzehnten verflüchtigt.
Aber diverse museumsreife Fahrradscheinwerfer grabe ich aus, sogar ein
Rücklicht
mit Alu-Gehäuse aus den fünfziger Jahren! Der Hit ist, letzteres opfert sogar
nahezu freiwillig sein oft auf dem Schulweg seit 1957 strapaziertes,
altersschwaches Glühbirnchen! Es findet sich am Boden der Mottenkiste auch
noch ein
Skagen-Genf-geeigneter Hochleistungsakku und isolierter Draht! Mit meinem
uralten ERSA-Lötkolben, der tausende von Lötstellen Anfang der siebziger Jahre
bedient hat, füge ich die drei Teile eher kunst- als artgerecht zusammen…
Als sich das Ruhen vor der EUSTAFF-Folter endgültig nicht mehr lohnt, brennt
ein mageres Lichtlein über dem Tacho.

An meiner Brille montiere ich noch den Rückblickspiegel, den mir ein
liegeradbegeisterter US-Amerikaner geschenkt hat. Carmen kocht Kaffee in der
Küche.
Was will ich, der Alltagsradler und Genusslangstreckler, mehr vom Leben
unmittelbar vor dem Start zu meiner dritten EUSTAFF? Radelritter Rüdiger, du
bist
gerüstet! Schät-ze dich glücklich!

Wäre Bernhard Klotz aus Witten nicht gewesen - ich wäre dennoch heute der
große Versager gewesen! Bernhard, ein autofrei lebender Bolide der
Rennradszene,
sozusagen der \"Beinstrong der EUSTAFF\", zog mich Kilometer um Kilometer.
Spürte ich nicht sogar an meiner bisherigen Angst-Steilstrecke eine fein
schiebende
Hand in meinem Rücken?
Dort, wo ich mich in den Vorjahren mit meinem damaligen Co-Fahrer unter dem
profanen Vorwand von Harndrang verlegen \"mal kurz in die Büsche geschlagen\"
hatte, dann noch mit minutenklauender Imbißrast die Tourbilanzen
hochtrainierter
spoiler- und heckhutzenbewehrter Tiefstliegespitzenradler leichtfertig
verfälscht, ja sogar Wasser im Stand getrunken hatte - dort verzeichnete meine
nach
oben ungeeichte Tachoskala heute EUSTAFF-Messwerte, die mir selber neu
waren!
U.a. eine Höchstgeschwindigkeit von 64 km/h!
Bergab, versteht sich!
Und während ich im Jahr 1993 die 50 Kilometer um den Starnberger See in exakt
zwei Stunden auf einem Aufrechtrad bewältigte, schaffe ich bei EUSTAFF 2003 -
brutale zehn Jahre gealtert, aber auf einem Liegerad - 60 Kilometer, also
zwanzig Prozent mehr in fast derselben Zeit?
Tachos haben heute heimlich eingebauten Senilitätsrabatt!

Im kommenden Januar, also trainingsgerecht zur EUSTAFF 2004, feiere ich
meinen 57. Geburtstag. Mal sehen, wer mich von den jüngeren Leuten Ende
September
nochmal so provoziert, wie es Bernhard heute gelungen ist!

Es hat sich heute mal wieder eine meiner wichtigsten Erkenntnisse bestätigt:
Das Meiste im Leben habe ich nicht allein geschafft!


Allen im Hintergrund
- besonders der Orga -
und allen Teilnehmern
ein herzliches Dankeschön
für die Kraft, die Zeit und den guten Willen,
den Einsatz, das Engagement, den Ehrgeiz und den Biß,
den ihr aufgebracht habt und noch zeigt, so Ihr noch auf der \"Piste\" seid!
Und für die persönliche Unterstützung, die mir heute zuteil wurde,
danke ich Euch allen ganz besonders!
Und wir treffen uns wieder hier
Im Jahr zweitausendvier!
Abgemacht?!

Rüdiger

Ein Leitra kommt geflogen (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 09:41

Karsten Stilow hat seine Leute gefunden. Gerade in dem Moment, als er mit mir
telefoniert sieht er eine Leitra vorbeifahren. Wie sich später herausstellt, gehört
sie Gerd Jahn. Er will auf jeden Fall bis Wörth mitfahren.

Frank Hertstein steht um 9:27 an der Bahnschranke. Er braucht noch ca. 20
Minuten um mit Frank Fabian (Oh mann, kennt den noch jemand?) Natürlich
Fabian Jessen nach Guntersblum zu fahren. Mehr kann ich nicht berichten, denn
just in dem Moment, wo ich noch sage das Gerd Jahn mit fährt Rauscht der Zug
vorbei. Frank sagt noch, das er ihn kennt dann geht es schon weiter.


Stefan König on the (Rail) road (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 06:51

Die Dialekte werden südlicher. Stefan König macht sich jetzt auf den Weg. Wenn
ich es richtig verstanden habe, hat Karsten Stilow noch einen Zug nach
Guntersblum erwischt. Und liegt da irgend wo in der Wiese. Hier geht langsam
die Sonne auf.

Eigentlcih könnte ich jetzt bis 9:00 schlafen. Aber für 8:00 hat sich meine Frau in
die Weckliste eingetragen. Also bis dann.

Bonn Team angekommen (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 06:18

Sehr pünklich! Fast auf die Minute genau haben die Bonner das Staffelholz
übergeben. In Kurzform Die Etappe:
Windig, klares Wetter, der Mond schien. Der Stehradler hat früh aufgegeben. War
aber auch zu schlecht ausgerüstet. Noch nicht einmal was zu trinken. Der Rest
hat seine Kräfte gut eingeteilt.

Bin gespannt wann Stefan Köinig anruft. Ich stell mir sicherheitshalber mal den
Wecker auf 7.00 Uhr. Warum wird man eigentlich so schnell wach und bracuht so
lange zum einschlafen?
 

Ohropax so wichtig wie Klickpedale (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 04:15

Soeben Frank Hertsein geweckt. Wenigstens klang mal so richtig verschlafen.
Wobei er meint, er hätte gar nicht gut geschlafen weil Fabian so geschnarcht
hätte. Dabei sollte er doch spätestens seit der Spezi 03 wissen wie wichtig die
Ohrenfrieden sind.

Der Stehradler ist wohl gestern noch kurzfristig zur Etappe Bonn Koblenz
gestoßen.

So, jetzt erstmal gute Nacht .

Bonn ist erreicht (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 03:52

Rüdiger und Bernhard haben um 3:13 Bonn erreicht. Sie machen noch das
Übergabe-Foto dann geht es weiter. Um 3:18 geht es weiter. Rüdiger berichtet,
das ihn Aufrechtradler Bernhard gezogen hat und er die ganze Fahrt über 2
knackige Waden angestrahlt hat. Das war wahrscheinlich der längste Wadenblick
seines Lebens :-).
Auch beim nachfolgenden Doppelkopfteam ist ein Stehradler mit dabei. Die 8
Waden werden sicherlich keine Armut spielen;-).
Für die Nordlichter: Hat beim Doppelkopf ein Spieler zu wenig Trümpfe, kann er
eine Armut anmelden. Er übergibt dann seine wenigen Trümpfe seinem Partner.
Wer von den dreien der Partner ist, ist von Stammtisch zu Stammtisch
unterschiedlich, aber das führt dann doch zu weit. Auf jeden Fall hat eine Armut
im gewissen Sinne was mit Windschatten zu tun. Die übelste Variante wurde vor
ca. 20 Jahren entwickelt und nannte sich genschern: Wer die beiden Karo-Buben
hat, kann mit dem Ausspielen des zweiten Bubens die Seiten wechseln. Dieses
Spielchenwird ja oft bei Radrennen gespielt und nennt sich Hinterrad lutschen...

Bevor ich vollkommen abdrifte möchte ich hier an dieser Stelle noch Rüdigers
Votum für die Eustaff 2004 wiedergeben. Ich würde natürlich auch mitfahren.
Dann aber mal wieder in die andere Richtung.   

Noch 10 Minuten (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 03:06

Noch 10 Minuten bis Staffelholzübergabe. 

Wie gewonnen so zerronnen? (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 03:01

Rüdiger ist ca. 6-8 km vor Bonn. Ich reibe mir die Augen, schaue dreimal hin
aber wenn das wirklich stimmt, haben sie eine halbe Stunde rausgeholt. Brr,
Brauner, ganz ruhig. Auch 6-8 km müssen noch gefahren werden. Bleibt noch ein
kleines Plus übrig.
Alex freut sich über meine Nachricht. Nur sind sie Momentan zu Zweit. Felix
wollte gegen 3 Uhr da sein, na das wird noch klappen denke ich. Doch wo der
vierte Mann bleibt, wußte Alex im Moment auch nicht. Mir wer´n \'s Gewahr
werden...

D8 ist wach (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 01:45

Alex Kern ist putzmunter als ich ihn anrufe. Sie sind gerade auf dem Weg nach
Bonn. 20 km zum gemütlichen warmfahren und um die vielen Nudeln die es bei
Gregor Siemoneit gab zu verdauen. Schlangen haben Sie wohl keine gefunden...

Ausserdem sind sie jetzt zu 4. Mal sehen wie es sich zu 4 kreiselt. 

Wo bin ich (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 01:17

Ich lieg auf dem Sofa. Also bin ich. D6 hat die Ankunft gemeldet, D7 ist
gestartet. Und ich hab noch 20 Minuten bis zum nächsten Weckdienst.

