Human Powered Vehicles e.V.

hpv



WHPVA

  • In diesem Jahr wird der HPV Deutschland leider kein Rekordwochenende organisieren können. Dies hat ausschließlich personelle Gründe. Die Verantwortlichen in Klettwitz  auf der Rekordstrecke haben  uns wie jedes Jahr ganz außerordentlich unterstützt, wofür wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchten. Wir hoffen, dass wir in gewohnter Weise wieder in 2019 ein Rekordwochenende anbieten können.

  • Trotz teils widriger Wetterbedingungen hat Nicola Walde am 28./29. Juli 2018 eine neue Bestmarke für die 24 Stunden der Frauen gesetzt. Die gefahrene Strecke von 1.088 km entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 45 km/h!

    Es befindet sich also ein neuer Weltrekord im Anerkennungsverfahren.

    Rekordfahrerin Nici Walde
    Rekordfahrerin Nici Walde Quelle: http://www.opel-events.com/webelieve/index.php

    Der Rekordversuch fand auf der Opel-Teststrecke in Dudenhofen statt. Viele Details zum Verlauf sind wie üblich im Velomobilforum nachzulesen.

  • Dieses Jahr finden die HPV-Weltmeisterschaften in Großbritannien statt. Details findet Ihr auf der Website des BHPC.

    Einschreibungen sind ab sofort über den Webshop des BHPC möglich.

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    Stephen Slade in front of Charles Henry (Foto von Michael Hänsch)                     

     

    Vom 13. bis 15.Juli fand die HPV-Weltmeisterschaft im Betteshanger Park statt. Oder nur die der muskelbetriebenen Landfahrzeuge. Unsere englischen Kollegen vom BHPV schenkten uns eine feine Veranstaltung in ruhiger Atmosphäre. Das Gelände zeigt seine schwarze Vergangenheit des Kohleabbaus nicht mehr, sondern erscheint als ein renaturierter Freizeitpark für verschiedene sportliche Aktivitäten. Dennoch ist die Rennstrecke, die als eine Acht mit verschiedenen Befahrungsmöglichkeit ausgelegt ist, der Mittelpunkt des Parks. Wir befinden uns inmitten der schönsten Ecke Englands, einer Region, die wieder verstärkt touristische Bedeutung gewinnt, und mit vielen Schlössern, Museen und natürlich der markanten Kreidefelsensteilküste zum Ärmelkanal viel zu bieten hat.

  • Neues Buch erschienen:velomobilbuch 250x626px

    Dietrich Lohmeyer (68) – Gründer der Firma Lohmeyer-Leichtfahrzeuge, später Akkurad GmbH – hat zum Abschluss seines Berufslebens seine profunden Kenntnisse rund um das Velomobil in einem Buch zusammengefasst. Zum ersten Mal auf dem Buchmarkt, werden die aktuellen Erkenntnisse und Entwicklungen beschrieben, damit sich Interessenten an einer schnellen und wettergeschützten Fortbewegung per Pedal vor einem Kauf informieren und einen Überblick verschaffen können. Das Buch ist aber nicht nur für Enthusiasten interessant, sondern zeigt auch die Bedeutung des Velomobils für einen umweltfreundlichen und nachhaltigen individuellen Verkehr auf, der noch dazu gesundheitsförderlich ist und viel Spaß bereitet.

    Das Buch beschreibt zunächst die grundsätzlichen physikalischen Bedingungen beim Luftwiderstand, denn die sind wichtig, um energieeffizient respektive schnell fahren zu können.

    Historische Zusammenhänge und die Rolle von Highspeed- bzw. Rekordfahrzeugen werden gezeigt, weil diese die Entwicklung von Velomobilen befruchtet haben.

    Dann werden die allgemeinen Eigenschaften besprochen, denn sie erlauben die Einteilung der Velomobile in bestimmte Kategorien. Wie allgemein in der Fahrradevolution so ist auch im Sektor der Velomobile eine große Vielfalt entstanden.

    Bei den Rennvelomobilen wird besonderen Wert auf die Geschwindigkeit gelegt. Dafür haben sie aber auch einige Nachteile. Bei Alltagsvelomobilen versuchen die Konstrukteure diese Nachteile zu vermeiden, dafür sind sie auch nicht so schnell unterwegs ist.

    Davon abzugrenzen sind die elektrifizierten Velomobile und schnell gelangt man auch in den Bereich der Mikromobilität, unter dem wir allgemein Kleinstauto

    mobile mit Tretunterstützung verstehen. Hier tut sich gegenwärtig sehr viel.

    Wichtig ist es aber auch, die Besonderheiten der Elektroantriebe in einem gesonderten Kapitel zu behandeln, denn vielleicht möchte man ja ein traditionell nur mit Muskelkraft angetriebenes Fahrzeug aufrüsten, um zum Beispiel die Schnittgeschwindigkeiten im Alltag zu verbessern.

    Wie muss eine Verkehrspolitik für das Velomobil aussehen und warum ist es besonders umweltfreundlich?

    Wohin die Entwicklung der Mobilität des 21. Jahrhunderts hingehen kann, beleuchtet das Abschlusskapitel „Quo Vadis Velomobil“.

    Das Buch ist im LD-Verlag erschienen und kostet 28,90 €. Zu beziehen direkt beim Verlag und natürlich im Buchhandel unter ISBN 978-3-9806385-7-9 – Paperback 144 Seiten.

    www.ld-vlg.de/velomobilbuch.htm