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HPV-Blog

Veloschmitt

In Germersheim auf der Spezi zum erstenmal öffentlich präsentiert, zieht der "sog. "Veloschmitt" langsam seine Kreise in der Online-Pressewelt.

Zum erstenmal im Velomobilforum beschrieben wurde es hier, weitere Threads zur Entstehung gibt es hier und hier.

Nun hat sich der Heise-Verlag (c't u.a., ausschließlich digital die sehr empfehlenswerte telepolis) mit einem Bericht zum Veloschmitt in "Heise Autos" gemeldet (mehrere andere Webseiten wie auch diese verweisen auf diesen Bericht). Mir gefällt, dass sich offensichtlich der Name "Velomobil" für ein vollverkleidetes HPV durchsetzt. Der Bericht "Zurück in der Zukunft" beschreibt kurz die Geschichte des Kabinenrollers Messerschmitt, der bis 1964 gebaut wurde.

Die angegebenen Preise des mit E-Motor unterstützten Veloschmitt sind - im Vergleich zu unmotorisierten Velomobilen - durchaus konkurrenzfähig. Zumindest der cw-Wert des Veloschmitt, der besser sein soll als der seines historischen Vorgängers (0,3), ist allerdings erheblich schlechter als der der meisten Velomobile. Ob der Markt ein solches Retro-Konzept honoriert?

Liege-Velos: Neu mit Wetterschutz

Die Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V. (KÜS) berichtet über eine Präsentation von HP Velotechnik auf der Messe "Freizeit- und Reise" in München.

Besondere Highlights: zum einen die Zulassung eines nahezu unzerbrechlichen Wetterschutzes, einem transparenten, verzerrungsfreien und extrem bruchsicheren Frontzippers gleich für mehrere Fahrzeuge von HP Velotechnik mit E-Antrieb für Geschwindigkeiten bis 45 km/h, zum anderen einen Doppel-Akku mit einem ins Chassis integrierten Zweiakku, "was somit insgesamt Radausflüge mit Tretunterstützung von etwa 210 Kilometern erlaubt." Das ist doch ein Wort, das reicht locker von Hamburg nach Hannover oder gar von Hamburg bis an die niederländische Grenze.

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg präsentiert elektrisches Velomobil "Stella"

Sowohl eMobilServer - Das Internetportal zur Elektromobilität als auch das Jura-Forum berichten über das Forschungsprojekt „Stella – Effiziente Mobilität“ der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Besonderer Fokus liegt auf "Fragen des effizienten Transports, insbesondere der energieeffizienten Steuerung von Fahrzeugen" mit geringem Leistungsgewicht („power-to-mass-ratio“). Sogar ein Allewedder kam hier zu besonderer Ehre.

Autofreie Pässe

ThomasT, sehr aktiv im Velomobilforum, bei Autofrei-leben und Mitglied im HPV Deutschland, außerdem aktiver Velomobilist (Quest) findet immer wieder schön autofreie Tage im Alpenraum.

Diesmal hat er in Frankreich zwei Pässe ausfindig gemacht, die autofrei sein werden. Er verweist außerdem auf eine schöne Übersicht.

Handbiker: 1. Mit Vollgas ums Kulturerbe, 2. Römer-Lippe-Route mit Hindernissen

Die Mainpost berichtet über den Würzburger "Residenzlauf", an dem auch Handbiker teilnahmen. Die erreichten Geschwindigkeiten sind faszinierend, die 1-Stunde für eine Marathonstrecke (~42 km) war noch 2012 die Marke schlechthin.

Dabei werden die Handbiker-Fahrzeuge zu Recht als Liegeräder bezeichnet. Auch hier wurden Luftwiderstand und Gewicht durch zahlreiche technische Maßnahmen so weit verbessert, dass diese Fahrzeuge nichts mehr mit herkömmlichen Rollstühlen zu tun haben. Ihre Sitzposition ist nach meiner Einschätzung sogar noch konsequenter auf Tempo orientiert als in der Liegeradwelt.

Schöner Bericht über einen Sport, der vielen schwerbehinderten Menschen wieder das Gefühl gibt, in und für unsere Gesellschaft etwas leisten zu können, und den Nichtbehinderten vermittelt, dass eine Behinderung nicht das Ende der Welt ist.

In einem weiteren Artikel wird über einen Test der gehandicapten Leistungssportlerinnen Lily Anggreny und Nora Hansel im Auftrag der Ruhrtourismus GmbH berichtet. Die beiden testeten die Römer-Lippe-Route auf Barrierefreiheit und konnten diese Route letztlich nur ab Paderborn flussabwärts empfehlen. Einerseits ein schlechtes Zeichen, dass bei Bau und Planung solcher Strecken (noch) keine Rücksicht auf die Belange von Gehandicapten genommen wird, andererseits ein gutes Zeichen, dass es solche Gelegenheiten gibt, darauf aufmerksam zu machen und auf die Belange Behinderter aufmerksam.

Ganz ehrlich, wer hat nicht auch schon über viel zu enge "Barrieren" geschumpfen, an denen Gepäck abgenommen werden musste, um weiterfahren zu können. Da wäre mit nur wenig Gedanken deutlich mehr möglich.

ömer-Lippe-Route mit Hindernissen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/region/roemer-lippe-route-mit-hindernissen-id9238598.html#plx1318895420