Eustaff 2001 Livfe-Bericht

 

Subject:  Erste Meldung vom Di., den 18. September 2001
Date: Tue, 18 Sep 2001 21:25:58 +0200
Ja, liebe Freundinnen und Freunde der EUSTAFF.

Ich wurde von unserem Webmaster Bernhard Graf aufgefordert, die 
Online-Berichterstattung auszutesten. Er ist für jegliches
Lob zu haben ;-) .

Diese Gelegenheit möchte ich dazu nutzen, gleich noch auf einige neueste
Entwicklungen aufmerksam zu machen.

Nachdem es gestern nachmittag noch nicht klar war, ob die EUSTAFF nun
wirklich auch schon von Marseille starten könnte, sandte mir Jean-Charles
Gosselin, HPV-Kontaktmann Frankreichs, gestern am Abend folgende Nachricht:

"We will start in Marseille and end in Geneva."
Eindeutiger gehts nicht, Danke für deine Arbeit, Jean-Charles! Merci pour
ton travaille, Jean-Charles!
 
Die weiteren Schwierigkeiten des Kontakts zum Team, das von Bonn nach
Maastricht fahren sollte, sind mittlerweile ebenfalls geklärt. Stephan
Schmitt hat es wohl tatsächlich ins Krankhaus in Aachen verschlagen. Wir
wünschen ihm alles Gute.

Auch die Etappe F 8 von Basel nach Erstein/Krafft hat einen Ausfall zu
vermelden. Michael Krüger, Teamsprecher der Etappe hat sich beim Laufen
schwer verletzt. Und ich sach noch, "Mönsch Micha, lass das mit dem Laufen
sein, fahren is' besser" ... Auch ihm alles Gute. Er deutete aber schon an,
wenigstens den PC wieder bedienen zu können. Er wird deshalb die EUSTAFF
intensiv im Internet verfolgen.

Und Marc Olaf Slot vom dänischen HPV meldete sich deswegen nicht, weil er im
Moment umzieht, und ich konnte ihn deswegen nicht telefonisch erreichen.

Somit ist also alles im grünen Bereich, die Etappen stehen nunmehr sicher,
sind abgefahren, abgemessen, Geschwindigkeiten und Streckenlängen wurden
durchgegeben, nun kann es also wirklich losgehen.

Was leider doch nicht klappt, ist das Wasser-HPV über die Elbe. Die Uhrzeit
war wohl etwas zu heftig (voraussichtlich am sehr frühen Sonntag morgen -
naja, eigentlich mitten in der Nacht). Ausserdem hat wohl der Präsident des
Studentenclubs gewechselt, was der Kommunikation wohl ebenfalls nicht sehr
zuträglich schien. Egal, wir werdens beim nächstenmal wieder versuchen.

Ja, und mir kribbelt das ganz schön im Nacken.

Was wird diesmal wieder auf die Teams zukommen?

Letztes Jahr hatten wir grösstes Glück mit dem Wetter. Im Moment sieht es
zumindest im Norden noch nicht so gut aus.

In Marseille wird dagegen für den Donnerstag leichte Bewölkung vorausgesagt
mit Temperaturen nachts 16° und tagsüber 24° C - also optimales Wetter für
schnellste Touren.

In Genf soll es am Donnerstag abend ebenfalls trocken bleiben.

Weitere Prognosen stelle ich hier zur Zeit lieber nicht an, da bekanntlich
Prognosen über drei Tage mit Vorsicht zu geniessen sind.

Ist aber auch egal, wie das Wetter werden wird, gefahren wird auf jeden
Fall. Wenn es regnet, dann wird man halt gleich nass :-) .

Ich bin jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen. Werden wir wieder solch
legendäre Ereignisse haben wie den Felgenbruch des vielleicht schnellsten
Tandems der Welt? Wie viele Plattfüsse werden es diesmal sein? Wie oft
werden Teams wieder von der Polizei angehalten und auf Radwege verwiesen,
auf denen selbst Tempo 20 lebensgefährlich für Mensch und Material sind?

Wir werden es sehen.

Ich wünsche jedenfalls allen Teams das denkbar Beste. Hoffen wir, daß nichts
passieren wird, daß alle heil durchkommen, daß niemand auf seinem Liegerad
einschläft und und und ...

Abschliessend möchte ich mich schonmal bei einigen Leuten bedanken, die sich
im Hintergrund ihre Meriten verdient haben. Dazu gehört zuerst mal natürlich
Michel M., seines Zeichens "Bildermacher aus Münster".

Er arbeitet in einer Arbeitsgemeinschaft namens "so'nso". Sie konzipieren
und realisieren Kommunkationslösungen und sind zu erreichen unter
http://www.so-nso.de/start.htm.

Michel hat uns nun schon im zweiten Jahr das Logo für die EUSTAFF entworfen,
ohne Geld dafür zu nehmen, und wir waren wirklich hin und weg von seinem
Entwurf.
Unter www.so-nso.de/michelm/eustaff hat Michel das T-Shirt-Motiv zum
Selberdrucken und ein paar Aufkleber abgelegt. Sie können selbstredend
ausgedruckt und evtl. sogar auf Folie gezogen werden.

Wem also Michels Arbeit gefällt, der sollte wirklich seine Fähigkeiten auch
nutzen.

In weiteren Berichten werde/n ich/wir nach und nach noch weitere Personen
vorstellen, die ihren Teil zum (hoffentlich) Gelingen der EUSTAFF
beigetragen haben. Eine Spur, die sich wie die EUSTAFF quer durch Europa
zieht.

Bis demnächst,

Euer Christoph

 

 

Subject:  ... langsam werden alle kribbelig ...
Date: Thu, 20 Sep 2001 00:08:36 +0200
Liebe Freunde der EUSTAFF,

nachdem ich heute abend noch einige Wogen zu glätten hatte (weiter unten
mehr), macht sich, man erkennt es nicht nur daran, doch etwas Kribbeln
breit. Selbst Herbert Tiemens, unser niederländischer Kontakmann, bekannte
in einer Mail in der extra für die EUSTAFF eingerichteten niederländischen
Newsgroup:

"Herbert -Het begint al te kriebelen- Tiemens"

Im Moment ist es schon nach 00:00 Uhr, d.h. bis zum Start des ersten
französischen Teams sind es gerade noch knapp 2 Stunden.

Ach ja, die zu glättenden Wogen und die Franzosen. Lange haben sie
gebraucht, bis sie sich entschieden, nun doch von Marseille aus mitzufahren.

Nachdem es zunächst eine grande malheure gab mit dem Startzeitpunkt - sie
richteten sich auf den späten Donnerstag abend ein, wo dieser Start-Termin
aber schon seit März nicht mehr gültig war - konnte auf den letzten Metern
eine Änderung eingebaut werden, die sicherlich nicht sehr leicht war. Alle
beteiligten französischen Teams mussten ihren Start kurzerhand um ca. 20
Stunden vorverlegen. Anders wäre es auch nicht zu machen gewesen, da wir den
nachfolgenden mehr als 20 Teams nicht zumuten wollten, 20 Stunden später zu
starten, als in Aussicht gestellt.

Aber nun hat sich ja alles in Wohlgefallen aufgelöst. Es ist sogar so, daß
die französischen Teams an den Etappenwechselstellen grosse Aktionen, sog.
Events starten, das heisst dann übersetzt "warten auf die EUSTAFF". Das hört
sich weniger spannend an, als es mit Sicherheit ist ;-))

Darüber wird uns dann sicherlich Hanno Hirsch aus Karlsruhe, der den Kontakt
zu den französischen Teams hält, mehr erzählen können.

Ach ja, Hanno ist der Mensch, der unter http://www.liegerad.com/gebraucht/
eine Seite unterhält, wo gebrauchte Liegeräder zu finden sind.
Und das ganz ohne Maklercourtage, Zwischenhändleraufschläge und sonstige
unentdeckte Kosten.
Mir wird immer wieder ganz schwummerig, wenn ich sehe, welche Kostbarkeiten
da verkauft werden. Es soll dort sogar das eine oder andere alltagstaugliche
Liegerad geben - naja, vielleicht sehe ich die deswegen nicht, weil eben
auch soviele Perlen mit dabei sind.

Ich habe mir jedenfalls auch schon ein Rad über diese Gebrauchtliegeradliste
besorgt - mein Challenge Jester.
Eigentlich sollte es zunächst "nur" ein Trainingsrad werden, solange das bis
dahin von mir favorisierte Toxy ZR zur technischen Überarbeitung bei Arved
Klütz war.
Ich habe es wirklich sehr günstig bekommen, und bin wirklich hin und weg.

Mit welchem Trainingsfahrzeug kann man schon nach der Arbeit in drei Stunden
mal so locker 100 km abspulen - Training wohlgemerkt!

Aber ich schweife ab - obwohl, vielleicht doch nicht so ganz.

Liegeräder sind halt nun mal schneller. Treten muß zwar jede/r immer noch
selbst, aber es geht wirklich schneller und komfortabler.

Aber wem erzähle ich das. Liegeräder sind nunmal die besseren Fahrräder, und
wer weiß das besser als die Liegerad-Gemeinde ...

Ich werde nun zuerst mal ins Bett gehen und mich auf die nächsten Tage
vorbereiten mit einer guten Mütze Schlaf. Und den französischen Teams und
Hanno wünsche ich eine bonne nuit - oder heisst das bon nuit - ach, ich
weiss es nicht mehr ... jedenfalls gute Fahrt. Gute Nacht.

 

 

Subject:  ... wo sind die Franzosen? Where are the french teams?
Date: Thu, 20 Sep 2001 10:02:44 +0200
I woke up quite early in the morning at 6 o'clock - well, I'm possibly a
little bit nervous :-)

We haven't heard something from the french teams, yet. Hanno, tell us,
what's going on?

But for the next long nights I bought some sweet stuff from all over Europe:
- Maison delacre "Choconoix" (France),
- Saint Goustan "Madeleines" (France),
- swiss chocolat,
- Choco Leibniz (Germany),
- Chabrior Caofrets (Belgium) and
- Snack Hits (Germany).

They didn't have stuff from Netherlands and Denmark, what a pitty.

Now you want to know, what's my weight? I will answer that question later
...

If we get a info of the french teams, I will post it here.

Sincerely,

Christoph

Bin heute morgen schon verdammt früh und freiwillig aufgewacht - um 6 Uhr
konnte ich nicht mehr schlafen.

Bis jetzt haben wir noch nichts von den französischen Teams gehört.
Hanno, sag an, was ist da los?

Ja, er hatte wohl die falsche Nummer gewählt, er versucht es nochmal ... es
wird spannend ...

Für die langen Nächte habe ich schonmal einigen Süßkram von überall aus
Europa gekauft (Liste ist weiter oben).

Und nun wollt ihr wahrscheinlich mein Gewicht wissen, haha. Das wird erst
später verraten.

Sobald ich näheres weiß auch Frankreich, wird es an dieser Stelle sofort
veröffentlicht.

Christoph "ziemlich aufgeregt" Hipp

 

 

Subject:  Erste Nachrichten aus Frankreich - first messages from France
Date: Thu, 20 Sep 2001 11:08:17 +0200
Juuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuubel!

Hooraiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!!

Hanno hat mit Hilfe der richtigen Telefonnummer tatsächlich Jean-Charles
Freundin Chantal Pendeliau erreicht.

Hanno got with the right phone number Chantal Pendeliau.

- die erste Etappe ist heute morgen um 2 Uhr in Marseille im Alten Hafen
gestartet,
- gestern abend um 21 Uhr haben sie wohl endlich die Unterschrift erhalten
für den Brief an den Bürgermeister in Kopenhagen,
- sie sind mit zwei Liegerädern gestartet - in Frankreich wohl eher eine
Seltenheit ;-( , aber das wird sich hoffentlich ändern,
- laut Angaben von Jean-Charles, der sich den Spaß nicht nehmen läßt, selbst
mitzufahren, wird die voraussichtliche Ankunft in Genf um ca. 18 bis 19 Uhr
stattfinden.

- the first stage started at 2 o'clock in the morning,
- yesterday evening at 9 o'clock the major of Marseille signed the letter of
friendship to the major of Kopenhagen
- they started with two recumbents - in France that seems to be a novum, but
hopefully that will change
- Jean-Charles drove with the first team, the probable stage change time in
Geneva will be between 6 and 7 o'clock in the early evening.

Damit hat ein grosses europäisches Abenteuer begonnen.

- Daß es eine längere muskelkraftbetriebene Staffel in Europa gibt, wurde
uns bislang nicht bekannt gemacht.
- Wir zeigen, daß es möglich ist, über eine Strecke von fast 2600 km OHNE
Begleitfahrzeuge auszukommen.
- Wir zeigen, daß diese Strecke mit einem Schnitt von über 30 km/h gefahren
werden kann - überwiegend von engagierten Alltagsradlern, und unterstützt
von ausgewiesenen Cracks - eine Zusammenarbeit, wie sie im
Fahrrad(sport)bereich sonst nicht bekannt ist.

So that a great european adventure has started.
- nobody told us about a longer relay in Europe.
- we show, that it is possible to cycle without the help of a automobile
over a distance of nearly 2600 km
- we show, that it is possible, to drive this distance with a square speed
of more than 30 km/h - mostly with engaged all-days-Cyclists, and supported
by really fast cracks - a teamwork, which is normally unknown in cycle
racing.

Nun ist die Staffel also unterwegs - Leute, haltet die Ohren steif!!

Now the relay is rolling - folks, go on!

Christoph

 

 

Subject:  ... die Franzosen kommen!!
Date: Thu, 20 Sep 2001 16:14:05 +0200
Soeben hatte ich mal wieder ein informelles Gespräch mit unserem Kontaktmann
Hanno Hirsch, und er sprach gute Worte:

- um 15 Uhr fand der vorletzte Wechsel in Frankreich statt
- um 17 Uhr wird der letzte Wechsel in Annecy stattfinden
- um voraussichtlich 18.30 bis 19 Uhr wird die letzte französische Staffel
in Genf eintreffen, wo dann das Team um Marc Gauss übernehmen wird.

Bislang gab es anscheinend keinerlei Probleme in Frankreich, alles lief wie
am Schnürchen. Mit dem Wetter gab es keine Probleme, es gab wohl auch nicht
den befürchteten Mistral, ja einfach alles perfekt.