Wo sind die Schnaken die um meinen Kopf herum summen?

Belgium news (Andreas Hentze)

Beitrag eingetragen am 20.09.03 um 00:12

What went wrong with the Belgians? The first year we had two drive at night so we took main
road with a lot af lights. Last year we were riding in clear daylight. This year darkness slowed
us down. The first two hours Nico and Stefaan had an average of well over 40 km/h but In
Genk they had to leave the canal due to roadworks. As there are no light on the banks of the
canal they decided to take an alternative road but got stopped by other roadworks. So they had
to do an extra 15 km to get to Maastricht. We\'re terrible sorry for the delay. Next year we will
take very strong headlights...

Jan Van Dyck
Hpv Belgium 

Karsten Stilow in Frankfurt (Juergen Quurck )

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 23:41

Wen keine Nachrichten einlaufen, muß ich selbst für News sorgen ;-).
 Urs schrieb:
Moin!

Hoppla, hier wird ja gar nichts geschrieben ... oder hat mich jemand wg. meiner
Nichtteilnahme
abgemeldet (wäre vollkommen OK)
Mir ist nur siedend heiss eingefallen, dass Karsten ja bei mir evtl. pennen wollte.
Das hatte ich in
meinem Frust über meine Absage komplett vergessen.
Falls es eine Möglichkeit gibt, ihn irgenwie zu kontaktieren, möge man ihm bitte
ausrichten, dass er
natürlich bei mir ratzen kann. Meine Telefonnr. hat er ja. Meinen Mitbewohner
Nick habe ich instruiert;
er würde Karsten beherbergen etc. (incl. Weg zur Fähre zeigen ....)
Vermutlich werde ich selbst auch ein paar Stunden zu hause sein (Köter
versorgen, Mütze Schlaf)
Ansonsten bin ich in der Uni und leider nicht zu erreichen :-( kein Handy; mails
checke ich alle 4 - 5
Stunden)
Mein Versuch, ob Karstens 0700-Nr. vielleicht auf \"sein Handy\" geschaltet ist,
verlief negativ; ich glaube
er hat keines.

so long

Urs \"Ehrlos\" ;-) Kellermann

Ich hab die Nachrichtr erstmal nicht bearbeitet. Ich dachte, das regelt sich. Ich
habe gerade mal die Wecktermine in Outlook eingetragen um einen Wecker zu
haben. Als ich Karstens Weckzeit eintrage, sehe ich das er ja eine Telefonnummer
eingetragen hat. Da nach der neusten Zeitentwicklung erst um 9:00 geweckt
werden muß, ruf ich ihn an. Er fährt in dem Moment in den Frankfurter Bahnhof
ein. Urs sein Angebot erreicht ihn zu spät, aber er sieht es locker. Er will sich
nach Worms durchschlagen und sich in der Nähe von Guntersblum in den
Schlafsack kuscheln. Sleep well my Deer!


Überlebenstripp (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 22:39

Ich häng hier grad etwas ab, keine Meldungen kommen rein, ich reiß mich
zusammen und versuche nicht zuviel Wein zu trinken. Im Fernsehen läuft auf
HR3 gerade eine Talkshow mit Rüdiger Nehberg:... Ich hab die Schlange um
meinen Kopf gewirbelt. Da wurde ihr schlecht und sie würgte zwei Fische aus. Der
eine war schon fast bis auf die Knochen verdaut den anderen hätte er dann noch
gegessen... Also wenn Euch irgend was passiert, haltet nach Schlangen Aussicht.
Und sagt mir Bescheid!

(Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 22:26

Keine Ahnung was los war. 45 Minuten Rückstand können nur durch
ungewöhnliche Umstände erklärt werden. Christoph meinte, die beiden sind für
mindestens für einen 40 Schnitt über 120 km gut. Ich bin gespannt was los ist.
Die nächste Gruppe ist guten Beinen unterwegs. Schauen wir mal wie es
weitergeht.

OK, they are in Maastricht (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 22:00

I tried to get Uwe Seiler and he told me, that they are at the train station.
I hope they\'ll have a call to me.
Then I\'ll present more information.

Where is the belgium team? (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 21:58

The belgium team is now more than half an hour too late.
I tried to reach Tim Bieseman shop, but no reaction.
I doesn\'t like to call one of the riders. It\'s a little bit dangerous, if they are working
in a concentrate way ...
If anybody read this message and know, whats going on, please send a mail to
mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! or mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Thanks in advance.

Wo bleibt B(eele)1 (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 21:55

Wo bleibt das belegische Team? Ich hab gerade Vhristoph angerufen, Er scheckt
noch. Er bekam gerade einen Anruf. Hoffentlich war es B1.

Eustaff NL5 (Joost Bataille)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 20:47

Hello Christoph,

just a small note from the NL5 stage, I just got home after a train trip back to
Amsterdam.

We had a very good ride. Only problem was the wind that was right in our faces
and especially on the dike of the Lek we had to work hard. Still we were a little
faster than planned. The weather was absolutely marvellous, lots of sun and
temperatures above 20 degrees.
The summer is still not over!

We started with the four of us in Huizen, Wiebe Zoon, Walter Hoogerbeets, Herbert
Tiemens and me. No one had a mobile phone so I thought we should call ourselfes
the Nomobilo\'s. We started a little later than planned so we had to spend half an
hour at this beautifull spot in Huizen (not). It\'s a depressing place, even if I were a
hardcore hangjongere (kind of bored juvenile hanging around) I would not spend a
minute there. We drove off very fast, all exited to get started.

We passed the polder at Eemnes. A very famous Dutch comedian Hans Dorresteijn
wrote a song about the polder at Eemnes. He thinks it\'s a very boring polder and it
makes him depressed, but, hey, this guy gets depressed about everyting ;-) So
come to Eemnes and see for yourself...

The first part of our stage was not so hard, lots of trees to give cover for the wind.
Herbert has done a very good job in planning the route. It\'s rather fast and good
quality cycle paths.
I found out that even a very low recumbent bike has a slipstream; it pays off to
ride close to the one in front of you.

In Vianen we met our fifth member Wibo Soede. He looked very fresh and took us
past some roadworks. He also showed us all the beautiful streets of Groot Ammers,
a place where again roadworks blocked our way. After Groot Ammers I took the lead
and drove the wrong way. Sorry guys.

We met lots of friendly automobilists, many of them stopped to let us pass, they
seemed to enjoy watching us fly by.

In Dordrecht there was a quick handover and NL6 was on it\'s way. I fellt a little
anti-climax there: you drive like an idiot, shake the hands of some strangers and
then it\'s all over.... No flowers, beautifull girls, champagne or applause.
Well, it wasn\'t really over. We were met at the Maia recumbent shop by Monique
and her 9 months old daughter. She made us coffee and tea and gave us a seat.
Very nice, much nicer than Huizen. And in the same building there\'s also a small
restaurant with excellent coffee, sandwiches and apple pie. I think it\'s at www.
hermelijn.nl.

I\'m glad to read that all stages are well on their way and are doing fine.
Regards, keep up the good work!

Joost Bataille

The last dutch team is ready (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 18:09

... now the belgium team is on the road.
The last dutch team was a bit faster than expected (13 min.)

Jan van Dyck told, that he think, that his belgium team will hold the quite high
average speed of 41.5 km/h over 135 km, nevertheless the team is only two riders.

OK, so the direction is showing to Germany again.

The team in Maastricht is prepared. They are on the way to the meeting-point.

I\'ll give them a short message.

Das BMU oder \"Gedanken zur Zukunft der EUSTAFF\" (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 18:06

Ach ja, das BMU - eine aus meiner Sicht etwas ärgerliche Geschichte.

Ich hatte in der 3. Juliwoche angefragt, ob das BMU, bes. Jürgen Trittin, eine
Möglichkeit sieht, ein Grußschreiben an Margot Wallström zu unterschreiben.
Ich hatte es als Vorschlag vorformuliert, Änderungen wären kein Problem gewesen.
Ich bin davon ausgegangen, dass es nach den entsprechenden Vorbereitungen -
Gespräche mit Mitgliedern der GAL-Hamburg - leichter sein würde, dieses
Grußschreiben zu bekommen.

Mit handschriftlich eingefügtem Datum 11.9.03, das Schreiben erreichte mich erst
am 18.9., erfuhr ich dann, dass sich eine zuständige Sachbearbeiterin zwar im
Namen von Bundesumweltminister Trittin für mein Interesse an einem Grußschreiben
an Margot Wallström bedankt, er jedoch in \"letzter Zeit eine so große Anzahl an
Anfragen nach Grußschreiben und Grußworten [bekomme], dass [sie] leider nicht
allen Anfragen nachkommen könn[t]en\". Sie bat \"hierfür um Verständnis\".

Im persönlichen Gespräch mit dieser Sachbearbeiterin hörte sich dies noch etwas
anderst an, nämlich dass \"prinzipiell keine Grußschreiben erstellt werden würden\".

Schade, dass uns das BMU nicht ernst nimmt.
Schade, dass anscheinend kein Bick auf unsere Webseite geworfen wurde.
Schade, dass offensichtlich nicht das Vorab-Gespräch mit mir oder anderen
EUSTAFF-Organisatoren gesucht wurde.

Wir müssen uns - auch angesichts des Fiaskos in der Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit trotz der unendlichen Mühe, die wir uns gemacht hatten -
deshalb in Zukunft ernsthafte Gedanken machen.
Nein, nicht darum, ob wir die EUSTAFF weitermachen wollen. Sie wird es auch in
Zukunft geben, daran soll es keine Zweifel geben. Alleine der Spaß MIT und IN der
EUSTAFF ist die viele Arbeit wert.
Nein, wir müssen uns Gedanken dazu machen, mit WEM und WIE wir die EUSTAFF
gestalten, um evtl. doch den einen oder anderen Artikel in der einen oder anderen
überregionalen Zeitung landen zu können.

Die EUSTAFF steht schon in krassem Widerspruch zur Weltmeisterschaft, wo uns die
Presse die Bude eingelaufen hatte.
Bei der EUSTAFF gab es vage Versprechungen, die dann auch nicht eingehalten
wurden (NDR in Flensburg/Padborg).

D.h. wir müssen uns Gedanken darüber machen - sofern Einigkeit darüber besteht,
dass wir mit der EUSTAFF mehr in die Öffentlichkeit wollen, es muss ja gar nicht
sein! - WIE wir dies schaffen.

Dazu gibt es schon einige Gedanken, die das Kernteam um die EUSTAFF in den
kommenden Monaten weiter erörtern und ausbauen werden.

Es gab schon ein erstes Gespräch mit ADFC-Bundesvorstand, der allergrösstes
Interesse an einer intensiven Zusammenarbeit bei der EUSTAFF signalisiert hat.
Wie dies genau laufen könnte, muss ebenfalls noch weiter erarbeitet werden.

... the last dutch team is now on the road (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 15:56

Herbert Tiemens told me two minutes ago, that the second-last dutch team finished
7 minutes earlier than expected.
So all went fine in the Netherlands, great.
After the last dutch team the hopefully very fast belgium team with Stefaan Willems
and Nico Coen and other riders will take their way to the south.
But at first we\'ll see, how fine the last dutch team will make their work :-)

Stage Elburg Huizen (Frans van Schoot)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 15:35

Lots of wind in the polder.
Marcel and Robbert started at 10.11 together in Elburg.
But the wind was heavy on the long polderroads so Marcel lost Robbert.
At 10.25 just 17 km before Huizen I picked up Marcel.
Who was happy to have a compagnion again.
Due some difficult corners under the _Stichtse Brug_ we climbed the bridge each on
a different route.
After the bridge it was 3 km to go.
Just before 12.00 o\'clock we arrived the meetingpoint in Huizen.
Where Marcel handed over the Eustaff-letter to the next team, which is now on
their road to Dordrecht.

Have a good and safe trip

Frans

Where are the very fast belgium riders? (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 15:30

They might be started around half past three.
Where they are?

EUSTAFF Horsens - Padborg (Mark Olaf Slot)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 15:25

Hello HPV-friends.

A quick greeting from Denmark. I was driving the last two danish stages, one of this
with the new danish champion Brian Sonne Jensen, and the other with Jørgen
Høiberg. Especially the stage from Horsens to Kolding, we had a very fast ride, with
Brian doing a rapid pace on 2/3 of the way. I was leading up hills because of my
lower weight.

All the cities in eastern Jylland lies down in a groove in the landscape, with the
intermediate strech mostly on top of a plateu. The ride down to Vejle was very
exciting, and I just want to share my joy of riding a top speed of 74.8 km/h down
the hill to Vejle. I didn\'t even pedal very hard, and halfway down I had to brake
because of the nasty curve on the hill was too dangerous to take with 70+ km/h on
the bicycle path. I guess, I enjoyed the downhill as much as Brian suffered the
uphill ride out of Vejle... ;-)

In Kolding Jørgen was waiting and replaced Brian. In the beginning I was fighting
against the wind, with Jørgen in the slipstream. But after the rapid stage with Brian,
I felt somewhat exhausted, and with still 60 km to go I was nervous to run out of
energy. So I asked Jørgen to take the lead.
Suddenly it felt much easier, but unfortunately, Jørgen ran out of energy, so I had
to take the lead again. Some 10 km before Padborg, the speed dropped significantly
because of fatigue, but we managed to keep a 25 km/h speed over the last few km
to the stage change.

My best thanks to Jens Thiesen, who afterwards invited us to his bicycle shop in
Harrislee where we got some Apfelsaft mit Sprudel und Brötchen mit Markenbutter.
Yum!

Kind regards,

Mark Olaf Slot

Bericht Etappe D4 Rotenburg/Wümme - Twistringen (Jürgen Ruddek)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 15:23

Bericht zur Eustaff 2003 (Etappe D4 Rotenburg/Wümme - Twistringen)
Teilnehmer: Christoph Tornier, Lars Huxmann, Christian Ascheberg, Jürgen Ruddek

Die Vorbereitungen für meine 4. Eustaff hielten sich dieses Mal in Grenzen. Relativ
schnell stand auch das Team bereit: Ludwig Peters musste aus terminlichen
Gründen leider absagen, dafür wollte diesmal Christoph Tornier aus unserer
Liegeradgruppe mitfahren. Am Abend vor der Abfahrt bestätigte er telefonisch noch
mal seine Teilnahme. Lars Huxmann, der auch in den letzten beiden Jahren stets
dabei war, signalisierte mir rechtzeitig, dass er wieder mitfährt. Ihm stand zwar
seine Hornet zur Verfügung, er wollte aber mit seinem neuen _Semitief_ fahren. 3
Tage vor dem Start ließ ihn aber unser Liegeradschweißer Agresti aus terminlichen
Gründen hängen. So mussten wir, um das Rad noch rechtzeitig fahrbereit zu
bekommen, einen Aluschweißer suchen, der die fehlenden Anbauteile wie
Drehmomentstütze, Sitzhalterung und Umlenkrollenbefestigungen kurzfristig
anschweißt. Ein Blick in die Gelben Seiten und nach 10 Anrufen hatten wir einen
Schlosser gefunden, der sofort Zeit hatte. Der Mittwoch nachmittag wurde dann für
die Montage genutzt. Die ersten Fahrversuche abends zeigten aber, dass das
Rohloff-Ritzel und die vorhandene Kette verschlissen war, weil sie beim starken
Antritt übersprang.
Mein Rad bzw. Lars\' teilverkleideter Tieflieger, den er mir wieder freundlicherweise
auslieh, stand ein Jahr ungefahren in seiner Garage. Die Kette war leicht angerostet
und das Teflon-Schutzrohr musste neu befestigt werden. Diese kleinen Mängel
waren aber schnell behoben. Der Sigma-Akku hatte noch Power, die Batterien für
das Rücklicht und den Tacho mussten aber noch ausgewechselt werden.
Um die Räder nach Rotenburg zu bekommen, lieh ich mir den Anhänger meines
Nachbarn aus. Dieses sollte meine erste Fahrt mit einem Anhänger werden.
Nach dem Start der Eustaff änderten sich die Abfahrtzeiten stets weiter nach
hinten, ursprünglich sollten wir um 23:00 Uhr starten, mittags entnahm ich aus der
aktuellen Tabelle (unter http://www.hpv.org/event/eustaff03/), dass es 0:20 Uhr
werden sollte. Abends hieß es dann aber wieder 23:00 Uhr.
Christoph kam um 21:30 mit seiner Alleweder zu mir. Das Rad war deutlich länger,
als ich gedacht hatte. Diagonal im Anhänger verstaut, passte es aber dann doch.
Anschließend fuhren wir nach Bremen zu Lars. Er wartete schon an der Straße auf
uns. Sein Rad mussten wir oben auf die beiden anderen Räder legen.
Auf der Fahrt nach Rotenburg erfuhren wir dann von Christoph Hipp, dass Christian
Ascheberg, der von der Berliner Etappe kam, sich noch zu uns gesellen wollte.
Rechtzeitig, eine halbe Std. vor der Ankunft der Hamburger (Etappe D3), kamen wir
in Rotenburg an. Leider war die Straße zum etwas abgelegenen Rathaus, dem
vereinbarten Treffpunkt für Kfz gesperrt. Wir parkten also auf dem Seitenstreifen
der Hauptkreuzung an der B215 bei der Wümmebrücke (Amtsbrücke). Ein kurzes
Telefonat mit der ankommenden Gruppe und der neue Treffpunkt war vereinbart.
Christian war schon da. Ihn holten wir zu Fuß am Rathaus ab.
Kurz darauf, um 23:15 Uhr, sahen wir sie dann auch schon kommen. Nach der
Begrüßung und der Übergabe des Staffels fuhr Lars als erster los, kam aber nur ein
paar Meter weit, weil seine Kette von der Kurbel absprang. Ein erneuter Versuch
verlief wieder negativ. Bei der Überprüfung des Antriebs stellte er dann fest, dass
die Kette zu locker war, weil sich die Feder des Kettenspanners aus unerklärlichen
Gründen verbogen und damit gelockert hatte. Außerdem war von der Kurbel ein
Zahn beim Transport verbogen. Um nicht weiter kostbare Zeit zu verlieren,
starteten wir zu dritt ohne ihn. Die dunkle klare Nacht war sternenklar, der hell
leuchtende Mars stand mal links und mal rechts vor uns am Abendhimmel. Wir kamen
gut voran, es war fast kein Verkehr mehr auf der Bundes- und den Landesstraßen.
Im Gegensatz zum vorletzen Jahr hatten wir trotz der Windstille keine Nebelfelder.
Kurz hinter Verden hatte Lars uns eingeholt und dann ging es zu viert weiter. Um
sein Tempo mitzuhalten, hing ich mich in seinen Windschatten. In
Buchhausen-Vilsen fiel Christians Licht aus. Ich nutzte die kurze Pause, um einen
Schluck zu trinken und einen Powerriegel zu verspeisen. Dann ging es auch schon
weiter. Bergab, auf der B6 zeigte mein Tacho Vmax 57 km/h an. Ansonsten hatten
wir auf der 80km langen fast ebenen Strecke meist eine Geschwindigkeit von 35-37
km/h. Die Zeit verging wie im Fluge. Nach 2,5 Stunden hatten wir unser Ziel
erreicht. Am Treffpunkt in Twistringen erwarteten uns die nächsten Fahrer. Mit dem
Anruf in der Zentrale bei Christoph über unsere erfolgreiche Fahrt endete für uns
das Erlebnis Eustaff03.