Ich habe soeben Marc Tauss erreicht. Er schätzt, daß das letzte französische
Team gegen 19 Uhr in Genf sein wird.

Ich hatte ja weiter oben angedeutet, daß ich einige europäische Leckereien
eingekauft hätte.

Den Geschmackstest wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Die Madeleines schmeckten etwas ungewohnt, leicht gesalzen. Ich denke aber,
unser Starkoch Nils Schmidt wird sicherlich einiges in
sporternährungstechnischer Hinsicht dazu sagen können. Bis er kommt, fange
ich aber einfach schonmal an mit probieren.

Guten Appetit :-)

A few minutes ago I had a call with Hanno Hirsch. He spoke wise words:
- at 3 p.m. has been a stage change,
- at 5 p.m. the last stagechange in France will be in Annecy
- at 6:30 to 7 o'clock in the evening the last french team will reach
Geneva, where the team around Marc Tauss will overtake.

The french teams had absolutely no problems, all went fine. No problems with
the weather, no mistral, all has been perfect.

Just in the moment I talked with Marc Tauss. He expects the last french team
in Geneva around 7 o'clock in the early evening.

I told you about my european sweeties.

Natually we don't want to withhold the taste test from you.

The Madeleines tasted a little bit unusual, a little bit saltened. But I
think our *****-star-cook Nils Schmidt can tell you a lot about food. I
start to taste all the stuff, until he'll be here :-)

Bon appetit!

Christoph

 

 

Subject:  WICHTIGE INFORMATION
Date: Thu, 20 Sep 2001 20:48:30 +0200
Hallo, alle zusammen,

Hello, all together,

===============================================
WICHTIG IMPORTANT WICHTIG IMPORTANT WICHTIG

Es müssen sich alle nachfolgenden Teams schon jetzt auf eine frühere
Abfahrtszeit von mindestens 1 1/2 Stunden mit Tendenz zu 2 Stunden
einrichten.

All teams have to be aware of earlier starttimes of minimum 1 1/2 hours,
tendencially 2 hours.

WICHTIG IMPORTANT WICHTIG IMPORTANT WICHTIG
===============================================

ansonsten nur eine kurze Nachricht.

beside that only a short message.

Ich habe schon vor einiger Zeit mit Chantal in Paris gesprochen.

I called Chantal in Paris, who coordinated the french stages.

Der letzte Etappenwechsel in Frankreich hat um 18:35 Uhr stattgefunden.
Das Team um Frédéric Ducommun ist mittlerweile in Genf angekommen.

The last stage change in France happened 18:35 CET.
The team around Frédéric Ducommun has arrived in Geneva.

Damit lag in Genf der insgesamt herausgefahrene Vorsprung schon bei 1 1/4
Stunden - eine Abweichung, die jedoch angesichts der Strecke von fast 500 km
durch Frankreich absolut im grünen Bereich lag.

So the advantage time was already 1 1/4 hour - a deviation, which is in face
of the distance of nearly 500 km through France absolutely OK.

Damit war Jean-Charles Rechnung, früher loszufahren, absolut korrekt.
Wäre auch nur eine einzige Panne dazwischen gekommen, wäre diese Stunde
benötigt worden.

The calculation of Jean-Charles, to start earlier, was absolutely correct.
If would have happened a damage, this time would have been needed.

Inzwischen geschieht das gleiche Phänomen wie letztes Jahr: alle fahren wie
die gesengten Schweine :-)) Marc Tauss mit dem ersten Schweizer Team hat
gegenüber unseren Planungen nochmal wohl um die 20 Minuten herausgefahren.

Meanwhile the same phenomenon is happening like last year: all teams are
riding like crazy cows :-)) Marc Tauss with the first swiss team drove 25
minutes faster than he told us in advance.

Charles Henry und Walter Berger haben jetzt schon Probleme, rechtzeitig am
Treffpunkt zu sein.

Charles Henry and Walter Berger have problems already with being in time at
the stage change point.

Auch Michael Döhrbeck und Team sind mittlerweile informiert, ebenfalls das
erste deutsche Team.

Michael Döhrbeck and team are informed also, so as the first german team.

Bis dahin,

Sincerely,

Nils - Björn - Christoph "try to laugh in englisch by translating" ;-))

 

 

Subject:  new times - neue Zeiten
Date: Thu, 20 Sep 2001 22:54:20 +0200
Hi, folks,

here is a temporary time-table for the EUSTAFF-stages after Basel.

I hope, you have a 17''-screen 8-\.

Ahoi,

hier ist eine neue vorläufige Kalkulation der zu erwartenden Startzeiten ab
Basel:

                      diffe-|added |start-      target-                   |needed
No.      start        rence |km    |time        time                      |time
F 8      Basel          104   823  |Fr., 21.09. 01:50  Fr., 21.09. 05:00  |3:10
F 9 a    Erstein/Krafft  58   881  |Fr., 21.09. 05:00  Fr., 21.09. 07:00  |2:00
F 9 b    Drusenheim      68   949  |Fr., 21.09. 07:00  Fr., 21.09. 09:00  |2:00
D 10     Wörth           94  1043  |Fr., 21.09. 09:00  Fr., 21.09. 12:00  |3:00
D 11     Guntersblum    121  1164  |Fr., 21.09. 12:00  Fr., 21.09. 15:45  |3:45
D 12     Koblenz         90  1254  |Fr., 21.09. 15:45  Fr., 21.09. 19:01  |3:15
D 13 a   Bonn            55  1309  |Fr., 21.09. 19:01  Fr., 21.09. 21:01  |2:00
D 13 b   Düren           70  1379  |Fr., 21.09. 21:01  Fr., 21.09. 23:16  |2:15
B 14     Maastricht     110  1489  |Fr., 21.09. 23:16  Sa., 22.09. 02:56  |3:40
B 15     Brussel/Brüssel 80  1569  |Sa., 22.09. 02:56  Sa., 22.09. 05:11  |2:15
NL 16    Putte           80  1649  |Sa., 22.09. 05:11  Sa., 22.09. 07:31  |2:20
NL 17    Dordrecht      103  1752  |Sa., 22.09. 07:31  Sa., 22.09. 11:11  |3:40
NL 18 a  Huizen          54  1806  |Sa., 22.09. 11:11  Sa., 22.09. 13:01  |1:50
NL 18 b  Elburg          79  1885  |Sa., 22.09. 13:01  Sa., 22.09. 15:41  |2:40
NL 19    Hardenberg      56  1941  |Sa., 22.09. 15:41  Sa., 22.09. 17:26  |1:45
D 20     Meppen         110  2051  |Sa., 22.09. 17:26  Sa., 22.09. 20:56  |3:30
D 21     Twistringen     54  2105  |Sa., 22.09. 20:56  Sa., 22.09. 22:41  |1:45
D 22     Verden          95  2200  |Sa., 22.09. 22:41  So., 23.09. 01:11  |2:30
D 23     Winsen/Luhe    110  2310  |So., 23.09. 01:11  So., 23.09. 04:26  |3:15
D 24     Ahrensbök       89  2399  |So., 23.09. 04:26  So., 23.09. 07:26  |3:00
    ferry inkl. max. waiting time  |So., 23.09. 07:26  So., 23.09. 08:41  |1:15
DK 25    Rødby           90  2489  |So., 23.09. 08:41  So., 23.09. 11:16  |2:35
DK 26    Næstved         85  2574  |So., 23.09. 11:16  So., 23.09. 13:46  |2:30

Please don't forget, that the teams in Switzerland and in the south of
germany also want to drive as fast as possible :-))
That means, that the times as seen possibly will go to be earlier.

Vergesst nicht, daß die schweizer und süddeutschen Teams ebenfalls so
schnell als möglich fahren wollen :-))
Das bedeutet, daß sich die die oben ersichtlichen Zeiten eventuell noch
weiter nach vorne verschieben werden.

cu

Björn - Nils - Christoph

 

 

Subject:  EUSTAFF live!: the fastest will be the first ==:--]--
Date: Thu, 20 Sep 2001 23:33:57 +0200
Ja, und langsam geht es in die tiefe Nacht - die erste komplette Nacht für
die EUSTAFF.

Well, the night is going on - it's the first complete night for the EUSTAFF.

Im Moment fahren Charles Henry und Walter Berger durch die Schweiz in einer
Berg- und Talfahrt.

Just in the moment Charles Henry and Walter Berger are driving through a
very mountainious landscape.

Eigentlich wollten Sie sich nach 2 Stunden und 50 Minuten mit dem Team um
Michael Döhrbeck treffen. Das wäre um 23 Uhr. Es ist jetzt auf meinem
Computer 2 Minuten später, d.h. wohl, daß sie sich etwas verspäten.

They wanted to meet the next team around Michael Döhrbeck after 2 hours and
50 minutes. That would be 23:00. It's now 2 minutes later. That means, that
they will be a little bit later.

Gerade eben ruft Walter Berger an und sagt mir, daß sie vor einigen Minuten
(23:10) in Biel übergeben haben (CH 6 --> CH 7). Damit steht in wenigen
Stunden die Überwindung der nächsten Ländergrenze an.
Sie sind die letzte Stunde in einem Unwetter gefahren, das sie anscheinend
doch sehr ausbremste (35 km/h statt erwarteten 37 km/h).

A few seconds ago Walter Berger called and told me, that they overgave the
stage in Biel (23:10, CH 6 --> CH 7). So in only a few hours the next
borderline will be crossed.
He told me, that thay had to drive the last hour in a tempest, which let
them drive slowlier (35 km/h than expected 37 km/h :-) ).

Greetings,

Björn - Christoph

 

 

Subject:  Das Staffelholz wurde in Basel übergeben
Date: Fri, 21 Sep 2001 05:34:47 +0200
Etappenwechsel in Basel :

Das Team um Michael Döhrbek ist ihre Etappe in Biel gestartet,trotz Regen
und Unwetter sind sie genau in ihrem Zeitlimit geblieben .
Und das obwohl auf der dunklen Straße wurde einmal ein Stein übersehen
wurde, Florian konnte glücklicherweise schlimmeres verhindern.
Zum Ende der Etappe hörte der Regen auf, das Tempo konnte wieder gesteigert
werden.
Nach 3:30 Std übergaben sie die leicht durchfeuchteten Grußbotschaften um
kurz vor 2:00 Uhr.

Nun ist das Team um Frederik Anheuser auf dem Weg.
Von ursprünglich fünf Fahrern sind nur drei geblieben, ihre Vorgabe 104 Km
in 3:10 wollen sie aber  einhalten.

Grüße Björn - Christoph

Christoph Hipp
Sanitasstr. 10
21107 Hamburg
Fon +49 40 41355543
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
==============================
20.-23. September: EUSTAFF 2001
Per Muskelkraft an einem Wochenende durch Europa
http://www.hpv.org/event/eustaff01/

 

 

Subject:  stage change in Basel happened - second borderline crossed
Date: Fri, 21 Sep 2001 08:17:43 +0200
stage change in Basel:

The third swiss team started in Biel/Bienne. They were exactly in time in
spite of rain and a thunderstorm.

They had luck: they overlook a stone on the dark road, Florian could avoid
an accident.

To the end of the stage the rain stopped, the speed could be increased.
After 3:30 hours they gave the less wet messages to the next team around 2
o'clock in the morning.

Now the first german team is on the road. They drive through the Elsass
(d'Alsace), because of better circumstances to drive quite faster :-) than
in Baden-Württemberg.
Unfortunately they had to start with only three participants (than five),
but their expectation of 3:10 hours for 104 km they wanted to hold.

We wish Michael Krüger the best, he had an accident during a walk last
weekend.
Also we wish the best for the little 9-month-old son of Oliver Schmitz. His
son had to go in the hospital because of an heavy infect.

Björn - Christoph

 

 

Subject:  ... und wieder ein Etappen-Wechsel - and a new stage change - Nachtrag Etappe CH 7 - bald die ersten 1000 km - sincerely the first 1000 km's
Date: Fri, 21 Sep 2001 10:32:15 +0200
Das läuft einfach prima.

Obwohl Hanno technische Probleme durchgegeben hatte, schafften sie es,
innerhalb des Zeitkorridors zu bleiben und pünktlich um 9:05 am Bahnhof in
Wörth anzukommen.
Die Probleme (bei Peter Stock ins Hinterrad und in den Zahlkranz, später
dann der Umwerferzug gerissen und damit verbundene Einschränkungen beim
Schalten) waren nicht so gravierend, daß ein Weiterfahren nicht mehr möglich
gewesen wäre.

Dort musste dann das wartende Team noch um die Ecke gelotst werden, dann
durfte ich aber life ein grosses Hallo miterleben :-)
Ich sah schon eine furchtbare Geschichte vor meinen inneren Auge: die
EUSTAFF musste aufgeben, weil sich zwei Teams gegenseitig um ein
Bahnhofsgebäude hinterher liefen und nach zwei Stunden vollkommen entnervt
aufgeben.

Damit wird die EUSTAFF nach voraussichtlich 32 Stunden und 35 Minuten die
erste 1000-km-Schwelle überschreiten (Kilometerstand in Wörth war 949).

Noch ein Nachtrag zur Etappe CH 7 (Biel/Bienne bis Basel):
- die Fahrzeit nicht 3:30 wie in der entsprechenden Mail angegeben, sondern
2:50 wie geplant
- Florian Wolf ist anscheinend doch bei recht hoher Geschwindigkeit
gestürzt - aber trotz Verletzungen weitergefahren
- ein Brief wurde mittlerweile naß - ich habe das Team um Fabian Jessen um
Abhilfe gebeten (trockenes Tuch und Plastiktüte)

Das bis hierhin.

Christoph "nun wieder alleine sitzende und sinnierend"

PS: Björn hat sich tapfer die ganze Nacht gehalten. Ich wollte das nicht
machen, ich bin gestern um Mitternacht fast eingeschlafen. Er meinte aber,
daß er sich so einen guten Rhythmus für seine Nachtfahrt geben würde.

The EUSTAFF is rolling on and on.
Though Hannos Team had technical problems, they reached Wörth in time at
9:05.
Peters problems weren't as big to avoid further driving.
I had to guide the waiting team around the railway-station-corner, then I
could enjoy the friendly meeting of the two teams.
I've seen a terrible story inside my brain: the EUSTAFF had to give up,
because one team followed the other around the railway-station and after two
hours all gave up ;-) .