Jürgen Ruddek, Lilienthal, 19.09.03

OK, the next team in Netherlands started (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 13:31

At exactly 12 o\'clock the team started from Huizen, Gerd Lunenborg told me.
So the dutch teams are still in their planned time-table.

Perhaps anybody could write a short message to mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
with a description of what happened on the route? Special adventures, the world
has to know :-) ?

Couldn\'t reach Peter Zoomers (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 13:04

I couldn\'t reach Peter Zoomers.
Could anybody give me a tip, what\'s going on there?
Thanks in advance.

We are waiting for information about the stage-change in Huizen (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 13:01

I couldn\'t get any information about the stage-change in Huizen.
I\'ll try to call Peter Zoomers, perhaps he know something.

next stage-change (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 10:58

Just in the moment Paulus den Boer told me, that the team between Elburg and
Huizen is on the road.
So the most dutch teams are riding a little bit faster than expected :-)
They are doing their work quite well!
Also thanks to the dutch coordinators (Johan de Jong, Paulus den Boer, Herbert
Tiemens)!

Unser Langstreckenheld (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 10:55

Jaja, der Christian Ascheberg.
Nicht nur, dass er vor einigen Wochen Paris-Brest-Paris gefahren ist, nein, er hat ja
auch noch die Teams in Norddeutschland organisiert, und ist dann schließlich selbst
noch etwas gefahren.
Zunächst von Wolfenbüttel nach Jeebel zum Start (ca. 110 km).
Von Jeebel über Uelzen nach Rotenburg/W. (150 km), dann weiter über Twistringen
(77 km) schließlich nach Meppen (107 km). Alles in allem also 337 km - EIN Weg.
Da Christian ja auch wieder nach Hause will, ist er nun schon seit geraumer Zeit
wieder auf dem Weg nach Wolfenbüttel (ca. 280 km).
Damit kommt er also auf ca. 750 km - etwas mehr als das letzte Brevet vor P-B-P.

Naja, mit einem vollverkleideten Bülk-Renner ist das ja nun kein Problem, mögen
einige einwenden. Aber so etwas 22 in Stunden inkl. einer komplett durchfahrenen
Nacht zu fahren, ist nun die andere Qualität.

Leute, kauft euch vollverkleidete Fahrzeuge. Damit macht sdas fahren RICHTIG
Spaß :-)

The next change in Netherlands (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 09:43

Hello,

Herbert Tiemens told me, that the next team is on the road.
The team from Hardenberg to Zwolle was quite fast and a little bit faster than their
calculations!

Great, so now it seems to be OK.
Well I hope, that no technical problems will produce more delays.

Bericht D2 (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 09:31

Von: Wulf Oelrich, mit Ingrid Krenz, Jens Braack, Conni Geisendorf und Thomas
Grundt

Hallo Tiefflieger,

Unsere Etappe begann in der Sommerfrische: Am Nordrand von Itzehoe trafen wir
uns und gondelten im Sonnenschein und kurzen Klamotten nach Norden. Urlaub!
In Oldenbüttel am Nord-Ostsee-Kanal zwei Überraschungen: Conni mit Ihrem
Rennrad wartete auch schon auf uns, und D1 war noch gar nicht gestartet. Wir
nutzten die Zeit, um uns in der Sonne die vermutlich letzte Bräune des Jahres zu
holen. Schließlich kam das D1 Team um die Ecke gesaust, und auf der Fähre hatten
wir Zeit zum ersten Plausch und Briefwechsel.
Dann die zweite Überraschung: Das D1 Team – alle in der Nähe von Hamburg
beheimatet - blieb bei uns bis zum Ziel, wir brausten mit 8 (ACHT!!) Heizern über die
Strassen. Ein tolles Bild! Und Radwege waren da natürlich völlig out, auch auf der
Bundesstrasse hat kein einziger Autofahrer seinen möglichen Unmut hören lassen. Im
Gegenteil, unser großes Team animierte so manchen zu wohlwollendem Grinsen oder
gehobenem Daumen. Die leicht welligen Strassen bis Itzehoe bremsten etwas das
Tempo, aber bei dem großen Team war der Windschatten einfach zu fahren. Conni:
\'Ich mache gern meinen eigenen Wind.\'
Prima, ich klemmte mich dahinter und fuhr – anders als bei den Tiefstliegern - im
Vollschatten.
Kontakte während der Fahrt zu Jürgen Quurck waren problemlos, in der
norddeutschen Tiefebene reicht das Handy weit.
In Itzehoe – natürlich - einige Ampeln, aber danach in der Elbniederung fragten wir
uns, ob wir die Fähre noch kriegen. Und wie überhaupt das HPB aussieht, das den
Brief über die Elbe schippern sollte. Also war \"Hackendampf\" angesagt, auf den völlig
leeren Strassen und ohne die geringste Steigung konnten wir den Durchschnitt noch
einmal steigern, so dass wir über 10 min unter der angegebenen Zeit blieben.
Die Fähre war noch da, das Team D3 ebenso – und das HPB! Also den Brief an den
\"Kapitän\" übergeben, der sich mit seinem – natürlich weiblichen - Partner auf die
christliche Seefahrt machte. Während Fähre und Team D3 verschwanden,
strampelten die beiden erstaunlich flott im letzten Abendsonnenschein über die Elbe,
immerhin eine Strecke von ca. 4 km!
Statistik: Strecke 55,4 km, gefahrener Schnitt 29.8 km/h, gerechnet habe ich noch
nicht, er dürfte insgesamt bei 29.0 liegen.
Ein besonderer Dank geht an Peter Spiegel, der mit großem Aufwand die Strecke
von D1 und D2 geplant hat. Peter, das hast Du klasse gemacht! Nachdem wir
wochenlang nur 2 Fahrer für die gesamte Strecke waren kamen in allerletzter
Sekunde noch 6 weitere dazu, so dass der Spaßfaktor doch deutlich stieg. Und ein
ebenso herzlicher Dank an Jürgen Quurck, der unglaublich engagiert und
professionell die Leitung hatte. Allen noch fahrenden Teams bestes Gelingen!

Wulf Oelrich

The first dutch team finished the stage (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 09:25

Just a few minutes ago I got a call from Johan de Jong, that the first dutch team
went in time to their first stage-change.
Congratulations!
The delay of the last north-german team was more than one hour.
But nevertheless it\'s more important to finish a stage than to ride a stage as fast
as possible.
Now the second dutch team is on the road.
The weather around Zwolle seems to be wonderful.
Day-temperatures of max. 25° C and a little wind with 2 Beaufort from Southwest
make the riding quite comfortable :-)

Berliner Speiche wieder eingespeicht (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 08:31

Andreas Erben rief mich gestern um 23.45 an. Da ich nicht so schnell ans Telefon
humpeln konnte hat meine Frau den Anruf erstmal entgegen genommen. Vielen
Dank. Danke an diese Stelle auch an alle Helfer, Gastgeber und Unterstützer der
Staffel. Ohne Eure Arbeit ist das nicht möglich.
Zurück zu Andreas. Er klang recht locker nach seinen 370 km. Ob er die Strecke
nochmal gefahren ist oder sich hingelegt hat weiß ich nicht. Das Telefon klang
nicht ganz nach Festnetz;-)

Ich hab mich gestern noch lange gefragt, wie das HPB von Andreas Schlief wohl
aussieht. Unter

http://www.waterbiking.org/Articles/IWR2002/IWR2002_boats.html findet

unter anderem auch ein Bild von ihm. Kurzbeschreibung:

Short hull low top speed. But.. nice looking and working very well!! The main goal
was comfortable cruising and fun. The boat consists out of two inflatable tubes, a
good propeller and is easy to transport.

Ach Holland! Wie beneide ich Dich! Mit dem Rad nicht voranzukommen weil zu
viele Räder unterwegs sind! Wahnsinn. Wer´s nicht glaubt, sollte nächstes Jahr
die Cyclevision besuchen. Da steht man zwar nicht im Stau, aber man sieht jede
Menge Liegeräder. Auch in der freien Wildbahn.

Und Deutschland? Im Land der Dichter und Denker wird Erich Fried mit
Liebesgedichten  in Autoprospekten rezitiert...