So the EUSTAFF will override after approximately 32 hours and 35 minutes the
first 1000 km's (in Wörth EUSTAFF had 949 km).

A postscript for the stage CH 7 (Biel/Bienne to Basel):
- they needed only 2:50 hours, not 3:30 as told in an earlier mail
- Florian Wolf felt with quite high speed - nevertheless an injury he
finished the stage
- one letter got wet because of the strong rain - I pleased the team around
Fabian Jessen to organize a dry piece of cloth and a second plastic bag

Christoph "now again alone sitting and thinking"

PS: Björn has done his job well through the night. I couldn't do that, I
slept nearly at midnight. He expects to force his rhythm for his night-stage
8-)

 

 

Subject:  kurzfristige Wettervorhersage - shortterm weatherforecast
Date: Fri, 21 Sep 2001 11:50:57 +0200
So, im Moment ist es etwas ruhiger geworden.
Bei den Etappenwechseln sind immer alle so hektisch ;-)

Nachbar Nils Hinrichsen besucht mich gleich mit Brötchen - da ich alleine
bin, kannn ich ja nicht aus dem Haus ;-( .

Nils fährt im übrigen ebenfalls mit, und zwar auf der Etappe von Ahrensbök
bis Puttgarden.
Er hat einen wunderbaren Eigenbau-Tieflieger, mit dem es ihm auch mit nicht
sehr vielen Trainingskilometern recht leicht fällt, einen 30er-Schnitt zu
halten. Und genau dies hat er vor.

Ja, die Wettervorhersage:
laut Radarkarte ist es im nördlichen Baden-Württemberg zur Zeit trocken -
allerdings kommen die Teams nun mit zunehmender Drehung der EUSTAFF Richtung
Nord-West in den Gegenwind.
Ich fürchte, daß in den nächsten 12 Stunden schon noch das eine oder andere
Team nass werden wird.
Vielleicht haben wir aber auch einfach unser sprichwörtliches Glück und es
regnet überall, nur nicht dort, wo ein EUSTAFF-Team unterwegs ist.

Mittlerweile dürfte die erste 1000-km-Grenze definitiv überwunden sein, die
nächste kommt dann dran auf der Etappe von Meppen nach Twistringen (D 20)
voraussichtlich um 19:45 Uhr nach dann 65 Stunden und 45 Minuten.

Gerade eben habe ich einen Anruf erhalten von Thomas Traber. Es läuft sehr
gut bei Ihnen und sie denken, etwas früher am Treffpunkt anzukommen als
erwartet. Das nachfolgende Team kann dies berücksichtigen.

Weitere Infos folgen.

Just now it's calm. At the stage changes everybody is very hectic :-))

My neighbour Nils Hinrichsen is visiting me with sandwiches - because im
alone, I can't go out of house.

Nils will also drive a stage from Ahrensbök to Puttgarden.
He has a wonderful selfbuilt deep-recumbent. It's no problem for him to
drive a speed square of 30 km/h with less traing.

Well, the weatherforecast:
a look on a radar-map shows, that it is dry in the northern
Baden-Württemberg. But the wind is going to be more and more a
northwesterly - thats against the EUSTAFF ..

I fear, that during the next 12 hours the one or the other team will get
wet. But perhaps we'll have only our typical EUSTAFF-luck and it's raining
everywhere, but not where a EUSTAFF-team is on the road.

I got just a few minutes ago a message from Thomas Traber. It's alright and
they think to reach the stage change point a little bit earlier than
expected. The following team is informed.

More from here later.

cu

Christoph "eating sandwich, hmmm"

 

 

Subject:  News from Worms
Date: Fri, 21 Sep 2001 12:27:22 +0200
Schlechte Nachrichten.

Hoffentlich hat das keine Folgen - das Team um Klaus Fischer rief an und
vermeldete eine voraussichtliche Verspätung von mindestens 30 Minuten. Der
Grund war noch nicht ganz klar, anscheinend gab es Probleme mit der
Durchfahrt durch Worms.

Auch diese Info wurde selbstverständlich umgehend an Fabian Jessen
weitergegeben.
Der schimpfte zuerst wie ein Rohrspatz, fügte sich dann aber in sein
Schicksal.

Er versucht nun noch eine grössere Plastiktüte zu organisieren :-) .

Mehr folgt ...

Bad news.

Hopefully this won't have bad consequences - the team around Klaus Fischer
phoned and told me about a probable latency of minimum 30 minutes. The
reason was still open, possibly they problems to square the city of Worms.

This info went instantly to Fabian Jessen. He was a little bit angry about,
but he accepted his fate.

Now he tries to organize a bigger plastic bag :-).

Later more ...

 

 

Subject:  stage change in Guntersblum
Date: Fri, 21 Sep 2001 12:42:57 +0200
Just now I got the information, that the stage change will be done in 2 or 3
minutes.

Congratulations to the team of Klaus Fischer, not to loose their nerves.

Christoph "even started to sweat, but now he's going to dry with a cup of
coffee"

 

 

Subject:  Er-Fahrungsbericht Etappe F 8 von Basel nach Erstein/Krafft
Date: Fri, 21 Sep 2001 14:54:37 +0200
Holger Münz sandte mir folgenden "kurzen" :-)) Er-Fahrungsbericht:

=======================snip=======================

So, nach einer weiteren Mütze Schlaf bin ich jetzt wieder in der Lage,
zusammenhängende Sätze zu schreiben...

Was gibts zu Etappe Basel-Erstein zu schreiben? Nun, wir hatten uns das mit
der Zusammenlegung der letztjährigen Etappen Basel/Neuf-Brisach und
Neuf-Brisach/Erstein (die wohl beide ein bisschen kurz waren) eigentlich ein
bisschen anders vorgestellt ... Zu fünft (darunter zwei Tief-Flieger) mit
belgischen Kreiseln und einen 35er Schnitt durch die mondhelle Nacht düsen
oder so. Stattdessen kam eine Hiobsbotschaft nach der anderen:

- am Montag die verletzungsbedingte Absage von Michael, der eigentlich mit
seinem heckverkleideten M5 Lowracer die Strecke mit dem Schnitt notfalls
auch alleine hätte fahren können (merke: Liegeradler, meide den aufrechten
Gang!!)
- am Mittwoch die Absage von Oliver wegen Erkrankung seines Sohns - und die
von Stefan, dem zweiten Tiefflieger, weil er heute arbeiten muss.

Das Team der fünften Etappe schrumpfte damit auf Frederik mit seinem
extrahohen Stehrad (mit dem er aber auch sehr schnell fahren kann :-) ) und
mich mit der Challenge Hurricane. Und wir hatten im Vorfeld beide daran
gedacht, evtl. nicht die ganze Strecke mitzufahren ... Erschwerte
Bedingungen also. Dazu kam noch der vorverlegte Starttermin von 1:40 Uhr und
das Gewitter, das uns das Einschlafen versüßte, als wir uns vorher noch eine
Runde aufs Ohr legten.

So gegen eins waren dann allerdings doch Sterne am Himmel zu sehen und wir
fühlten uns einigermaßen fit. Was Frederik auch sehr eindrucksvoll
bestätigte, als er nach der Übergabe zweier völlig durchweichter
Papierstücke um 1:53 Uhr mit konstanten 33 km/h losdüste. In seinem riesigen
Windschatten konnte ich mich sehr gut ausruhen :-) und bei meiner
Führungsarbeit das Tempo noch ein bisschen anziehen. Bis Neuf-Brisach (km
54) ereignete sich nicht viel, der Schnitt pendelte sich bei 33,7 km/h ein -
aber es war klar, daß wir das wahrscheinlich nicht würden durchhalten
können.

Frederik, der zwischenzeitlich auch daran gedacht hatte, die ganze Etappe
mitzufahren, bog dann doch in Marckolsheim (km 72) Richtung Deutschland ab,
weil er das Gefühl hatte, daß er mir bald zur Last fallen würde. Ich war mir
in dem Moment allerdings auch nicht sicher, wie ich die restlichen 32 km
überstehen würde.

Fünf Kilometer später fühlte ich dann tatsächlich die gesamte Verantwortung
für das Überleben der EUSTAFF auf meinen krampfgeplagten Waden lasten... Als
wirksames Gegenmittel stellten sich erstaunlicherweise nicht das Einlegen
von Pausen heraus, sondern im Gegenteil um so kräftigeres
in-die-Pedale-treten, wodurch die Geschwindigkeit wieder auf deutlich über
30 km/h anstieg. Dabei konnte ich doch eigentlich gar nicht mehr so schnell
fahren...

Um kurz nach fünf traf ich dann auf dem Kanalradweg am Rhone-Rhein-Kanal
(unter einer Straßenbrücke neben einer riesigen Zuckerfabrik, ein
hochromantischer Ort!!) auf drei Lieger von der Ortenauer Liegeradgruppe und
übergab die etwas weniger durchweichten, da zwischen meinen trockenen
Klamotten gelagerten Briefe. Ich verzichtete darauf, sie noch in eine
Plastiktüte zu packen (die Briefe), sonst wären sie bis Kopenhaben
wahrscheinlich verschimmelt.

Die drei von der nächsten Etappe hätte ich allerdings getrost auch in
Plastik packen können, denn kurze Zeit später fing es an zu regnen und hörte
nicht mehr auf. Schöne Aussichten für die Rückfahrt nach freiburg - dazu kam
noch der um 1/2 6 einsetzende Berufsverkehr, der mir die Rückfahrt gänzlich
vermieste (ich nahm dann auch bald den Zug...)

Was ich vergaß:

- während der ganzen Etappe trafen wir ca. 5 Autos. Ich kann Nachtetappen
sehr empfehlen!
- ich war vorher noch nie so schnell so weit gefahren (zum Schluß standen
104 km in 3:10, d.h. ein Schnitt von über 32 auf dem Tacho) und war mir gar
ncht sicher, wie ich das durchhalte... ein zum Glück gelungenes Experiment
also.
- den Dank an die Organisatoren für ihre aufmunternden Worte per Telefon :-)
("Hallo, wir sind jetzt doch ein bisschen schneller unterwegs, Übergabe
voraussichtlich 5:10 Uhr" - "Ja, das steht doch hier auf meiner Liste.") ???

So, das soll reichen, wer liest sich denn das alles durch ...

Viele Grüße

Holger

P.S: Viel Spaß beim Übersetzen :-)

=======================snip=======================

The only-english-speaking people are hopefully NOT angry, that I can't
translate this long report - it's really too much. Perhaps somebody else can
to do that. Please send me that translation - I can post it, thanks.

Christoph

 

 

Subject:  ouhouhouhouhou - da ist irgendwas gewaltig schief gelaufen ... something went VERY wrong
Date: Fri, 21 Sep 2001 16:50:09 +0200
Vor wenigen Sekunden rief mich Fabian Jessen an.

Irgendwas scheint da heftig schief gelaufen zu sein.
Soweit ich ihn durch die Windgeräusche verstehen konnte, fährt er alleine
und das seit 50 Kilometern.
Das hörte sich nicht gut an - wo sind die anderen Mitstreiter geblieben?

Eines ist jedenfalls positiv: das Nachfolgeteam steht bereit und kann
jederzeit übernehmen.
Drücken wir ihm alle soviele Daumen wie nur irgendmöglich, daß es bei der
von ihm angekündigten Verspätung auf den aktuellen Fahrplan von ca. 20
Minuten bleiben wird.

D.h. voraussichtlicher Start des Teams um Arne Schambeck (D 12) in Koblenz
wird ca. 16:40 sein.
Damit haben wir aber schon einen grossen Teil des noch nach der ersten
Schweizer Etappe vorhandenen dicken Vorsprungs von 1:40 Stunden
aufgebraucht - es sind nunmehr nur noch 45 Minuten vor unserer letzten
Prognose unmittelbar vor dem Start in Marseille.

Wäre das erste französische Team nicht schon 1 1/4 Stunden eher gestartet,
wären wir jetzt sogar schon ca. 20 Minuten im Minus.
Wenn ich erfahren habe, was los war, werde ich selbstverständlich umgehend
Nachricht geben.
Bis dahin muß ich euch noch um Geduld bitten.

A few seconds ago Fabian Jessen phoned with me.

Something went VERY wrong.
As far as I could understand him through the noisy wind (it felt, that he
drove quite strong), he drives alone since 50 km.
That didn't sound very good - where happened to his teammembers?

Well, one positive thing I can announce, that the following team is ready to
start.
We wish him as much luck as we can wish him and let's hope, that the latency
of 20 minutes, he expected, will not go higher.

That means, that the start of the next team of Arne Schambeck (D 12) will be
around 16:40.
The biggest part of the time advantage has now gone - but we still have 45
minutes.

When Fabian will have told me the reasons for his latency, I will inform you
instantly about.
Up to there I have to please you for patience.

Christoph

 

 

Subject:  Fabians heroische Fahrt durch Regen, Hagel und Sturm - Fabians heroical ride through rain, hail and storm
Date: Fri, 21 Sep 2001 17:27:34 +0200
... und da ist er wieder: der Trotz.

Der Trotz gegen Sturmböen, Hagelschauer und schüttenden Regen.
Der Trotz gegen eine drohende Niederlage.
Und der Trotz gegen die Uhr, die sich mit aller Macht gegen ihn stemmte.

Fabian, ich habe meinen Hut schon das letztemal vor dir gezogen.
Heute verneige ich mich vor dir.

Warum? Das will ich nun im einzelnen schildern:
- bis km 42 fuhren Thomas, Jürgen und er einen satten 33er-Schnitt - und das
schon gegen heftige Sturmböen durchsetzt mit heftigsten Regen- und
Hagelschauern.
- dann begann der Trotz: zuerst fiel Thomas' seine Vollverkleidung weg, weil
sich aufgrund der schlechten Strassenverhältnisse eine Schraube gelöst
hatte - sie überlegten und Jürgen und er entschieden, es zu zweit weiter zu
versuchen
- doch Jürgen war in dieser kurzen Pause kalt geworden - er kam einfach
nicht mehr auf Touren - Puls bis zum Anschlag - neuerliche Überlegungen:
sollten sie es wagen, Fabian alleine weiterfahren zu lassen, war es das
Risiko wert? Sie trafen die pragmatische Entscheidung, Fabian fährt vorneweg
und Jürgen sollte mit reduziertem Tempo hinterher fahren.