Die Norddeutschen Teams sind nun alle durch, überglückliches Team! (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 06:44

Vor einigen Minuten meldeten sich drei überglückliche Fahrer aus Meppen, die ihre
Etappe erfolgreich zu Ende gebracht und nun das Staffelholz an die Holländer
übergeben haben.
Nun fährt ein starkes Team u.a. mit Hans Wessels bis Hardenberg.
Hans Wessels ist dieses Jahre glaube ich so ziemlich alles mitgefahren, was nicht
niet- und nagelfest war.
Ich habe ihn zweimal auf der BeND gesehen (Lelystad und Köln), außerdem war er
äußerst erfolgreich in Friedrichshafen mit einem Weltmeistertitel und einem zweiten
Platz.
Laut dem norddeutschen Team scheint es eine beeindruckende Gruppe gewesen zu
sein, die da losfuhr auch mit mehreren vollverkleideten Fahrzeugen.
Also ein holländischer Kreisel :-)

Das erste holländische Team wurde soeben informiert ... (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 03:41

Hallo Nachtschwärmer und -Eulen,

soeben wurde Hans Wessels, unser Mann im ersten holländischen Team, darüber
informiert, dass alles im grünen Bereich ist und er damit rechnen muss,
voraussichtlich gegen 5:30 Uhr zu starten.
Hans Wessels bedankte sich sehr freundlich :-)

Dann bin ich mal gespannt, wie sich das vorerst letzte deutsche Team hält.
Nachtetappen sind erfahrungsgemäß Etappen, an denen am wenigsten schief läuft.
Es darf allerdings auch gar nicht viel schief laufen, weil jeglicher Reparaturversuch
sehr mühsam ist.
Einfach nur einen platten Schlauch zu wechseln, mag ja noch irgendwie gehen. Aber
den Splitter im Mantel suchen, das kann unter diesem Umständen ziemlich
anstrengend und nervig sein.
Aber was rede ich über Dinge, die bisher einfach nicht passiert sind.
Lassen wirs dabei, Nachtfahren ist eine besondere Sache, die besondere
Maßnahmen erfordert.
Bis später ...

... und wieder hat eine Nachtetappe gewechselt (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 19.09.03 um 02:09

Hallo interessierte Leserinnen und Leser,

soeben erfahre ich, dass die Etappe D4 heil in Twistringen angekommen ist und
damit zeitlich vollkommen im Plan lag, herzlichen Glückwunsch!

Angesichts der Uhrzeit möchte ich nicht weiter auf diese Etappe eingehen, das
sollen diejenigen tun, die sie gefahren sind.
Deswegen also morgen mehr.

Nun geht es also zügig in Richtung Holland.

... Nachtrag HPB (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 23:43

Heike erzählte gerade eine herrliche Geschichte, die sie und Andreas wiederum vom
Kapitän der regulären Elbe-Verkehrsfähre zwischen Glückstadt und Wischhafen
erfahren hatten.
Just in dem Moment, als sie sich in ihrer Nußschale aufmachten, die Elbe zu
überqueren und in das Hauptfahrwasser einbogen, kamen zwei SEHR grosse
Containerschiffe des Weges. Deren Lotsen wollten die Küstenwache rufen, weil
ihnen das spanisch vorkam, wie denn ein _Tretboot_ mit so hoher Geschwindigkeit
über die Elbe fahren könne.
Letztlich kam die Küstenwache doch nicht, evtl. deswegen, weil die Containerschiffe
vom _Tretboot_ offensichtlich nicht weiter gefährdet wurden, vielleicht waren sie
aber auch zu schnell für die Küstenwache, wer weiß :-)

D4 ist auf RUN (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 23:29

Soeben erfahre ich, dass die Etappe D4 in Rotenburg gestartet ist.
Christian ist mit von der Partie, und da dürfen wir gespannt sein, wie es weiter
geht.
Leider hat das Team D3 den letzten Zug nach Hamburg nicht mehr gekriegt, aber
kein Problem, dann fahren sie halt die paar Kilometer bis Hamburg so zurück.
Ist ja eine laue Nacht, inzwischen fast kein Wind mehr, da fährt man sich noch
etwas weich, ne? :-)

Are the Dutch happy? (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 22:36

Here the response of Herbert Tiemens - the organisator of the EUSTAFF in
Netherlands - of my supposition, that the dutch are happy about the delay :-)
========================snip========================
Hello Christoph,

Read in your news that the Dutch are happy with the delay. Well, we are a
bit. A bit later means more sunlight and that is very fine, I don\'t want to
change with the teams who are driving now. Although, it is always very nice
to cycle with moonlight. It means also that we have a lot more traffic, and
that can be worse. Specially in the neigbourhoods of Zwolle, where loads of
schoolchilderen cylce to school and there is no space for highspeed
cyclists. School starts at 8:30, some children cycle more than 20km and take
more than 1 1/2 hours to do that. The roads are much to crowded to mix with
cars. I hope everything turns out fine. Also in the neighbourhood of
Utrecht, on my stage, it could be crowded, but there is no other route to
get to Dordrecht.

Greetings,

Herbert
========================snap========================

Yep, thats right. Morton and me we had this morning the same problems with a lot
of scholars on their ways to school.
They were looking to each other but not having a look on the bike-way or the
street.
One children was something like sleeping with opened eyes, because it changed
with his bike the side, so we had to brake very hard to avoid an accident.

So, all recumbent-riders, please have a look on young scholars. They are our
future!

Das Team D4 ab Rotenburg/W. bereitet sich auf den Start vor (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 22:30

Ich hatte soeben telefonischen Kontakt mit dem Team D4. Sie sind inzwischen fast
fertig und warten nur noch auf das ankommende Team aus Wischhafen.
Man hört eine gewisse Nervosität aus den Stimmen.
Was bis jetzt noch nicht geklappt hat, hat schlechte Karten, noch vorbereitet zu
werden.
Wenn die Übergabe geklappt hat, melde ich mich wieder mit Neuigkeiten.

Anruf von der Etappe D3 Wischhafen nach Rotenburg/W. (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 22:11

Das war einer dieser herrlichen Anrufe von unterwegs.
Man hört ohrenbetäubendes Krachen und man weiß sofort, ah ja, da sind einige
Liegeradler mit hohem Tempo unterwegs :-)

Sie teilten mir mit, dass sie wohl sehr gut vorankommen, es aber trotzdem sehr
knapp wird mit dem Zug. Ob ich den Zug nicht für sie aufhalten könne.

Ach ja, dieser Zug, stimmt. Sie MÜSSEN um 23:15 in Rotenburg/Wümme sein, weil
dann der letzte Zug nach Hamburg zurückfährt.

Mit der Fähre hat das im ersten Jahr ja schonmal geklappt, ich fürchte allerdings,
die Bahn ist in solchen Dingen unnahbar.

Haben wir nicht jemanden in Bremen, der diese letzten Zug _irgendwie: etwas
abbremsen könnte (das war jetzt nicht richtig ernst gemeint ...)?

Vielleicht klappts ja auch so.

JUNGS, DRANBLEIBEN!!

The dutch teams seems to be happy (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 21:56

... about the lower times of the stages behind the danish and northern-german
stages.
Well I know, it\'s sometimes quite hard to calculate, but that\'s also the thrilling of
the EUSTAFF.
And I think the Bremen team is now riding the forth year in darkness.
And all-the-time they had to use times in the middle of the night, when no train\'s
activity.
So we lost now against our first calculations something around 45 min. That\'s OK.
Better than to loose the whole EUSTAFF, because a whole team went lost.

Christian Ascheberg will weiterfahren (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 21:39

Ja, eine brandheiße Nachricht.
Christian hat sich entschieden, er möchte gerne mit der nächsten Etappe ab
Rotenburg/Wümme weiterfahren.
Naja, hält sich ja bislang im Rahmen, waren ja erst 150 km. Mit den nächsten 77
wäre er dann bei knapp 230.
Also irgendwie haben sich dieses Jahr einige Langstrecken-Monster auf der EUSTAFF
festgebissen.
Mark Olaf Slot, unser Däne, fuhr ja schon mit einem heckverkleideten Baron unter
reichlich widrigen Umständen von Horsens bis Padborg (ca. 140 km), und das mit
einem Schnitt von über 34 km/h gegen den Wind und über reichlich Hügel.
Andi Erben auf dem Nach-Hause-Weg und damit die 400 km angekratzt, und nun
Christian. Na mal sehen, was das noch wird ...

Neuigkeiten aus Jeebel, Neuigkeiten aus Rotenburg/Wümme (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 21:21

Es sind zunächst Neuigkeiten von Andi Erben, dem Berliner, der heute morgen ab
Berlin-Spandau bis Jeebel schonmal 185 km zurückgelegt hatte.
Axel, unser ostdeutscher Generalbetreuer für alle Lebenslagen, berichtete, das Andi,
weil das Wetter so schön war und er überhaupt nicht kaputt, den Wind im Rücken
zu genießen (wofür hat man schließlich stundenlang geackert und gerackert) und
wieder mit Lieger nach Berlin zurück zu fahren.
Ich hinterlasse ihm eine Nachricht auf dem AB mit der Bitte, sich doch kurz zu
melden.

... und justament nun doch die Nachricht von Christian und Martin. Sie sind soeben,
21:15 Uhr, heil in Rotenburg/Wümme angekommen.
Es war so, wie ich vermutet hatte, sie sind einfach an Uelzen vorbeigefahren :-)

Mehr gleich.