... und so gewann der Trotz.

Fabian sitzt nun zwei Stockwerke über der platten Erde, schaut auf den
fliessenden Rhein und wird sich seiner tollen Fahrt langsam gewahr.

Fabian, dir sei dein Bier gegönnt, und trinke für mich noch ein Zweites mit.

Er wartet jetzt noch auf seinen Kompagnon, um dann mit der Gewissheit nach
Hause fahren zu können, daß sein Trotz gewonnen hat - gegen alle Unbilden,
die die Natur für kleine Radfahrer bereit halten kann.

... and it's back again: the defiance.

The defiance against stormy squalls, hail and pouring rain.
The defiance against a defeat.
And the defiance against the time, which tries with power to fight against
yourself.

Fabian, my respect is not enough, I bow to you.

Why? I will tell you the story in detail:
- until km 42 Thomas, Jürgen and Fabian drove a very fine speed square of 33
km/h - and that against stormy squalls, hail and pouring rain.
- then started the defiance: first the chassis of Thomas' cycle felt down -
a screw was loose - they thought about and decided, that Jürgen and he will
drive on
- but Jürgen went cold during this short rest - no chance, to get warm -
more than maximum pulse - they had to think again, is it possibly to
dangerous to let Fabian drive alone? They made the pragmatic decision, that
Fabian will drive alone and Jürgen will drive slowlier, but behind.

... and the defiance won.

Fabian has now a look over the river of Rhein from the second floor, and
feels, what he has managed.

Fabian, enjoy your beer, and drink a second for me.

He's waiting for Jürgen, then they can drive back with the certainty, that
his defiance has won - against all rigours, nature can have against little
cyclists.

Christoph

 

 

Subject:  I need a reason NOT to hate the Rhein valley ... das Rheintal bitte zuschaufeln
Date: Fri, 21 Sep 2001 19:47:42 +0200
Warum kann man dieses verdammte Rheintal nicht einfach zuschaufeln?

Rüdiger "Velocase" Gabriel meldete sich gerade.

Die Etappe auf dem Weg von Koblenz nach Bonn hing durch einen
Automobil-Unfall fest - Vollsperrung - sie kämpften sich durch Weinberge,
Dickicht, übelste Feldwege - na, wenigstens sind sie "mobil ohne Auto" - und
scheinen jetzt wieder festen Boden unter den Rädern zu haben.

Die Verspätung ist noch nicht so recht einzuschätzen, doch Rüdiger und ich
gehen vorsichtshalber von ca. 20 Minuten aus. Auch aufgrund der Tatsache,
daß sie erst in Bad Hönningen sind.
Sie haben also 1 Stunde und 40 Minuten für ca. 35 km gebraucht - für den
Rest von 55 km benötigen sie voraussichtlich 2 Stunden sind nach Adam Riese
zusammen 3 Stunden und 40 Minuten, also im Moment ca. 25 Minuten länger als
kalkuliert.
Sollten sie vielleicht noch etwas Zeit aufholen können?

Leute Leute, das holpert in diesem Rheintal aber auch.

Ich bin dafür, eine Spur komplett für Radfahrer zu sperren, damit die
wenigstens ungehindert weiterkommen, wenn Automobile schon meinen, sie
müssten sich unkoordiniert um irgendwelche Bäume wickeln.

Aber bald nehmen wir die Kurve Richtung Belgien. Rene versicherte mir, daß
in Belgien das Radfahrerparadies sei, weil es dort immer nur bergab gehen
würde und man immer Rückenwind hätte ...

Apropos Belgien. Ich habe mich vorab mit Olivier Sels in Verbindung
gesetzt - natürlich, BEVOR ich von der neuerlichen Verspätung hörte ;-) -
sie stehen ab 23 Uhr für die Weiterfahrt zur Verfügung.

Es gibt noch Reserven: Rüdiger und Till kalkulieren mit 2:30 für 55 km, was
sehr konservativ ist, und Rene rechnet mit 2:15 für 70 km, und da es in
Belgien ja immer nur bergab geht und dauernd Rückenwind herrscht, ist da
ebenfalls noch Spielraum ...

Die Belgier jedenfalls sind gewarnt.

Why not only reduce the Rhein valley in a pile of rubble?

Rüdiger "Velocase" phoned just in the moment.
The actual stage on their way to Koblenz couldn't go on because of a
terrible accident - they had to drive through vienyards, thicket, worst
tracks - well, they are "mobile without car" - and have hopefully again
asphalt under their tyres.

The latency is not foreseeable, but we think perhaps 20 minutes. Perhaps
they can drive a little bit faster.

But Belgium, somebody told me, is the paradise for every cyclist. You drive
all the time downhill and you have the wind in the back ...

Apropos Belgium. I called with Olivier Sels - naturally BEFORE I heard of
the new latency - they will be ready after 23:00.

Christoph

 

 

Subject:  Team D 12 - vom Saulus zum Paulus :-)
Date: Fri, 21 Sep 2001 20:17:31 +0200
Das ist ja gemein.
Zuerst erschrecken sie uns mit einer Vollsperrung, dann kommend sie doch 20
Minuten früher zum Etappenwechsel, als zunächst vorgesehen.

Aber der Unfall mit der Vollsperrung scheint wohl wirklich sehr übel gewesen
zu sein.

Naja, sie sind prima gefahren, Peter Fuhse hat sich kurz vor dem Ziel
zurückgezogen. Damit fand dieser Etappenwechsel um 19:30 statt, das Team
fuhr damit einen phänomenalen und wohl von ihnen am wenigsten für möglich
gehaltenen Schnitt von fast 32 km/h.

Das Team Rüdiger "Velocase" Gabriel und Till Osthoevener ist damit auch
schon wieder 40 Miunten auf dem Weg. Wenn alles normal läuft, werden sie
voraussichtlich um 22 Uhr in Düren sein.

That's unfair.
At first they frighten us with a closed road, then they reach the stage
change point 20 minutes earlier than expected.

They drove really good. Peter Fuhse stood back. The stage change was made at
19:30. The team drove a square speed of nearly 32 km/h.

The team D 13 a with Rüdiger "Velocase" Gabriel and Till Osthoevener will
approximately be in Düren around 22:00.

Björn - Christoph

 

 

Subject:  vorletzter Bericht, bevor es in die Nachtruhe geht
Date: Sat, 22 Sep 2001 00:39:00 +0200
Ja, liebe EUSTAFF-Freunde,

das EUSTAFF-Orgateam hat mit den Belgiern vereinbart, daß sie sich
unabhängig von uns um ihre weiteren Etappen kümmern. Sie werden das
Staffelholz an die Niederländer weitergeben. Und auch diese werden
weitgehend autark von uns agieren.

Dies ist wichtig, weil ich mittlerweile doch sehr "langsam" werde - heisst,
Probleme habe, mich zu konzentrieren.

Ich muß dringend mal mehr als 5 Stunden Schlaf haben, bevor es dann morgen
zum Endspurt geht.

Ich werde mich morgen früh in aller Ruhe mit den Belgiern und Niederländern
in Verbindung setzen, um euch weiter mit Informationen zu versorgen.

Bis dahin seid ihr mir hoffentlich nicht böse, aber ich denke, auch ihr
schlaft mal 'ne Runde.

Bis dahin wünsche ich allen noch fahrenden Teams wirklich das Beste,
Rückenwind, warme Füsse, kühlen Kopf und immer Luft auf dem Reifen.

Bis dann,

Hello, EUSTAFF-friends,

the EUSTAFF-organization-team agrred with the belgians, that they will act
independent from us.
They will give the stafette to the dutch teams. And they will also act
independent from us.

That's important, because I'm going to be "slowlier" - menas, I have
problems to concentrate.

I've to sleep more than 5 hours at a row until the final spurt.

I'll get in touch with the belgian and dutch teams tomorrow morning, to
serve you more information.

I wish all the following teams tailwinds, warm feet, "cool head" and always
air in your tyres.

Sincerely,

Christoph

 

 

Subject: 
Date: Sat, 22 Sep 2001 04:45:40 +0200
Um etwa 22.17 Uhr haben wir das Staffelholz an zwei professionelle Fahrer,
René Freising und Stephan Schmidt, und  übergeben. Beide sind sofort aus dem
Dürener Kreisel an der B 56 förmlich davogebraust, während Till Osthövener
und ich wirklich fertig waren. Wir waren ja kurzfristig am Montagabend
eingesprungen, kannten bis dato die Strecke nicht, sind weniger rennmäßig
ambitioniert. Als ich mir später die Zeitvorgaben der Teams in der
Etappentabelle durchlas, fand ich mich nicht mutig, sondern eher verwegen,
mich gemeldet zu haben. Nun war das Kind im Brunnen. Ein Zurück undenkbar.
Also hieß es, die Flucht nach vorne anzutreten. Till konnte ich für den Plan
gewinnen und wir verabredeten Mittwoch, um das zu tun, was alle anderen ja
schon bis Juni hatten erledigen sollen.
Mittwoch fuhren wir auf den Rädern vom Staffelholz-Übergabepunkt nach
Norden, es regnete immer stärker. Nach 50 km hatten wir erst 13 km. Wir
fransten uns bis dahin durch Bornheim, mit dem Ziel, eine einfache, bei
Dunkelheit unzweifelhaft wiederzufindende Überquerung der Ville (auch
Vorgebirge genannt) auszumachen. Wir waren durchnäßt, brachen ab und fuhren
mit Straßenbahn und Eisenbahn zurück nach Bonn und weiter nach Rheinbach, wo
wir mein (ungern benutztes) Auto holten und die Strecke bei völliger
Dunkelheit in zwei Varianten erkundeten. Es war nachts um eins, als wir das
meiste festgelegt hatten. Für die Überquerung der Ville hatte die Zeit nicht
mehr gereicht. Am Donnerstag abend klärte ich mit den nächstgelegenen
Liegeradhändlern ab, welches Liegerad für mich zur Verfügung stünde. Eine
verfügbare Speedmachine hatte keinen Gepäckträger. Wir mußten ja
voraussichtlich klatschnaß geschwitz von Düren über Köln oder Euskirchen mit
der Eisenbahn zurück nach Bonn bzw. ich nach Rheinbach. Dazu bedarf es der
kompletten Wechselwäsche und deren Transport. Werkzeug, Luftpumpe und
Ersatzteile, 2 Liter Getränke und Verpflegung für die nächtliche Rückfahrt
sollten mitgeführt werden.
Ein Adagio, daß ich sehr gerne fahre, hatte kein Licht und keine
Vorrichtung, um einen Dynao anzubringen. So lieh ich mir am Ende wieder
"meine Bergziege" aus, eine Streetmachine, die mich im Sommer bei der "Tour
des Gourmets" über den Grand Ballon getragen hatte. Dann erkundete ich die
Ville-Überquerung und legte markante Punkte fest, damit das heute klappen
würde.

Till hatte bei allen Vorbereitungen stets sein GPS dabei, mit dem er recht
vertraut ist. Dieses Wunderding, das ich stets in unseren Breiten als wenig
sinnvoll empfand, spielte schon bei der Erkundung seine Fähigkeiten voll
aus. Es kann nicht nur Geschwindigkeiten messen, sondern merkt sich
gefahrene Strecken hinsichtlich Distanz und jeder einzelnen
Richtungsänderung. Meine Orientierung heute war gut, aber vereinfacht durch
den abends ausgebliebenen Regen, der tagsüber eine feuchte Etappe ahnen
ließ. Tills GPS  war eine angenehme Bestätigung im Hintergrund. Und so
gelang uns Wiederfinden der kurzfristig erkundeten Etappe ohne
Schwierigkeiten.
Anfangs machte Till das Tempo, später meldete sich ein beginnender Krampf.
Er bat mich, zu erwägen, ob ich eventuell allein weiter zu fahren bereit
sei. Wir hielten an, massierten seinen mit streik liebäugelnden
Oberschenkel. Dann ging's mit mir in Führung weiter. Später merkte ich, daß
ich wohl doch zu enthusiastisch gestartet war. Die Kräfte verzehrten sich
auf dem letzten Drittel unserer 60-km-Etappe spürbar. Till ging nach vorne
und ich genoß den Windschatten viele Kilometer lang. Wirt wollten jetzt bloß
noch durchhalten. Die Geschwindigkeit hatten wir schon längst nicht mehr im
Auge. Mit einer kleinen "Maglite" an einem Schnürsenkel um den Hals hatte
ich meinen Minisuchscheinwerfer, mit dem ich bei Bedarf den Tacho anleuchten
konnte. Aber das war eher am Anfang. In den Ausläufern von Düren angekommen,
hatten wir noch zwei Kilometer. Uns funkte René an und fragte freundlich, ob
er und Stephan noch eine Pizza essen gehen könnten. Minuten später trafen
wir am einfach zu findenden Treffpunkt ein. Als ich den erbärmlichen Zustand
des Grußwortes des Marseiller Bürgermeisters an seinen Kollegen mit der
Seehundsprache sah, erbarmte ich mich und opferte meine neu erworbene,
wasserdichte Ortlieb-Kartenhülle (DM 35), damit so eine wichtige, bei einem
anderen Team ja bereits naß gewordene Botschaft wenigstens einigermaßen
erhalten auf Seeland ankommt. Da ich in der Kartenhülle aus Erfahrung einen
13er-Maulschlüssel mitführe, damit der Wind die Hülle nicht von meiner
Liege-Brust hochwehen kann, habe ich mir erlaubt, einen in diesem Moment für
mich bestens  entbehrlichen Gegenstand syymbolisch zum selben Zweck in die
Hülle zu tun: Eine VeloCase-CD in ihrer Kunsstoffhülle. ich hoffe Ihr
verzeit mir das.

Gleich ist es vier Uhr. Gute Nacht!
Von Rüdiger

Soweit zu Tourberichten,

noch warte ich auf eine Nachricht aus Belgien über die erfolgte Übergabe.