Verbleib des Teams ab Jeebel (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 21:04

Am Thu, 18 Sep 2003 19:42:38 +0100 erhielt ich von Erika Ciesla folgende Mail:
> Moin!
>
> Was ist denn da los? Die Staffel aus Berlin hätte nach dem Plan um 17:38
> Uhr in Uelzen Die sind jetzt (18.09.2003-20:42) drei Stunden überfällig.
>
> Denen wird doch nix passiert sein?
>
> Weiß jemand was?

Hallo Erika,

es gab schon Versuche, einen der Fahrer (Christian Ascheberg) per Handy zu
erreichen. Es ist jedoch abgeschaltet.
Vom Betreuer am Etappen-Startort (Jeebel bei Salzwedel) habe ich aber erfahren,
dass sie soweit gut losgekommen seien.
Meine Vermutung ist nun, dass die beiden gleich an Uelzen vorbeifahren.
Christian legt auch immer grössten Wert darauf, während des Fahrens nicht durch
das Geklingel gestört zu werden.
Außerdem sind beide Fahrer Extrem-Strecken-fahren gewohnt, Christian ist vor
einigen Wochen Paris-Brest-Paris (1200 km) mitgefahren und kam ich meine mit
etwas über 70 Stunden wieder nach Hause.

Also nur die Ruhe, ich melde mich, wen ich näheres weiß.

Grüsse,

Christoph

Die Etappe ab Wischhafen ist nun auf dem Weg in die Dunkelheit (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 20:30

Ja, die Etappenhasen um Olaf Schultz, ebenfalls ein EUSTAFFianer der ersten
Stunde, sind nun auf dem Weg in die Nacht.

Ich hatte ja Glück heute morgen. Morten und ich fuhren zwar noch bei Dunkelheit in
Randers zum Treffpunk. durch die Verspätung war es dann jedoch schon hell, als wir
starteten.

Nachts fahren hat seinen besonderen Reiz, vor allem, wenn man die Lichtflut von
Olafs Beleuchtung im Rücken hat :-)
Sowas will ich an meinem nächsten Reiselieger auch haben. Ein SON und unendlich
viele Leuchten, nach vorne und nach hinten, ach ja ...

Nun werde ich mich zunächst etwas sammeln, einige Anrufe durchführen, und mich
dann nochmal in aler Ruhe melden, bis dahin.

oh mann oh mann, ein 8fach-Kreisel; Riesen-Spass mit dem HPB (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 20:25

... warum passiert mir sowas nicht?
Das höchste aller Gefühle waren mal ich glaube 6 Liegeradlerinnen und Liegeradler.
Und das hat schon einen Riesen Spaß gemacht.
Aber mit 8 und dazu noch auf der EUSTAFF, das ist ziemlich geil :-))

... und die HPBler Heike Bunte und Andreas Schlief berichteten mir, dass es keinerlei
Probleme gegeben hätte.
Noch nicht mal Wasser sei ins Boot geschwappt ;-)) , so ruhig sei das zugegangen.
Und Andreas meinte, er sei ganz schön schlapp gewesen nach der Tour, während es
Heike wohl ganz gut ging.
Aber wer schonmal 400 km gefahren ist dieses Jahr, der läßt sich ja wohl nicht aus
4 km aus der Ruhe bringen ...

Der Norddeutsche Kreisel gelandet (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 19:41

Der Kreisel hat gehalten! Das HPB ist auf dem Wasser (und Christoph Hipp seine
im Wasser ;-).

Das muß eine ganz scharfer Ritt gewesen sein. Schrittmacher war über eine
große Strecke Conni. (Christoph sagte mir gerade, das Sie bei den HEW -
Ceyclassiks mit einem Schnitt von über 40 drittschnellste Frau war). Wie schnell
sie wohl mit nem richtigen Rad wäre? (Aus technischen Gründen sind hier keine
Anführungszeichen möglich. Denkt sie euch).

Während Andreas Schlief mit Heike am Waaterbiken sind, werd ich gleich die
Übergabe an Christoph machen.

Es hat mir bis jetzt sehr viel Spaß gemacht. Bin gespannt wie es die Nacht über
weitergeht.

Good Bike

Jürgen

Norddeutscher Kreisel im Landeanflug (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 19:12

Noch 6 km, dann hat der Kreisel ausgebrummt. Das gibt bestimmt ein geiles
Bild, wenn das HPB in (ups den Verschreiber lösch ich lieber) in der sinkenden
Sonne über die Elbe schippert.


HPV-Geist synchronisiert sich (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 18:51

Da liege (!)  ich hier, grille meine Laps mit dem Top und wundere mich: Wie
schaffen es zwei Staffel immer genau hintereinander anzurufen? Ich lege gerade
auf, da ist die nächste Gruppe dran. Und das schon zweimal. Wenn wir es jetzt
noch schaffen, das Ihr in der richtigen Reihenfolge anruft können wir das nächste
Mal auf die Eustaff-Call-Center verzichten.

Der Norddeutsche Achter läuft und läuft und läuft. Sie sind immer noch mit 8
Leuten unterwegs und fahren einen Schnitt um die 30. Wenn\'s so weiterdreht,
verkürzt sich der Rückstand um weitere 10-15 Minuten.

Noch nichts gehört habe ich von D2b. Die müßten eigentlich längs in Uelzen
angekommen sein. Wahrscheinlich sind auch sie im Rausch und fahren durch.

Norddeutscher Kreisel was born (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 17:51

Die Eustaff ist jetzt mit 8 Leuten on the Road. Die Jungs sind nach den 94 km
anscheinend noch nicht richtig müde und begleiten die fünf von Oldenbüttel.
Allein bei dem Gedanken an einen achtfachen Kreisel kommen die
Endomorphine ...

Tja, da verpasst der Hörfunk und das Fernsehen was. Hoffentlich gibt es davon
ein Photo!

Bei der Gelegenheit: Hat schon jemand Photos?

Ein Freibier bei der After-Eustaff-Party, wann und wo  sie auch  immer stattfindet,
für das erste Photo.

Webmaster´s: an wen mailen?



Rückstand um 15 minuten verkürtzt (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 17:29

In Minuten zu rechnen ist ganz schön anstrengend. zum Glück hat ja Andreas die
tolle halbautomaitsche Tabelle gemacht. Mit der kann ich dann meine
Rechnungengut überprüfen.

Wenn ich richtig gerechnet habe verkürzt sich der Rückstand um ca. 15 Minuten.

Zur Motivation laß ich mal die absoluten Zahlen weg ;-). 

Wir werden schneller (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 17:18

D2 ist 5 Km vor Oldenbüttel. Die Jungs haben also ganz gut was rausgeholt. Die
Wartenden sind vorgewarnt. Da sie zu fünft sind kann notfalls einer zum Spülen
dableiben - falls die Zeche zu groß geworden ist.

Da genügend Energie da ist, bin ich auf Ihre Zeit gespannt.


... back again (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 17:17

Hallo ihrs,

ich bin wieder aus Däenmark zurück.
Schön wars. Naja, der Wind war nicht ganz so schön, kam tatsächlich frontal von
vorne, und nicht zu knapp. Und vor allem gemein. Bergauf war man im Windschatten
des Hügels (und von denen gab es nicht zu wenige - man wundert sich immer
wieder darüber, wie hügelig Dänemark doch ist), und bergab flog einem fast der
Helm vom Kopf.
Ja, Morten und ich hatten gut zu tun, am Ende waren wir dann doch etwas
langsamer als erhofft.
Aber Ankommen ist das Wichtigste.
Jürgen hat die Zentrale Koordination toll gemacht!

Ich melde mich später wieder, muss noch einen dringenden Besuch machen.

Bis dann,

Christoph

Wie Orga so läuft (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 16:36

Aus dem prallen Leben die Mail von Nils:


Hallo D2 und D3 (und alle anderen)

ich habe gerade mit Andreas abgesprochen wie die Überfahrt von statten
gehen soll etc.

Wir d.h. Olaf und ich treffen ihn bereits um 17:00 Uhr in Glückstadt am
Aussenhafen, und helfen ihn beim Zusammenbau und zu Wasser lassen des
Bootes.

Glückstadt Aussenhafen soll dann auch der Übergabepunkt sein!!!

wir gehen eigendlich davon aus, dass Etappe D1 und D2 doch etwas
schneller als zur Zeit angenommen fahren
wenn die dann im anrollen sind (nach dem Start in Oldenbüttel bzw.
gegen 18:00 Uhr machen wir uns dann auf den Weg mit der Fähre nach
Wischhafen, wie ich Andreas verstanden habe sind die kalkulierten 1:20
h die absolute längste Zeit und eigentlich gehts (viel) schneller, evtl
sogar schneller als die Fähre.

so kann es dann sein dass hier einiges schneller geht als kalkuliert,
und Olaf Hardy und ich sind auch Megamotiviert da wir so gern mit der
Eisenbahn nach Hause fahren würden.

Grüße Nils (D3)

jetzt auch mit Händie: 0160 58 77 687

Watte im Kopf ;-) (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 16:08

Langsam merke ich, das ich heute Nacht irgendwas verlohren habe. Zumindest
fühlt sich mein Kopf so an.

Also ganz langsam. Ein Schritt nach dem anderen.