Enough of comments for this Moment, I´m still waiting for the message from
Belium, that the change is done

Nils (an sleeping Christoph)

 

 

Subject:  EUSTAFF rollt weiter
Date: Sat, 22 Sep 2001 05:02:55 +0200
Falls da noch jemand wach ist, Hallo
If theres anybody awake, Hello


Mistake/Fehler
Mistake/FehlerMistake/FehlerMistake/FehlerMistake/FehlerMistake/FehlerMistak
e/Fehler


Dies ist der erste Teil der mail die eigendlich zum hier drüber stehenden
Teil mit dem Bericht von Rüdiger Gabriel gehört. (war ein kleiner fehler mit
copy und paste naja zu dieser Tages)

This is the real first Part of the Message wich includes the Report above of
Ruediger Gabriel(was just a little mistak by using copy and past, well at
this hour)

Mistake/FehlerMistake/FehlerMistake/FehlerMistake/FehlerMistake/FehlerMistak
e/FehlerMistake/Fehler

jetzt zum Inhalt:
Now the informations:


die erste Belgische Etappe neigt sich dem Ende, gegen  4:30 wird der
Etappenwechsel in Brüssel erwartet.
The first Belgian stage comes to its end, the next change is expectet at
about 4:30 in Bruxelles.
Zwischenzeitlich sind hier zwei weitere mails mit Erfahrungsberichten
eingetrudelt. zum einen von Peter Örtel der die erste Schweizer Etappe von
Genf nach Morges gefahren ist, und zum anderen von Rüdiger Gabriel, der die
Etappe von Bonn nach Düren fuhr, davon gibts Auszüge weiter unten.

meanwhile I recived two further mails, with comments of finished stages, so
one from Peter Oertel who rode the 1st Swiss Stage from Genf to Morges, and
one from Ruediger Gabriel who did the Ride from Bonn to Dueren. Excerpts
from thoose mails following at the end of this message (only in german)

Von Düren nach Maastricht sind René Freising und Stephan Schmitt erfolgreich
gefahren. Trotz leichter Navigationsprobleme hat denn auch die Übergabe in
Maastricht gut geklappt.

The Stage from Dueren to Maastricht where ridden by René Freising and
Stephan Schmitt, evnthough they had slightly problems with navigating at the
end of the Stage all went fine.


Mitlerweile habe ich Nachricht aus Belgien, dass dort alles gut gelaufen ist
und in Brüssel die Übergabe um ca. 4:45 geklappt hat, das bedeutet den
nächsten Wechsel um ca. 7:00 Uhr in Putte.

Meanwhile Irecived the Message from Belgium, that the change n Bruxelles is
was done at about 4:45, the next change is expectet at about 7:00 in Putte.


Nun zu den Ausszügen der  mails:

Peter Oertel wrote:

In der Tat war meine Schätzung zurückhaltend. Die Verhältnisse waren aber
echt sensationell: Kräftiger Rückenwind (mit der Zeit etwas abflauend), mit
Hernan Tobon ein kräftiger Stoker, trocken, noch hell und vielerorts ein
Radstreifen. Marc Tauss, auf seinem M5 LowRacer in Sachen Windschatten kein
Gewinn, fuhr vorneweg, wir beiden Tandems (Fred/Maja; Peter/Hernan)
versuchten, zusammen zu bleiben. Das war nicht ganz einfach, dank den
Reserven von Fred und Maja klappte es aber gut. Anfangs fuhren ich und
Hernan eher voraus, Fred folgte in vorsichtigem Abstand, eher der Sicherheit
als dem Windschatten zugeneigt. Es stellte sich natürlich bald heraus, dass
ich mal wieder schneller fuhr, als ich eigentlich konnte: Nach einem Drittel
der Strecke von 48km hatten wir zwar einen Schnitt von bereits 33.xwas, aber
ich zumindest bereits schwerere Beine als eben gerade noch. Ab der
Etappenmitte versuchte uns Fred oft, Windschatten zu geben, was meist damit
endete, dass wir im Gefälle wieder überholten (Es ist mitnichten eine ebene
Küstenstrasse: Der See ist eher selten zu sehen und die Strasse weist meist
eine leichte Steigung oder ein Gefälle auf). Hernan liess sich kaum bremsen
und eifferte offenbar Anita Weiermann nach: "Gring ache u seckle!". Ich
warnte ihn dann jeweils vor Kreiseln und ähnlichem. Vor allem befürchtete
ich, er werde nach zwei Dritteln kaum noch Kräfte haben und gönnte mir nun
Schonungsphasen, mit besserem Gewissen. Der mit dem Krampf kurz vor Morges
war dann aber ich. Es scheint etwas für sich zu haben, wie Holger Münz von
der Etappe F8 (Basel Erstein/Krafft) berichtete, dass man einem Krampf auch
durch mehr Druck vorbeugen kann. Jedenfalls war Marc dadurch nochmals 2
Minuten schneller: Er war schlussendlich knapp 4 Minuten vor uns an der
Tankstelle. Mein Tacho zeigte noch einen Schnitt von 32.2km/h, allerdings
exklusive der Pausen für Ampeln und Stretching.

Auf der Heimfahrt im Zug wunderte ich mich schon bald über die nassen
Strassen der Gegend bei Yverdon. Nach Yverdon dann ein echtes Unwetter. In
Gedanken war ich ganz bei Charles und Walter, manchmal auch schon bei Euch
in Biel. Es waren keine schönen Gedanken, dafür nur die besten Wünsche.

Was mich unterdessen etwas ärgert, ist der Umgang mit den zu überbringenden
Briefen. Schon Marc hatte sie 3 Mal gefaltet einfach im einer Bauchtasche.
Dass sie nun völlig durchweicht und vermutlich kaum noch lesbar sind, ist
kein Wunder. Kein Anfänger unter den Velokurieren könnte und würde sich das
leisten!

 

 

Subject: 
Date: Sat, 22 Sep 2001 06:51:40 +0200
Eustaff jetzt in durch die Niederlande,

die Übergabe in Putte erfolgte 25 min früher als geplant,
das Team um Tim Biesemans fuhr einen Schnitt von rund 44 km/h

Nun der Morgen graut, das Wetter ist halbwegs trocken, da bin ich mal
gespannt welche Tempi die Niederländischen Teams nun vorlegen, für die erste
Etappe von Putte nach Dordrecht haben sie bereits einen Schnitt von 37,7
vorhergesagt, damit wäre der nächste Wechsel um 8:55 fällig.

Eustaff is now on the way trought the Netherlands,
The change in Putte was 25 minutes ahead of the planned time, the Team
around Tim Biesemanns rode a average speed of 44km/h.

Mostly dry weather and daylight are good conditions now for the first dutch
team to rund this stage. They promised a average speed of 37,7 km/h , we´ll
see what they´ll reach, the next change will be  at about 8:55.

Nils , der dachte, dass es viel später hell wird , Schmidt

 

 

Subject:  heavy technical problems between Putte and Dordrecht
Date: Sat, 22 Sep 2001 12:07:42 +0200
Hallo und guten Morgen,

Nils hat sich mittlerweile verabschiedet, ist nach Hause gefahren und wird
sich nun wohl zuerst mal ins Bett legen. Ihm sei es gegönnt - er hat die
Nacht tapfer durchgehalten - meinte, ihm wären nur einmal die Augen
zugefallen :-) .

Ich habe mich etwas erholen können - gestern war das doch sehr anstrengend.

Aber nun wieder zurück ins Getümmel.

Habe Nils Mails durchgearbeitet, habe mich über die Berichte von Peter
Oertel, Michael Doerbeck, Rüdiger Gabriel und Tim Biesemanns (mit Fotos!
Werde gleich einige an Bernhard weitergeben mit der Bitte, sie zu
veröffentlichen) sehr gefreut.

Ich habe ebenfalls gelesen, daß die Etappen durch Belgien im großen und
ganzen gut und sehr gut gelaufen sind, auch die Übergabe an die erste
niederländische Staffel scheint reibungslos geklappt zu haben.

Doch das Team um Marc Vervaet hatte wohl grosse technische Probleme. Wenn
ich das richtig verstanden habe, dann schien ihnen die Schaltung den Kopf zu
zerbrechen.

Sie haben statt der kalkulierten 2:20 fast 4 Stunden gebraucht. Marc,
vielleicht kannst du uns ja später noch mehr erzählen.

Das wichtigste ist aber, daß sie überhaupt und dazu noch heil am
Wechselpunkt angekommen sind und die Nachrichten weitergeben konnten.

Ich mache mir allerdings etwas Sorgen um die Briefe - sie sind mittlerweile
mehrfach gefaltet und mehr als feucht geworden?

Habe soeben Thomas Wiedemeier angerufen - da müssen wir versuchen, noch
etwas zu retten. Was soll der Bürgermeister von Kopenhagen mit Briefen, die
nicht mehr lesbar sind ;-(.

Ich habe ihn um Rückruf gebeten, damit wir da etwas tun können.

Ich werde auch gleich an alle nachfolgenden Teams eine aktuelle
Zeitkalkulation versenden. Durch die erhebliche Verspätung der Etappe bis
Dordrecht verschiebt sich doch noch einiges nach hinten.

Bis dann,

Hello and good morning,

Nils went at home to sleep a few hours - he made his job well - he told me,
that he slept only one time during the whole night :-)

I recreated a little bit - yesterday is has been quit strenious.

And now back into the tumult.

I read Nils' mails, thanks for your reports, Peter Oertel, Michael Doerbeck,
Rüdiger Gabriel and Tim Biesemanns (with fotos! I'll send a few to Bernhard
to publish them).

I also read, that the stages through Belgium went proper, also the
overgiving to the dutch teams went fine.

But the team around Marc Vervaet needed not 2:20 as calculated, but 3:50.
Marc, what happened?

But the most important is that they came healthy to the stage point and
overgave the messages to the next team of Herbert Tiemens.

Herbert, thanks for your work. The dutch organization is exemplary. The
dutch teams found a newsgroup named eustaff_nl, and they made supply-points
after every stage - thats comparable to that, what the french teams made.

I thought about the letters. I heard, that they were folded and very wet?

I just called Thomas Wiedemeier - we have to try to save, what we can save.
What shall the major of Kopenhagen do with letters, he can't read?

I'll send to following teams a new time calculation because of the latency
of the last dutch team.

Sincerely,

Christoph

 

 

Subject:  shortterm weatherforecast
Date: Sat, 22 Sep 2001 12:32:20 +0200
Ach du liebes Bißchen.

Auf die Niederländer kommen schlechte Zeiten zu.

Nicht nur, daß der Wind aus Nord bis Nordost kommt, nein, dieser Wind ist
eisig kalt und dazu auch noch SEHR naß - Regenwahrscheinlichkeit laut
Radarkarte 100 %.

Na, hoffentlich haben sie sich warm angezogen. Aber angesichts von
Versorgungspunkten dürfte hier nichts schiefgehen.

Wenn Thomas Wiedemeier dran ist - voraussichtlich gegen 20:20 - soll es sich
dann aber beruhigt haben. Die nachfolgenden Teams werden dann hoffentlich
ruhig durch die Nacht fahren können.

Grüsse,

Oh, bloody hell, what's that.

The dutch teams will go to be wet. Wind from north to northeast and quite
fresh - the radar told me that.

Well, I hope, they will be clothed warm.

After the last dutch team the rain will have stopped. The following teams
will hopefully have a non-rainy night.

Greetings,

Now the newest times for the teams incl. NL 18 a:

                                diffe-added  start-      target-                   needed      average
No.      start       target     rence  km    time        time                      time        speed
NL 18 a  Huizen      Elburg        54  1809  Sa., 22.09. 14:05  Sa., 22.09. 15:55  1:50 hours  29,5
NL 18 b  Elburg      Hardenberg    79  1888  Sa., 22.09. 15:55  Sa., 22.09. 18:35  2:40 hours  29,6
NL 19    Hardenberg  Meppen        56  1944  Sa., 22.09. 18:35  Sa., 22.09. 20:20  1:45 hours  32,0
D 20    Meppen       Twistringen  110  2054  Sa., 22.09. 20:20  Sa., 22.09. 23:50  3:30 hours  31,4
D 21    Twistringen  Verden        54  2108  Sa., 22.09. 23:50  So., 23.09. 01:35  1:45 hours  30,9
D 22    Verden       Winsen/Luhe   95  2203  So., 23.09. 01:35  So., 23.09. 04:05  2:30 hours  38,0
D 23    Winsen/Luhe  Ahrensbök    110  2313  So., 23.09. 04:05  So., 23.09. 07:20  3:15 hours  33,8
D 24    Ahrensbök    Puttgarden    89  2402  So., 23.09. 07:20  So., 23.09. 10:20  3:00 hours  29,7
ferry inkl. max. waiting time      17  2419  So., 23.09. 10:20  So., 23.09. 11:35  1:15 hours  13,6
DK 25    Rødby       Næstved       90  2509  So., 23.09. 11:35  So., 23.09. 14:10  2:35 hours  34,8
DK 26    Næstved     København     85  2594  So., 23.09. 14:10  So., 23.09. 16:40  2:30 hours  34,0

As Hanno says "good biking" :-)

Christoph

 

 

Subject:  good news from Netherlands - warm thanks to Jan van Dyck and Herbert Tiemens
Date: Sat, 22 Sep 2001 20:00:35 +0200
Hallo, EUSTAFF'ler,

ich war heute nachmittag bei einer Mobil-ohne-Auto-Veranstaltung in Hamburg.
Ich hatte dort Gelegenheit, die EUSTAFF vorzustellen. Aber offensichtlich
konnten sich die Leute nicht vorstellen, wie weit das von Marseille nach
Kopenhagen ist.
Und 80 Stunden konnten sie sich ebenfalls nicht vorstellen - erst als ich
sagte "etwas mehr als 3 Tage" kam dann die Gegenfrage "und nachts auch?"

Naja, rechnen ist nicht die Stärke vieler Menschen.

Björn vertrat mich in der Zeit, er hatte jedoch keine Möglichkeit, Mails
herauszuschicken, deshalb werde ich nun einiges nachholen.

Zunächst möchte ich Jan van Dyck unseren allerherzlichsten Dank sagen,
sofern das Nils Schmidt nicht schon gemacht haben sollte. Die Zusammenarbeit
mit uns und die Geduld, die du bewiesen hast mit den deutschen Teams D 13 a
und b, die sich ja wirklich erst im allerletzten Moment gebildet hatten,
gaben uns wiederum den Ansporn, wirklich nochmal alles zu versuchen, daß
alles zu einem guten Ende kommt.