Die Staffelübergabe an der Grenze hat wohl geklappt. Mitten im Gespräch kam
wohl noch mal die Polizei vorbei, fuhr aber langsam weiter. Die Jungs sind auf
dem Weg.

Hoffentlich ist die nächste Gruppe noch fahrtüchtig, wenn sie drankommt;-) Sie
sind bereits am Zielort und und warten mit zwei Frauen und 3 Männern.
Hoffentlich sitzen sie im Schatten und holen sich keinen Sonnenstich!

Die Berliner haben ihre erste Etappe auch abgefahren. So munter wie die sich
anhörten hät´s wohl auch ein wenig mehr sein können.

Olaf Schulz hab ich auf dem Weg zum Bahnhof Bescheid gesagt, das er sich auf
den Weg machen soll. Sorry, aber da war ich einen Tick zu spät.

Andreas Schleif hat mit seinem Boot keine Probleme bei Dunkelheit. Da sein
Katermeran, also ein Schiff mit zwei Rümpfen, kurz genug ist, benötigt er nur
eine Taschenlampe um die anderen Schiffe auf sich aufmerksam zu machen.
Gefahren wird das HPB zusammen zu zweit. Eventuell fährt Heike aus Hamburg
noch mit, aber das klärt sich wie üblich erst kurz vor Schluß ;-).
Angetrieben wird das Boot mit einem Kettenantrieb und einem Propeller unter
Wasser. Wen\'s interessiert findet nähers dazu unter
www.waterbiking.org .

HPB-Fahrzeit kürzer (Andreas Hentze)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 15:13

Andreas Schlief schreibt:
die Wasserfahrzeit deutet sich eher unter einer Stunde an, wir werden
kaum Strömung haben. Ich habe mir eine Seekarte besorgt und bin auf
maximal 4 km über Grund gekommen, die wir bei stehendem Wasser in 30 min
schaffen. Ein Zuschlag von 100% sollte beim heutigen Wetter also locker
reichen. Du kannst dementsprechend eine Stunde eintragen.

Es fahren Christoph´s Freundin Heike und ich.

Mit der vorherigen und nächsten Staffel habe ich Kontakt, wir werden uns
nicht verfehlen. 

Warten an der Grenze (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 14:48

Leider dehnt sich die Zeit wieder in die andere Richtung. Der Rückstand erhöht
sich um 17 Minuten. Aber es geht weiter. Jens rief an und gab Entwarnung.

Hoffentlich beruhigt sich auch mein Magen. Da ich die ganze Zeit zur Hälfte im
Fischkopfland war, gabe dann hochtechnischen Fisch zum Mittag. Vielleicht
genehmige ich mir noch einen Malteser, damit die Fischstäbchen richtig
schwimmen können.

Fahrtechnisch gibt es nur zu melden das immer noch eine steife Briese direkt ins
Gesicht weht.

Andereas Schlief kann mit seinem HPB auch Nachts fahren. Von daher haben wir
kein Problem mit dem Zeitverzug.

Näheres zum HPP folgt.





Lies mal wieder Zeitung (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 13:22

Heika Lembke von den Elmshorner Nachrichten wird in der Samstag´s Ausgabe
über die 4 Eustaff berichten!


Berliner Speiche dreht ein schnelles Rad (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 12:15

Die Berliner machen ihrem Wirbelsturm alle Ehre. Sie haben 110 km runter,
fühlen sich super. Hatten wenig Gegenwind. Das Windschattenfahren klappt
super wie auch nicht wenn mann mit einem Elefantenrenner unterwegs ist.

Das läßt fürs Festland hoffen!
Sie werden ca. 1 Stunde früher da sein. Hanno, Du kannst vielleicht doch früher
ins Bett.

Ich muß jetzt erstmal was für meine kinderchen kochen müssen (Was bloß?)

von daher erstmal eine Pause.


Die Zeit schrumpft (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 12:10

Natürlich schrumpft nur der Abstand. DK 4 hat 10 Minuten rausgeholt! Bravo,
Bravo, Bravo. Hoffentlich schaffen Sie noch den Weg zurück, womit auch immer ;-
))

Don´t pay the ferryman (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 11:40

Ich habe gerade die Dauer für die erste deutsche Etappe nach oben korrigiert.
Hoffentlich hat Andreas Beleuchtung an seinem HPB. Wäre ja nicht sehr sportlich,
die Staffel durch Benutzung der Fähre zu beschleunigen.

Don´t pay the Ferry Man ...

DK3 meldet sich! (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 10:50

Puh, DK3 ist angekommen. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Der Gegenwind ist
wohl nicht so stark, aber ständig. Sie hoffen, die nächste Etappe innerhalb der
geplanten Zeit fahren zu können.
Der Wind ist wohl doch stärker. Peter Spiegel meldet gerade 4-5. und direkt ins
Gesicht.  Wahrscheinlich wächst der Abstand noch um eine Stunde.


Gegen die Zeit (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 10:38

DK3 ist seit 30 Minuten überfällig. Ich mache mir Sorgen.

Derweil hat Frank maßnamen ergriffen im Kampf gegen den Rückstand. In bester
Tradition kurz vor Start ist sein Heckutze fertig geworden.


http://www.hertstein-coelbe.de/hutze/


Braunschweiger Zeitung berichtet (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 10:09

Unter
http://home.arcor.de/liegefix/Bilder/scan-bszeitung-eustaff.jpg
findet Ihr eine kurze Meldung in der Braunschweiger Zeitung.

Danke an Christian, dem humpelnden Scanner ;-)

NDR kommt nach Padburg (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 10:03

Zwei Journalisten vom NDR Nord werden über die Staffelübergabe in Padburg
berichten. Sendetermin heute Nachmittag in Der Nachmittag auf der NDR1-
Welle Nord. Die Sendung geht von 14 bis 18 Uhr. Gesendet wird wahrscheinlich
zwischen 15 und 16 Uhr.


Die Ostspeiche ist gestartet (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 08:25

Langsam kommt Leben in die Bude. Soeben habe ich das Startzeichen von
Andreas erhalten. Berlin is on the Road again!


Neue Herausforderung (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 07:37

Christoph ist um 7:28 gestartet. Er will 10 Minuten wieder rausholen. Er meint,
wenn das jede Gruppe schafft, sind wir bis Bremen wieder im Zeitplan. Das ist
doch locker zu schaffen oder? Zumindest hier vom Eustaff Call-Center ;-).

Torben freut sich auf den Rückweg mit der Bahn. Mit dem Rad will er nicht
zurück, obwohl er dann Rückenwind hätte. Ein gutes Frühstück wünscht

Jürgen

Andi Erben ist wach (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 06:08

Grade wieder eingeschlafen, kommt die erste Weckung. Die Dänen hägen zwar 40
Minuten, aber wir beschließen das der Berliner Pfeil nach Plan startet. Schließlich
haben sie auch Gegenwind.
Von den Dänen habe ich noch nichts weiter gehört. Aber Christop Hipp dürfte
jetzt auch langsam aufstehen und dann vielleicht einen aktuellen LAgebericht
durchgeben.

Good Bike together!

Wetter und Wind beständig (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 04:55

Donnerwetter.de sagt weiterhin ein trockenes Wetter vorraus. leider auch einen
Wind aus Suedwest bis West, stärke 1-2. Aber wir werden es schaffen!

Erstes Ziel ist erreicht! (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 04:45

Toben hat gerade angerufen. Sie sind wechseln um 4:35. Sie gaben sehr mit der
Dunkelheit gekämpft und mit dem Wind. It´s in the face. Aber immerhin, es ist
trocken.
Soll ich jetzt Nen Kaffe trinken? Ach nee, versuchen wir lieber zu schlafen. 

Es ist dunkel (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 18.09.03 um 04:32

Ich werde um 4.02 wach und versuche weiterzuschlafen bis Toben sich aus
Dänemark meldet. Um 4.26 mach ich den Rechner an und hol die Mails ab. Der
Wind hat sich scheinbar nicht gelegt. Ausserdem wird der Vollmond vom letzten
Jahr vermisst:
Hallo,

Ich versuche auf Deutsch, aber ...

Wir haben ein Paar Probleme:
* DK1 sind langsamer als erwartet; wir glauben das 4:20-4:30 ist der neue
Wechselzeit zwischen DK1 und DK2.  Grund: Dunkelheit; Sie sehen fast nicht der
Weg.
* www.hpv.org funktioniert nicht mehr (kein DNS-antwort).


Grüsse,
--
(o_   Torben Thellefsen 
//
V_/_  \"Fremtiden kommer af sig selv, fremskridtet ikke.\" --Poul Henningsen

Irgend etwas bösese scheint im Internet umzugehen. Ich konnte heute nacht
auch nur noch die hpv Seiten sehen. Aber immerhin kann ich diesen Bericht
schreiben. Oh man, bin ich müde.