Herbert Tiemens teilte mir unmittelbat vor meinem Aufbruch noch mit, daß er
seinen Etappenwechsel ca. 30 Minuten früher geschafft hätte als erwartet.

Im Moment läuft alles wie am Schnürchen. Das Team in Meppen wartet schon
fieberhaft, macht sich warm und hofft darauf, daß das letzte niederländische
Team um die Ecke rauscht. Nach meinen Informationen werden das Jack Dekker,
Marita Laan, Eddy Bont und Martin Sassen sein.

Und im Moment meldet mir Thomas Wiedemeier den Wechsel, sie sind
losgefahren. Voraussichtliche Ankunftszeit in Twistringen wird 22:45 Uhr
sein.

Ja, und an dieser Stelle möchte ich mich bei Herbert Tiemens nochmal in
aller Form und im Namen der zentralen Organisation in Hamburg sehr sehr
herzlich bedanken.

Herbert hat nicht nur verantwortlich gezeichnet für die Organisation der
niederländischen Etappen, er hat auch großartig zusammengearbeitet mit den
davor gestarteten Belgiern.

Damit sind wir nunmehr schon bei mehr als km 1900 ... und das ist absolut
faszinierend. So, wie das läuft, könnte das noch ewig weitergehen.

Marcel van Eijk, ich habe dir immer alle aktuellen Entwicklungen
zugeschickt. Vielleicht ist das auch für dich ein Ansporn, beim nächstenmal
mit dabei zu sein, und dann fährt die EUSTAFF von Oslo nach Marseille!

Das wären dann deutlich über 3000 km - und vielleicht möchte der spanische
HPV dann auch noch ein Wörtchen mitreden 8-)) - jaja, wo soll das enden?

Nun sehe ich wirklich sehr zuversichtlich nach Dänemark.

Hello, EUSTAFF-friends,

I've been at a Hamburg-Mobile-without-car-event this afternoon and had the
opportunity to present the EUSTAFF. Well, the people couldn't imagine, how
fare it is from Marseille to Kopenhagen. And 80 hours they couldn't imagine
as well - when I told them "a little bit more than 3 days" the ask came back
"and also at night?"

It seems, that a lot of people cannot calculate.

Björn made for this time my work, but he hadn't the time to send mails,
therefore I'll do so.

At first I want to thank Jan van Dyck. The teamwork and the patience, he had
with us and with the teams 13 a and 13 b, gave us the courage, to work
harder and to bring all to a good end.

Herbert Tiemens told me exact before I left to town, that he made his stage
change 30 minutes earlier than expected.

Just in the moment all is running fine. Just in the moment Thomas Wiedemeier
told me the next stage change in Meppen. He'll be in Twistringen at 22:45.
Greetings and thanks to the dutch teams :-) .

Well, and now I want to send warm thanks to Herbert Tiemens. He was
responsible for the organization for the dutch teams as well as the contact
to Jan van Dyck and the belgian teams.

Now we have more than 1900 km ... and it's absolutely fascinating. It could
run forever ...

Marcel van Eijk, I sent you all the time the progress of the EUSTAFF. Now
it's up to you: perhaps the next EUSTAFF will go from Oslo to Marseille? And
perhaps the spanish HPV will be a part? Who knows ...

And now the most is done - well, we have to still one night, one borderline
and to cross one (small) ocean.

Christoph

 

 

Subject:  news from nowhere - Neuigkeiten aus dem Irgendwo :-)
Date: Sat, 22 Sep 2001 21:01:40 +0200
Na, das geht hier wieder ratzfatz.

Habe mir gerade meinen Bauch gefüllt.
Kurz zuvor rief mich Thomas Wiedemeier an und teilte mit, daß alles gut
liefe.
Sie hätten bisher erst eine Lampe verloren, und würden denjenigen, der sie
verloren hätte, deshalb in die Mitte nehmen.

Er freut sich auf die Übergabe ;-))

Well, it's quickly going on.

My stomach is filled.
A few minutes Thomas Wiedemeier told me, that all seems ok.
They already lost only one headlight, and the one, who lost the headlamp,
now would drive between the others.

He'll enjoy the stage change ;-))

Christoph

 

 

Subject:  Bericht Huizen-Elburg und Elburg-Zwolle
Date: Sat, 22 Sep 2001 21:13:14 +0200
==========================================
Es folgt ein Bericht von Mark Maier:
==========================================
Heute morgen waren wir schon ziemlich nervoes und haben deshalb beschlossen,
lieber etwas frueher als eine halbe Stunde vor der berechneten Uebergabezeit
(12:15 h) am Wechselpunkt zu sein. Nach ca. 1 h Zugfahrt und 15 min radeln
waren wir dann um ca. 10:45 h, also 1.5 h vorher da.

Ungefaehr um 11:30 h kam auf einmal ein ganzer Trupp Liegeradler um die Ecke
gebogen und wir dachten schon, wir muessten gleich auf die Raeder springen.
Aber es war eine ca. 10 Mann + 1 Frau starke Abordnung vom Niederlaendischen
Liegerad-Herbsttreffen, dass dieses Wochenende in Huizen stattfindet. Sie
kamen, um die Uebergabe des Briefes zu erleben und uns die ersten paar
Kilometer auf dem Weg zu begleiten.

Dann kamen Jeroen Tan und Frans Eppink mit dem Ruecken-an-Ruecken-Tandem an,
und von da an hiess es warten. Vor unserer Abfahrt hatte ich noch nicht von
der Verspaetung von Marc Vervaet et. al. gehoert, und das Team vor uns hatte
auch noch nichts von sich hoeren lassen. Ein Anruf bei Herbert Tiemens
versetzte uns in Aufregung: Hatte er wirklich gesagt, sie kaemen erst um
halb 2 an? Die Worte waren wegen des Fahrtwindes kaum zu verstehen gewesen.
Kann nicht sein, beschlossen wir dann, beinahe 2 Stunden Verspaetung,
wahrscheinlich hat er halb eins gesagt ("half een" und "half twee" klingt
aehnlich), also stellen wir uns dann schon mal in Position.

Wie Ihr wisst, waren es tatsaechlich 2 h Verspaetung, und wir sind wieder
von den Raedern gestiegen, um eine weitere (inzwischen die dritte) Stunde zu
warten. Gluecklicherweise war es trocken und die Stimmung der Supporter vom
Herbsttreffen ausgezeichnet, unsere damit auch. Endlich, um kurz nach halb 2
kamen Herbert und co. an, der Brief wurde uebergeben, ebenso eine Kamera
(vorher noch ein Uebergabefoto) und los ging's.

Die Fahrt bis Elburg verlief weitgehend problemlos, ordentlicher Seitenwind,
ein deftiger Regenschauer zwischendurch, Joep hatte zeitweise
Konditionsprobleme, aber wir konnten den Schnitt auf den letzen Kilometern
noch auf 30.0 km/h hieven.

Auf der Brucke nach Elburg warteten Daan Hoogland und Christoph Schmitz
schon, Uebergabe, Foto, und weiter ging's. Das Tandem blieb zurueck, Daan,
Christoph, Joep und ich weiter nach Zwolle. Joep fuhr lieber sein eigenes
Tempo und so waren wir nur noch zu dritt unterwegs. Daan auf dem Bowi (nicht
gerade eine Rennmaschine) legte ein Supertempo vor, kannte den Weg aus
seiner Westentasche und so schafften wir einen 32er Schnitt bis Zwolle. Dort
war ein Teil der Mannschaft schon einige hundert Meter weiter vorne, ich sah
nur noch einen dunkelblauen A-Alleweder, der den Brief und die Kamera
entgegennahm und abzischte.

Danach gemuetlich zum Bahnhof, 2 h Zugfahrt nach Hause, und hier sitze ich
nun schon wieder am PC...

Soweit vorlaeufig aus den NL, ich wuensche den anderen Teams alles Gute +
Hals- und Beinbruch (Plattfuss und Kettenriss?)

Mark.
==========================================

 

 

Subject:  die EUSTAFF rollt durch Wind und Regen
Date: Sat, 22 Sep 2001 21:39:02 +0200
... die EUSTAFF rollt durch Wind und Regen.

Soeben rief mich Thomas an.

Ein Fahrer musste aufgeben - wegen der Windgeräusche konnte ich den Namen
nicht verstehen. Sie fahren aber eisern zu zweit weiter.
Er meinte, sie seien nur noch 25 km vor dem nächsten Treffpunkt - geschätzt
also ca. 45 Minuten. Sie würden damit voraussichtlich 30 Minuten früher
ankommen.

Das nächste Team wurde natürlich umgehend informiert. Es ist das gleiche
Team, das letztes Jahr vom unglaublichen Verlauf so überrascht wurde, daß
sie es gerade noch so zum Treffpunkt schafften - ich glaube, das werden sie
dieses Jahr verhindern ...

Melde mich gleich wieder ...

... the EUSTAFF is rolling through wind and rain.

Thomas phoned already.

One teammember had to give up - because of the noise I couldn't understand
the name. But they will go on.
He told me, that they have only 25 km to the next stage change point -
approximately 45 minutes. They would reach the stage change point 30 minutes
earlier, pooh.

I informed the next team immediately. It's the same team, which has been
very surprised last year by the incredible course of the EUSTAFF 2000 - they
reached the stage change point a little bit too late - I think, that won't
happen this year ...

Next news later ...

Christoph

 

 

Subject:  Erfahrungsbericht der Etappe D11 Guntersblum-Koblenz
Date: Sat, 22 Sep 2001 22:54:40 +0200
Seit ca. 2 Tagen kribbelt es, geplagt von der Ungewißheit ob alles gut geht.
Wieviel Minuten oder Stunden früher oder später werden wir starten? Das ist
die wichtigste Frage in den Nächten vor dem Start. Ich habe mir für alle
Eventualitäten Zugverbindungen herausgesucht damit ich schnell an den
Startpunkt in Guntersblum komme ohne in Hektik zu verfallen. Ich habe etwas
Angst vor der langen Etappe weil ich in den letzten drei Wochen im Urlaub
war und so gut wie kein Rad gefahren bin.
Meine Freundin Birgit hat mich beruhigt immer wieder und gesagt „du schaffst
das schon“.
Ist unser Zeitvorgabe von 3:45 Stunden (32,4Km/h) zu sportlich? Eigentlich
ist das zu schaffen unter guten Bedingungen, oder ?
Fragen über Fragen die ich mir in alle Richtungen ausmale.
Jürgen auf seiner Streetmachine ist, wie letztes Jahr, auch wieder von der
Partie. Er hat mir noch am Donnertag am Telefon erzählt, daß er Radtechnisch
nicht so gut drauf wäre weil er am Haus bauen ist und dadurch zwar
körperlich fit sei aber Rad wäre er in der letzten Zeit nicht so viel
gefahren.
Thomas mit seinem vollverkleideten Zox ist am Donnertag noch am basteln,
bestätigt mir aber das er alles im Griff hat und bis zum Start alles hin
bekommt.
Freitag morgen nach einer schlaflosen Nacht bin ich um 8:00Uhr aufgestanden,
die erste tat war den Rechner an zu schmeißen und nach der Eustaff zu
schauen. Es war alles im grünen Bereich, ich habe dann mit Christoph
telefoniert und habe mir die letzten Infos geholt. Jürgen und Thomas habe
ich dann informiert und ausgemacht das wir mit dem Zug um 11:18Uhr in
Gunterblum eintreffen und  um 12:10Uhr soll unser Start sein.
Um 11:30Uhr melde ich mich noch einmal bei Christoph um ihm mitzuteilen das
wir in Guntersblum startklar sind, er sagte mir ich solle schauen ob ich
noch eine Plastiktüte und ein trockenes Tuch auftreiben könne, die Briefe
hätten unter dem Wetter sehr gelitten und unsere Startzeit sei 12:05Uhr.
Eine kleine Tüte ließ sich dann auch noch schnell auftreiben, die Nervosität
war auch irgendwie weg. Die wichtigste Frage war: Lange Hose, kurze Hose ,
nur Trikot oder noch ne Jacke? Thomas grinste noch weil er sich in seiner
Verkleidung diese Gedanken nicht machen mußte.
Um 11:45 sind wir an den Startplatz gegangen vorher waren wir am Bahnhof und
haben uns gegen den Wind geschützt der immer stärker wurde. Jeder macht ein
paar Dehnübungen und versucht sich etwas warm zu machen. Die Nervosität ist
plötzlich wieder da!
Um 12:05 Uhr rufe ich noch einmal bei Christoph an weil er sich immer noch
nicht gemeldet hat. Er berichtete das sich unsere Vorgänger um Klaus Fischer
in Worms verfahren hätten und mindesten 30Minuten Verspätung haben werden.
Wie Christoph in seinem Live Bericht geschrieben hatte, habe ich wirklich
geflucht wie ein Rohrspatz ist doch letztes Jahr der Thomas Wiedemeier der
die Strecke noch nie gefahren war in Worms auch hängen geblieben und hat
sich dort total verfahren während Klaus sich alles durch den Kopf gehen
ließ. Sorry Klaus das ich so über dich geschimpft habe, ich war nur bis zum
zerreißen nervös. Ich fuhr noch ein paar Runden durch Guntersblum um meine
Nervosität in den Griff zu bekommen
Um ca.12:35 Uhr kam der erwartete Anruf von Christoph, kurz zuvor habe ich
mir die dünne Jacke angezogen, die kurze Hose sollte an den Beinen langen.
Kurz danach kamen zwei Lieger an, ich hatte vier erwartet, sehr kurzes
Schwätzchen mit den  Kollegen und ab ging die Post.
Km5: der erste Hügel läuft super auch die Abfahrt mit 50-55Km durch die
Ortschaft in der 30er Zone aber breit und übersichtlich macht Spaß auch
Thomas scheint die Vollverkleidung gut im Griff zu haben trotzt böigem
Seitenwind, ab und zu hört man ein „ uuuuhhhiiiiii“ von Thomas und sieht die
Verkleidung leicht schlingern. Er fährt meist voraus.
Km35: Mainz läuft super bis auf zwei Ampel alle anderen Grün es läuft wie
die Hölle bei Pulswerten um 130-135 und einen Schnitt von 33Km/h, Jürgen
konnte auch gut mithalten, bei mehreren Rückfragen kam immer „alles im
grünen Bereich“
Km42: In einem Kreisel von Mombach (Vorort von Mainz) sind die beiden
plötzlich weg, ich halte an, sehe beim zurücksehen Jürgen stehend, oh,oh,
ich drehe um, fahr hin. Thomas steigt gerade weinend aus  „ es lief so gut
“, dann zeigte er mir das eine der Befestigungsschrauben der Vollverkleidung
weg war, wir konnten auch nichts auf die schnelle reparieren, ohne die
Schraube ging es nicht weiter , also kam die schwere Entscheidung Thomas
zurück zu lassen, ich versuchte ihn noch zu trösten, es viel mir schwer
weiter zu fahren und Thomas weinend zurück zu lassen. Man muß dazu sagen das
Thomas ein sehr guter Kuppel von mir ist.
In den nächsten Kilometern versuche ich wieder auf den alten Speed zu
kommen, Jürgen läßt hinter mir häufig abreißen und kommt mir überhaupt nicht
nach, teilweise fahrt er mit 25Km/h hinter mir her, ich versuche mich zurück
zu halten, versuche ihn zu ziehen.
Km47: „Heidesheimer Berg“ das ist unsere größte Steigung über ca.2Km hier
hält Jürgen den ersten Km wieder gut mit, dann läßt er wieder abreißen, oben
warte ich lasse nur rollen, kurz darauf kommt er hinter einem Roller im
Windschatten an mir vorbei und meinte er hätte ich einen Lift genommen. Es
scheint wieder alles in Ordnung zu sein.
Km50: Jürgen läßt immer wieder abreißen, er sagt er fährt mit dem Puls am
Anschlag, er könne nicht schneller ich bin am überlegen was ich tun soll der
Schnitt auf meinem Tacho ist auf  30,7Km/h gefallen, kann ich alleine
durchfahren? Habe ich die Kraft ? Mein Puls lag bei 105-120.
Km52: Ich rede mit Jürgen der meinte er könne nicht mehr, wir fuhren
ca.25Km/h, ich fragte ihn ob es ok wäre wenn ich es alleine probieren würde.
Ich solle fahren und er würde langsam hinterher kommen, haben wir
ausgemacht.
Also trennten wie uns schweren Herzens, es war echt eine schwere
Entscheidung jetzt einen Alleingang zu wagen. Was ist wenn ich eine Panne
habe, Jürgen würde dann ja „irgendwann“ vorbeikommen?
Km60: Ich habe das erste mal nach der Trennung auf den Km-Stand gesehen „was
erst 60km; erst die Hälfte“ waren meine Gedanken, die letzten Ortschaften
liefen nicht so gut, mehrfach anhalten müßen wegen Ampeln und Verkehr, im
letzten Ort noch die Polizei hinter mir und ein Radweg fängt gerade auf
meiner Seite an, also das geringere Übel bevor ich angehalten werde und noch
mehr Zeit verliere nehme ich halt den Radweg. Puls ca.155-160
Km80: Sankt Goar ist ausgeschildert, „Sankt Goar ist fast Koblenz, nach
Sankt Goar nur noch 20km, nach Sankt Goar ist es kürzer als auf die Arbeit
und Sankt Goar-Koblenz ist auch kürzer als auf die Arbeit“ meine Gedanken,
Der Wind kommt meist genau von vorne er hat auch noch einmal zugelegt, wenn
das Rheintal sehr steil und eng ist, habe ich mal kurz eine Verschnaufpause
vom Wind das kommt aber selten vor. Puls 160-165

Km90: auch das noch: es fängt an zu schütten, ich werde wirklich binnen 2
Minuten bis auf die Knochen naß, was der Regen bis dann nicht geschafft hat
haben dann die vorbeifahrenden Autos erledigt zum Glück habe ich wenigsten
die Jacke beim Start angezogen, an den Beinen wird es „schweinekalt“. Puls
165
Km100: Sankt Goar ich habe vorher oft mit dem Gedanken gespielt bei der
Zentrale anzurufen um ihnen mein Leid zu klagen, aber was sollen die den
tun? Jetzt war es Zeit ein Lebenszeichen von mir zu geben, wenn ich jetzt
nicht durchhalte kann mir einer Entgegenkommen, ist zwar nicht effektiv aber
die Staffel geht weiter, ein erlösendes Gefühl zu wissen das die Staffel
weiter gehen kann, ich will aber nicht aufgeben. Ich rief bei Christoph an
und habe im erzählt das ich seit ca.50Km alleine bin und in 40 Minuten in
Koblenz sein will, ein 30er Schnitt sollte auf die letzten Km noch drin
sein. Mein Tacho zeigt einen Schnitt von 31,3Km/h aber wieviel Zeit habe ich
gestanden bei den Ampeln oder bei der Verabschiedung von Thomas?
Km110: Es läuft wie geschmiert, die Beine sind schwer wie Blei aber sie
kurbeln da vorne mit 95U/min wie ein Uhrwerk, es wird auch langsam
trockener, der Gedanke das die Eustaff weiter geht beflügelt mich noch
einmal. Ich rufe noch einmal bei Christoph an um ihm zu erzählen das ich in
20 Minuten ankomme. Die letzte Steigung habe ich auch noch vor mir, aber die
werde ich schon packen.
Km117: Ja ich kann den Turm von der Konigsbacher Brauerei sehen, mein Ziel,
wie Hypnotisiert fahre ich mit 38-40Km/h in der ebenen dem Turm entgegen,
Bier als Belohnung, das motiviert. Puls 170
Km121: Ich sehe Arne vor der Brauereieinfahrt winken, ich fahre auf ihn zu,
an der Auffahrt ist ein Absatz an dem ich hängen bleibe weil ich zu langsam
bin also steige ich ab und schiebe die letzten Meter zu Peter und Alex die
vor der Brauerei warten. Nach kurzem Gespräch und Glückwünschen fuhren die
Drei mit den Briefen weiter. Der Tacho zeigt einen Schnitt von 31.5Km/h. Als
erstes rufe ich bei Christoph an das alles klar gegangen ist und was bei uns
alles schief gegangen ist. Er erzählt mir das wir nur 20 Minuten verloren
haben. Danach habe ich bei Jürgen angerufen, der mir erzählte das er im Zug
sitzt, das er nicht mehr schneller als 20Km/h fahren könne bei maximalem
Puls und es keinen Sinn mehr gemacht hat. Da wurde mir echt schlecht, wenn
ich eine Panne gehabt hätte oder ähnliches, ich habe mich mit dem Gedanken
beruhigt das der Jürgen hinter mir noch unterwegs ist und mir im
Zweifelsfall helfen kann. Es sollte noch ca.20min dauern bis Jürgen auch an
der Brauerei war. Ich habe in der Zeit mein trockenes Eustaff -T-Shirt
angezogen und die lange Hose.
Jürgen und ich haben uns dann je zwei sehr leckere Bier reingezogen, eines
davon für dich Christoph ;-).
Danach ging es dann mit dem Zug nach hause, um 21:45Uhr war es dann
geschafft, noch ein Anruf bei der Orga, duschen, Bett.
 Wenn die Briefe bei jedem Team so eine Geschichte erleben haben die echt
viel erlebt.
Gruß Fabian

 

 

Subject:  die nächste Übergabe in wenigen Minuten
Date: Sat, 22 Sep 2001 22:54:44 +0200
Thomas Team ist nur noch wenige Minuten vom Übergabepunkt entfernt.

Das Team von Twistringen nach Verden steht in den Startlöchern, alles ist
bereit, wo sind sie?

Thomas Team seems only to need a few minutes to the stage change point.

The team from Twistringen to Verden is ready to start, all is checked, where
are they?

 

 

Subject:  the next stage changed
Date: Sat, 22 Sep 2001 23:15:56 +0200
Just two minutes ago Martin Freudenreich told me, that they finished their
stage and that the next team is in the road.

It rained non-stop, so their speed is quiet good.

But probably they gave me the wrong km's (25 km before) or it could be a
misunderstood, otherwise they had have to be earlier in Twistringen.

But they were exactly in time - congratulations - with a square speed of
nearly 30 km's.

Vor zwei Minuten teilte mir Martin Freundenreich mit, daß das folgende Team
unterwegs sei.

Es hätte ununterbrochen geregnet, sodaß sie mit ihrer Geschwindigkeit
vollauf zufrieden gewesen seien.

Möglicherweise gaben sie mir die falsche Entfernungsangabe, vielleicht war
es aber auch einfach nur ein Missverständnis.

Doch - Glückwunsch an dieser Stelle - waren sie exakt im Zeitplan mit einer
durchschnittlichen Gchwindigkeit von 30 km/h.

Christoph

 

 

Subject:  [eustaff-nl] FW: Zwolle - Hardenberg :-))
Date: Sat, 22 Sep 2001 23:18:59 +0200
Here a short summary from the stage Zwolle - Hardenberg. We were rather
nervous as the departure times had changed a few times. When I got home,
Katinka said that I should hurry as the previous stages had been a lot
faster than anticipated. So I jumped in my squeaking Alleweder and made it
in time to meet the group from Elburg. Wim Ganseij from the local recumbent
group 'Plat Zwolsch' was also waiting and a few minutes later Hans Hop
arrived. But were was Frank van der Laan. When the team from Elburg arrived
we were off through the center of Zwolle. It went very smooth thanks to
Hans. We quickly made it to the outskirts of Zwolle and were off with a
slight tail wind. And Wim kept on going although he mentioned he would go
with us for a fiw kilometers... instead he went all the way to Hardenberg.
At parts we made 45 but due to some stupid trafic lights in Ommen (who is
going to do something about this next time ? we lost minutes but we quickly
picked up speed. As we were riding without Frank we used our mobile phones a
few times to get the directions from our Johan de Jong to get us throught
Ommen. Then before Hardenberg Johan was waiting for us and he got us to the
waiting team with the two Quests. After a few pictures they were off with
the chocolates, letter and camera. We got some great soup from Lidy and I
enjoyed a nice and warm shower.
Later we learned that Frank had a flat tire and had to take a leak. We
probably passed him just when he was in the bushes... We feel sorry for
Frank as he cycled all the way from Hardenberg to Zwolle and then return on
his own again...But still I believe it was a lot of fun for all ! next time
not only bring your bike but bring your mobiles as well... and maybe for the
organisation... there should be a way to send broadcast type sms to mobile
phones to keep all informed of changeover times. And all enjoyed reading the
live reports on the internet, especially the pictures were a lot of fun.
Next time we should try to find a sponsor with a wireless camera ;-)

Have fun and let's make a tour d'Europe and visit every major of every
city.... in 80 hours ;-0 ?

regards,

Harco.

 

 

Subject:  haha, die EUSTAFF-Seuche hat wieder zugeschlagen - 16-%-ige Leistungsexplosion
Date: Sun, 23 Sep 2001 01:48:53 +0200
Haha, die EUSTAFF-Seuche hat wieder zugeschlagen - es diese Seuche des immer
schneller sein wollens als zuerst erwartet.

Das ist eindeutig die schwerwiegendste Nebenwirkung der EUSTAFF. Daß Teams
mit wenig Erfahrung aus schnellen Touren auf einmal feststellen, daß die
euphorisierende Wirkung des Geschwindigkeitsrausches dazu führt, immer noch
schneller sein zu wollen.

Und nachts ist das eine besonders perfide Sache, weil man nicht sieht, WIE
schnell man wirklich ist.

Alles ist so unwirklich und fliegt nur noch an einem vorbei.

Man ist vor allem mit dem Kopf überhaupt nicht mehr mit dabei - nervös, fast
schon gereizt, überaktiv, man MERKT nicht mehr, wie man herumhüpft und
herumgackert - bis man sich aufs Rad draufsetzt und dann wirklich losfährt.

Dann sprüht die Energie weniger, sondern sie pulst mehr unter der
Oberfläche.
Ich kann dann auch nicht sprinten, sondern muß absolut gleichmässig einen
bestimmten Rhythmus durchhalten.

Ja, Lars und sein Mitstreiter Ludwig haben an vorderster Stelle die Übergabe
eingeleitet, und warten nun mehr auf die Nachhut von Thorsten und Jürgen.

Vor allem, finde ich, hat sich da mittlerweile eine feste Gruppe von
EUSTAFF'lern gefunden, die grösstenteils schon das zweitemal mit dabei sind.

Letztes Jahr die Etappe noch geteilt, dieses Jahr konnten wir ihnen aufgrund
der sehr stark besetzten Etappen vor und nach Ihnen eine kleinere Etappe
stricken, die sie nun offensichtlich beherrschen.

Jungs, die Strecke das nächstemal vielleicht etwas früher abfahren, aber
sonst: well done and congratulations :-))

... und nächstes Jahr legt ihr dann einen 42er-Schnitt (+ 16 %) vor? ;-))

Heiho, the EUSTAFF-Virus is on tour again - it's a virus of to want wo be
faster as expected.

Thats a typical side-effect of the EUSTAFF. Teams with less experience in
driving as fast as possible checks, that the euphoric result of the
highspeed follows the wish to be faster than before.

And at night it's very perfidious, because you don't see, how fst you are in
reality.

It's all unreal it's flying beside.

You are nervous, nearly strained, hyperactive, you can't SEE, how nervous
you are. Until you are sitting in your bike und then really starts.

Then you can feel the energy, but not on the surface, it's inside under your
skin.
I'min this situation not able to make a sprint. I've to hold an absolutely
steadiness.

ell, Lars and his colleague made the stage change at first, they are waiting
now for the other guys.

Meanwhile they founded a fine group of EUSTAFF'ians, who participate mostly
the second time.

This year we cutted a shorter stage for them, and it seems, that they have
less problems.

But, please guys, make the route-control earlier, but: well done and
congratulations.

And next year you'll drive with 42 km/h (+ 16 %)?