Noch 5 Minuten (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 17.09.03 um 23:40

Die Kollegen aus Dänemark haben um 23.33 angerufen. Sie wollen in 10 Minuten
starten. Es wird also einen pünktlichen Start geben. Wollen wir hoffen, das der
Wind sich auch schlafen legt und nicht an seniler Bettflüchtigkeit leidet, der alte
Sack;-)


Die Stafel geht gleich los! (Juergen Quurck Giessen)

Beitrag eingetragen am 17.09.03 um 23:35


D1 Etappe Wetterwarnung (Peter Spiegel)

Beitrag eingetragen am 17.09.03 um 21:09

Hi zusammen,
Der Wetterbericht sagt für Schleswig - Holstein am Donnerstag Südwestwind
4-5 voraus. Das wird unseren Schnitt versauen. Vermutlich ereilt die Dänen
das gleiche Schicksal. Sicherheitshalber sollten wir für D1 20 Min. mehr
veranschlagen. Gegen Abend fällt die Windstärke gegen 2 Beaufort.

wir warten nicht - wir starten - was immer auch geschieht...


we have a letter! (Hanno)

Beitrag eingetragen am 17.09.03 um 16:55

Hallo,

gute Nachrichten von Christoph, nachdem Umweltminister Trittin unsere grosse
Europäische Sache nichtmal mit einem Grussbrief unterstützen wollte:

Es gibt dieses Jahr einen würdigen letter-of-friendship.
Ein radsportbegeisterter Pfarrer aus Skagen sendet einen Brief an das
\"World Council of Churches\" mit Hauptsitz in Genf.

naja, dazu kommen noch die Hannos WM - 2003 - CDs die auch per Eustaff-
Radkurier verteilt werden, jedes Team darf sich eine CD aus dem Packen CDs
nehmen und behalten.

wir wünschen nun den Startern in Dänemark gutes Wetter, viel Rückenwind und
gutes Rollen.

Hanno

Telefonzentrale für Norddeutschland online (Juergen Quurck)

Beitrag eingetragen am 17.09.03 um 11:08

Hallo zusammen!

Christoph ist jetzt mit dem Zug zu seinem Startort unterwegs. Er selber wird die
Etappe DK3 fahren. Viel Spaß.
Bis zum Eintreffen der Staffel in Deutschland habe ich nur die Aufgabe die Staffel
zu protokollieren und die Staffeltabelle auf dem laufenden zu halten. Trotzdem
werd ich langsam nervös. Für alle die mich nicht kennen: Bisher bin ich die
Etappe Koblenz - Guntersblum gefahren. Leider hat es mich dieses Jahr auf dem
Lieger erwischt und ich liege zu Hause mit einem heilenden gebrochenem Fuß.
Seit gestern darf ich den Fuß zwar wieder belasten, aber die Rehaphase ist doch
zu kurz um noch einzusteigen.
Damit nicht auch noch mein Herz bricht, habe ich jetzt zeitweise die
Telefonzentrale übernommen. Ich begleite Euch also bis Donnerstag Abend.
Danach übernimmt Christoph bis Freitagabend. Genau gesagt: Ab D4.
Ich übernehme dann ab Samstagnacht um Mitternacht und habe somit auch die
Ehre \"meine Staffel\" zu wecken. Damit hat Hanno dann auch eine ruhige Nacht
und kann voll Stoff seine Etappe fahren. Anschließend häng er am Telefon und
begleitet das Staffelholz bis ins Ziel.


16.9.2003: Zum Einstieg einige Anmerkungen (Christoph Hipp)

Hallo, alle interessierten Leserinnen und Leser,

Andreas Hentze war ja super fleißig und hat fleißig php-Skripte erstellt zum besseren
Gedeihen der EUSTAFF, schön.

So, also zunächst einige Anmerkungen.

Die Strecke ist nun doch nicht so lange geworden wie erhofft.
Für die Strecke von Oslo bis Göteborg fand sich nun doch kein Mitfahrer, und alleine
fahren ist bei der EUSTAFF halt nun mal außer in Notsituationen nicht erlaubt.

Wenigstens waren die Dänen bereit, von ganz oben, also Skagen, loszufahren.

Doch auch die Franzosen waren dieses Jahr nicht zum Mitmachen zu motivieren.
Aber wenigstens die Schweizer sind wieder mit von der Partie.

Start damit also in Skagen.
Es geht weiter genau Richtung Süden nach Padborg, dort über die erste Grenze,
dann weiter in Richtung Glückstadt und zunächst mit der Fähre über den
Nord-Ostsee-Kanal, kurz danach über die Elbe.
Hier erwartet uns voraussichtlich ein besonderes Schmankerl, die Überquerung der
Elbe mit einem sogenannten Wasser-HPV (also eigentlich ein HPB). Andreas Schlief
stellt hierfür freundlicherweise sich und sein Fahrzeug zur Verfügung.

Danach geht es durch Norddeutschland südlich um Bremen in Richtung Meppen, wo
die Holländer übernehmen werden.

Fast zeitgleich zur vierten dänischen Etappe wird eine Linie in Berlin gestartet sein,
die die Hauptlinie in Rothenburg/Wümme treffen wird - ein kleines koordinatorisches
Meisterstück, das evtl. auch zeigen kann, ob eine mögliche Variante der EUSTAFF -
eine europaweite Sternfahrt - möglich sein wird.
Auch bei der Stichlinie mussten wir Abstriche machen, weil zunächst beabsichtigt
war, evtl. sogar schon in Leipzig starten zu können.

Es gilt aber sowohl für Leipzig als auch Oslo, dass Grundlagen gelegt werden
konnten, die es uns beim nächstenmal leichter machen werden, doch alle Strecken
bedienen und damit ein europaweites Netzwerk von Liegerad-Begeisterten knüpfen
zu können.

Nun weiter in Holland, wo es dann schon voraussichtlich am frühen Morgen sein
wird. Hier soll es über Hardenberg, Zwolle, Elburg, Huizen und Dordrecht gehen.

In Dordrecht übernehmen dann die wirklich schnellen Belgier, die bisher immer - egal
ob tagsüber oder nachts - Geschwindigkeiten von um und deutlich über 40 km/h
schaffen konnten. Drücken wir ihnen auch für diesesmal alle Daumen.

Ab Maastricht ist dann das nächste Team wieder mit deutschen Fahrerinnen und
Fahrern besetzt.
Über Düren geht die Fahrt weiter nach Bonn und nun den Rhein entlang bis
Guntersblum (linksrheinisch Höhe Darmstadt) und Wörth am Rhein (linksrheinisch
Höhe Karlsruhe).
Ab Wörth wechseln wir auf die französische Seite. Sorry, Herr Umwelt- und
Verkehrsminister Müller aus BaWü, aber im Elsass gibts keine Radwege und wir
kommen einfach zügiger vorwärts - ja, ist halt nun mal so.

Trotz der besonderen Ehre, dass wir Sie auf unserer WM in Friedrichshafen
begrüssen durften, müssen wir trotzdem darauf bestehen, dass eine
Radwegebenutzungspflicht für überwiegend nicht benutztungs f ä h i g e  Radwege
schlicht Unfug ist.

Wir fahren dann nach Basel und dort geht es über Biel/Bienne und Morges schließlich
zu unserem diesjährgen Zielpunkt, nach Genf, wo wir hoffen, doch noch vor
Mitternacht (Sa. auf So.) ankommen zu können.

Auf der Hauptlinie schaffen wir somit 2131 km in voraussichtlich 73 Std. und 35
Minuten bzw. inkl. der Stichlinie werden es 2565 km in 86 Std. und 15 Minuten sein.

Die Wettervorhersage ist immer noch trocken, aber zumindest in Dänemark droht
kräftiger Wind frontal aus Süd bis Südsüdwest, was die dortigen Teams aber wohl
nicht sehr ausbremsen wird.

So, das bis hierhin.

Es wird nun regelmäßig berichtet werden. Ich wünsche allen schonmal viel Erfolg
und noch mehr Spass an der EUSTAFF - der wohl längsten und schnellsten
Liegerad-Staffel der Welt!

Wetter (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 13.09.03

So,

und um den einen oder anderen wg. der voraussichtlichen Wetterentwicklung
aufzubauen, deuten alle Zeichen auf einen Altweiber-Sommer hin.
Das Wetter wird schon heute sonnig und trocken werden, und dies soll sich
bis über das nächste Wochenende (also 20./21.9. hinaus!) aufgrund einer
sehr stabilen Großdruckwetterlage halten.
In Norddeutschland ist sogar Ostwind angesagt!

Damit sind die Voraussetzungen für allergrössten Spaß gegeben.

Genau den wünsche ich euch.

Eustaff 2003 Nachtreffen (Hanno Hirsch)

Beitrag eingetragen am 20.02.03

Bei der deutschen SPEZIalradmesse treffen wir uns am Sa. 26.4. um 18:00 Uhr (nach Ausstellungsende) im Clubhaus »Rhenania«, Werftstraße 1 in Germersheim zur After-Eustaff 2002-Party.
Willkommen sind alle Freunde und Interessierten an der Eustaff. Wir erwarten auch einige der ausländischen Eustaff-Fahrer. Damit man sich mal kennen lernt ...


Eustaff auch in 2003 (Christoph Hipp)

Beitrag eingetragen am 16.02.03

Dann gibt es eine Ergänzung in streckentechnischer Hinsicht. Start wird dieses Jahr nicht in Kopenhagen sein, sondern, wenn alles klappt, in Oslo. Damit wird es die EUSTAFF 2003 voraussichtlich das erstemal ÜBER 3000 km schaffen - juhuuuuu!
Der weitere Verlauf der EUSTAFF wird damit dem aus dem Jahre 2000 entsprechen über Flensburg.
Wie es dann weitergeht - also ob durch Hamburg oder über Glückstadt - ist noch nicht entschieden.