Christoph

 

 

Subject:  ErFAHRungsbericht der Etappe Düren-Maastricht (71km)
Date: Sun, 23 Sep 2001 01:56:42 +0200
Um  ca 22.15 haben wir von Rüdiger und Till das Staffelholz übernommen.
Stephans Fotoapparat wollte leider nicht arbeiten. Zu dunkel, obwohl die
Tanke an der wir standen gut erleuchtet war. Wir sind dann ohne Photo
losgebraust. mit 36-37 km/h sind wir nach Eschweiler gestürmt. Allerdings
zeigt hier
sich schon erste kleine Probleme Stephan konnte meinen Windschatten nicht
ganz
halten, weil er sein Rücklicht per Dynamo betreibt. Das zehrt ziemlich an
den
Kräften.
Bis nach Aachen hinnen wars dann aber problemlos. Um meine leidigen
Erfahrungen mit den vielen Ampeln in Aachen zu umgehen, sind wir dann im
Norden an
Aachen vorbei gefahren.
Eigentlich eine gute und hügelige Traingsstrecke, aber leider nicht für
Nachtfahrten.
Sie hat uns Kräfte geraubt und ich kannte die Strecke nicht und habe bei dem
feuchten Untergrund lieber mal auf die Bremse  gedrückt. Als Krönung kam
noch ein ca 50m langer Feldeweg bei dem meine Contis nicht griffen also Hand
raus auf den Boden. Das klappt ja bei einem Tieflieger gut. Die Erste
Assoziation die bei dem Gefühl anmeiner Hand aufkam war KUHSCHEISSE. Bei
weiterer
Überlegung stellt das sich aber als ca 10cm tiefer Morast heraus.  Stefan
hatte
dort keine Probleme mit seinen Profilreifen, ich hab die 50m geschoben. Dann
gings weiter.  Nach mir endlos erscheinenden Kurven kamen wir dann auch auf
die
N278 heraus. Bisher war noch nix mit: Ab Holland rollt es nur noch runter!
Der Umweg hat nur Kräfte gekostet. Auf der N278 rollte es dann mal wirklich,
wir waren jetzt ca 90 min unterwegs. Die Holländischen Radwege haben aber
auch
ihre Tücken abundzu verlassen sie auch mal die gerade Linie der Strasse und
Kurven um Bushaltestellen, Tankstellen herum oder führen auf gepflasterten
Straßen entlang der Wohnhäuser. Die Straße zu benutzen wäre auch hier
schneller, was wir allerdings nicht taten. Stephans Erfahrungen mit
Holländischen
Autos war nicht besonders gut und zu dem soll das Nichtbenutzen eines
Radweges in
NL sehr teuer sein.
Kurz vor dem Einzigen Berg (ein 2-3km langer 8-Prozenter) sind wir von der
direkten Strecke nach Valkenburg abgebogen weil dort angeblich keine Berg
ist.
War auch keiner da, aber Hügel, die sich insgesamt zu besagtem Berg
summierten, den wir umfahren wollten. War also wieder nichts mit einer
gutgemeinten
Umfahrung. Dann begann Stephan zu schwächeln. Der Dynamo, die Hügel und das
Nichtkosten von den Multivitamin-Grieß-Schnitten nach Nils Rezept
hinterließen
ihre Spuren: Der Hungerast! Es ging dann nur noch mit 23km/h weiter. und
nach
Tacho waren es noch 10km bis zu meinen gemessenen 66km. Ich hab ihn dann
noch mit besagten Schnitten versorgt. Aber bis die  Wirkung zeigen dauerts
ca
30min. Das beduetete für ihn: Die Zähne zusammenbeissen und weiter.  Bei
Kilometer 66 waren wir immer nnoch nicht in Maastricht. Dann bei Kilometer
68 das
Ortschild: Maastricht! Kurz darauf konnten wir  nach 2,5Stunden Fahrt um ca
0.45h unsere Botschafft an Olivier Sels und seinen Begleiter übergeben, Die
Beiden machten noch ein Foto und sind nach Brüssel weitergerauscht.
Resümee die ganzen Umwege haben uns 5km und viel Kraft gekostet. Im
Nachhinen wärs klüger gewesen durch Aachen und nur die ganze N278 von Aachen
nach
Maastricht zu fahren. Aber hinterher ist man ja immer schlauer...
Netto laut Tacho wars ein 29,2 Schnitt. Die Zeit mit Stopps und Co möchte
icht nicht wissen...
Dann machten wir uns auf den Rückweg nach Aachen wo Stephan wohnt:
Just in diesem Momment gab auch meine SigmaMirage den Geist auf. Nach 2,5
Stunden ist das Ding eben leer. Die BackupLampe angemacht und weitergefahren
auf dem einfachen Weg der N278, der Allerdings auch seine Tücken hatte: In
einer Kurve hab ich nicht aufgepasst und bin auf auf dem Seitenrand eines
Radweges auf Gras ausgerutscht und hab mich abgelegt. Schäden bis auf mein
kapputes
Frontlicht: Keine.  Stephans Ersatzleuchte drangemacht. Doch seine Akkus
waren nicht ganz voll. Nach einer halben Stunde musste Stephan vorfahren,
weil
ich im Dunkeln saß.
So sind wir weiter nach Aachen gefahren, wo wir um 2.50h eintrafen.

Tschö und eine Erfolgreiche Ankunft in Kopenhagen
René Freising

 

 

Subject:  Wechsel in Winsen/Luhe erfolgreich - Teammitglied gestür
Date: Sun, 23 Sep 2001 04:25:46 +0200
Ja, es ist früh am Morgen. Ich bin irgendwie immer noch wach.

Schon vor fast einer Stunde hat Eggert Bülk ("der rasende Reporter - Teil
II" :-) ) einen neuerlichen Wechsel mitgeteilt.

Sie haben 10 Minuten verloren. Grund war der anscheinend doch sehr glatte
Untergrund, der nach 18 km zu einem ersten Sturz eines Fahrzeuges geführt
hätte.

Doch sie hätten alle weiterfahren können, es wäre niemanden etwas
geschehen - Meufel sei Danke!

Inzwischen wurden auch schon erste Rauchzeichen an das letzte deutsche Team
vor der Überquerung der Ostsee gegeben - sie mussten geweckt werden.

Beim nächsten Etappenwechsel melde ich mich wieder.

Well, it's very early in the morning. I'm still working ...

Nearly one hour ago Eggert Bülk told me about the last stage change.

They left 10 minutes, because of a slick asphalt. One of them had after 18
km an accident, but they could go on.

Meanwhile Nils Schmidt got a call by me - he slept enough :-)

You will here more after the next stage change.

Christoph

 

 

Subject:  Bericht Twistringen - Verden
Date: Sun, 23 Sep 2001 04:34:12 +0200
Hallo hier noch schell mein bericht von der etappe Twistringen Verden

In letzter Minute is noch Ludwig Peters dazugekommen dem haben wir noch ne
alte Hornet (die Ungefederte) organiesiert wir sitzen  noch im auto nach
Twistringen und ich höre Ludwig noch sagen na ja ich weiß nicht ob ich damit
wirklich schneller bin als mit meinem Dreirad aber so 30-32 sollte ich
fahren
können (hört hört) die übertgabe ging auch recht flott nur wollte keiner
vorfahren.
ich höre noch ja nu fahr schon und da geht es auch schon los.
Es war angedacht erst mal locker warmzufahren wir gatten auch nur mäßigen
regen.
also fahre ich so 30-32 kapp nen kilometer villeicht da kommt Ludwig von
hinten angeschossen mit dem Kommentar erst mal warm fahren! nach 1-2 km
frage
ich mal so neben mich kannst du das durchhalten bis Verden? Ja mal sehen wir
haben tacho 41
irgendwann war Jürgen weg und von Torsten habe ich eh nix gesehen. Wie sich
später herrausstellte war ihm die Kette beim Start abgefallen so hatten wir
zwei Gruppen Ludwig und ich mit Alarm vorweg und Jürgen und Torsten als
Knochensammler.
in der ebene hatten wir immer tacho 39-42 in Steigungen nie unter 30
Topspeed mit gefälle 55 (da hatte ich keinen gang mehr)
der Regen hat ausgesetzt und es war doch recht angenem zu fahren
so bei Puls 165 in der Ebene und 174 an Steigungen (alles was drin is halt)
aus Erfahrung weiß ich das ich das gut zwei Stunden machen kann ohne auf
halber Strecke zu krepieren.
Ludwig is irgendwie Bärenstark an Steigungen holt er langsam auf und ich muß
echt sehen wo ich bleibe (bin halt zu schwer mit fahrrad 135kg) aber in der
Ebene habe ich noch nen bischen Luft.
 Das Wetter war zum schluß echt nett nen bischen kühl vielleicht und Nebel
mit Sichtweiten von 30 Meter aber wer will scho weiter sehen und gegen die
Kälte habe ich ja Speck auf den Rippen. Einmal hätten wir uns fast verfahren
weil wir an ner Abzweigung vorbeigesaust sind (wie soll man das auch sehen
bei
dem Tempo).
Mit einer Fahrzeit von 1Stunde und 24 Minuten un nem Schnitt von 35,4 km/h
bin ich hochzufriden das deutlich der beste Schnitt den ich bisher gefahren
bin.
Alles in allem hat es nen Riesenspaß gemacht war nur zu kurz so 20 km mehr
wär nett

Lars Huxmann

PS: das Team nach uns hatte so ein weißes Volverschaltes Bike--- ich will
auch eins !!!!!

 

 

Subject:  Übergabe an die letzte deutsche Etappe steht unmittelbar
Date: Sun, 23 Sep 2001 07:26:20 +0200
Soeben rief mich Olaf Schultz an, sie sind noch ca. 20 Minuten vom
Übergabepunkt entfernt.

Sie haben damit jedoch ca. 50 Minuten aif ihre ursprüngliche Zeitvorgabe
verloren.

Gründe: sie haben sich anscheinend einmal verfahren und auch sie hatten mit
schlüpfrigen Strassen und sehr dichten Nebelfeldern zu kämpfen.

Nun habe ich endlich die Gelegenheit, mehrere Stunden am Stück zu schlafen,
die werde ich auch nutzen.

Gute Nacht ...

Ein erschöpfter und sehr sehr müder Christoph, der aber überglücklich und
stolz darauf ist, daß es die EUSTAFF dieses Jahr so weit gebracht hat.

A few minutes ago Olaf called me by phone and told me, that they will need
only 20 minutes to the last german stage change point.

But they lost ca. 50 minutes to their old expectations.

Reasons: slippery roads and very thick fog-banks.

Now I'll get a few hours sleep. Good night.

A very very tired Christoph, who is very very happy and proud about the
EUSTAFF 2001.

 

 

Subject:  the danish teams are waiting ... Die Fähre um 10:45 wurd
Date: Sun, 23 Sep 2001 10:46:35 +0200
Mittlerweile ist klar, daß die letzten deutschen Teams insgesamt doch sehr
in Rückstand gerieten.

Man muß aber auch sagen, daß die Wetterverhältnisse wirklich sehr
problematisch waren. Durch die Routenführung mit vielen engen Kurven und
Abzweigungen war es auf der nassen und glitschigen Strasse nicht möglich,
sich Spitzengeschwindigkeiten zu widmen. Es musste eher darauf geachtet
werden, daß man bergab nicht zu schnell wurde., schade.

Wenn alles klappt, kommt das letzte deutsche Team mit ca. 45 Minuten
Verspätung auf die ursprüngliche Kalkulation in Puttgarden an.

Im Moment hängt es von Minuten ab, ob sie noch die Fähre um 10:45 oder erst
um 11:15 erreichen.

Drücken wir ihnen die Daumen, daß sie es noch auf das Schiff schaffen
werden.

Meanwhile we can see, that the last german teams are quite later - ca. 45
min. - than expected.

But that's the tribute to the bad weather.

Ich höre soeben, daß sie im letzten Moment noch die Fähre um 10:45 geschafft
haben.

I already got the information, that they reaeched the ferry at 10:45.

So I try to phone with Marc!

Christoph

 

 

Subject:  Re: [eustaff-nl] report stage Hardenberg Meppen
Date: Sun, 23 Sep 2001 13:52:09 +0200
Goodmorning Dutch Teams,
Yesterday evening we rode the last part of the Dutch etappe of the Eustaff,
many thanks to the last team (Hans, Harco en Wim) who made a good time
(twenty minutes lower than shedule). This was good racing!
We (Jack en Marita) also appreciate the support of our friend in Hardenberg,
Johan and Lidy did not only make arrangements for us to ride the route as we
are not living nearby, but they also welcomed us with everything they had to
eat in their house. The ride was wet. (normally an english report on the
ride would finish here but as we are all writing a decent story i feel
obliged to write some more) We took off with the c-alleweder and quest, it
was very quiet on the roads, so we could have good speed. It was still
light. The bad roads in Germany caused many problems, in the rain we already
feared that their expected speeds were a little too high. But ... we managed
to make the switch in time, Thomas and his team were very happy to see us,
they jumped in joy. Within minutes they left. On the way back to Hardenberg
it was dark, rainy and very bad driving conditions, blinded by lights of
cars, bent in roads could almost not be seen. We felt sorry for the Eustaff
riders who were riding in this night. We were very glad to return in
Hardenberg. There the soup was already eaten by the previous team... We
still had some tart left, and managed to get a meal.
Despite some troubles we were very thankful to be able to participate.
P.S. The chocolate bars were for Christoph.
Greetings,
Marita and Jack

 

 

Subject:  The national danish TV will send a report about the EUSTAFF
Date: Sun, 23 Sep 2001 16:54:52 +0200
Hello, friends of EUSTAFF,

the son (?) of Rasmus Bjerring Offersen, one of the two participants of the
last danish EUSTAFF-team, told me, that this evening the national danish TV
will send a report about the EUSTAFF.

That sounds very good :-)

Christoph

 

 

Subject:  EUSTAFF in Kopenhagen
Date: Sun, 23 Sep 2001 17:58:38 +0200
===================================
============= EUSTAFF =============
===================================

- start in Marseille:    Thursday, 2:00
- Kopenhagen reached:    Sunday, 17:07
- time all over:      87 hours 7 minutes
- distance:        more than 2600 km
- square speed all over:  29.8 km/h
- droven square speed by cyclists (without ferry): 30.0 km/h
- more than 80 participants - the most people, who helped organizing, droved
as well
- transported letters of friendship from Marseille to Kopenhagen and from
Geneva to Kopenhagen
- transported chocolate for me from Netherlands to Hamburg :-) (thanks for
that, Herbert!!)

I'm proud and glad.

Thanks to all of you, who made that possible.

I'll recreate a little bit until tomorrow, than I'll answer the mails again.

"A nearly sleeping" Christoph